Wetterlage
Nach kurzem Zwischenhocheinfluss greift der Ausläufer eines kleinen Sturmtiefs über Irland auf Deutschland über, verlagert sich unter Auflösung langsam ost-nordostwärts. Dabei fließt in den Westen und Süden vorübergehend milde Atlantikluft ein, während in der Nordosthälfte weiter trocken kalte Festlandluft das Wetter bestimmt. GLÄTTE/GLATTEIS/SCHNEE: Heute Nachtmittag und Abend im Osten lokal gefrierender Sprühregen oder Schneegriesel. Dabei Gefahr von Glätte/Glatteis. Ansonsten ab dem Abend und in der kommenden Nacht vom Südwesten und Westen ost-nordostwärts ausgreifende Niederschläge. Dabei bevorzugt in den orografisch gegliederten Regionen von Hessen Nord- und Südwestbayern sowie in Teilen von Württemberg und Schwaben vorübergehend auch gefrierender Regen mit Glatteisgefahr. Darüber hinaus vielerorts Glätte durch gefrierende Nässe. Am Mittwoch abnehmende Glatteisgefahr. Trotzdem auch tagsüber noch stellenweise Glätte oder Glatteis durch gefrierende Nässe oder gefrierenden Sprühregen. SCHNEE: Von heute Abend bis in den Mittwoch andauernd in einem Streifen vom Emsland über Ostwestfalen. Nordhessen und Thüringen bis nach Nordbayern und Westsachsen Schneefälle. Dabei meist 1 bis 5, gebietsweise bis 10 cm Neuschnee. Im Stau der zentralen Mittelgebirge vereinzelt bis 15 cm in 12 bis 18 Stunden. Tagsüber zusätzlich zum Streifen Emsland-zentrale Mittelgebirge zunächst auch im Hochschwarzwald, ab dem Nachmittag zudem auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu aufkommender Schneefall, in der Nacht zum Donnerstag auf den gesamten Süden und Westen sowie große Teile der Mitte ausbreitend. Abgesehen vom Rhein- und Moseltal sowie dem äußersten Westen meist bis in die Niederungen in Schnee übergehend. Dabei sind bei aller noch vorhandener Unsicherheit 24-stündige Neuschneemengen von 1 bis 10, in Staulagen der zentralen Mittelgebirge, dem Schwarzwald und dem Allgäu bis 15 cm Neuschnee, lokal 20 cm nicht ausgeschlossen. FROST: Kommende Nacht abgesehen vom Westen, dem Oberrheingraben und den Küsten verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad. Tagsüber in der Nordosthälfte gebietsweise leichter Dauerfrost um -1 Grad. In der Nacht zum Donnerstag abgesehen vom Oberrheingraben und dem äußersten Westen und Südwesten erneut verbreitet leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad, im zentralen und östlichen Mittelgebirgsraum sowie an den Alpen gebietsweise bis -8 Grad. WIND/STURM In den Hochlagen der Alpen mitunter stürmisch auffrischender Wind mit (schweren) Sturmböen zwischen 75 und 100 km/h (Bft 9-10) aus südlichen Richtungen. Ansonsten an der Nordsee bis Donnerstag frischender Ost-Südostwind bis 60 km/h (Bft 7), exponiert vor allem auf niedersächsischer Seite sowie auf Helgoland bis 70 km/h (Bft 8).
aktuelle Warnkarte
heute
Heute Abend im Südosten Auflockerungen. Sonst viele Wolken und vom Westen bis zur Mitte Niederschläge, vor allem in den Mittelgebirgen Glatteisgefahr oder teils kräftige Schneefälle. Auch im Osten lokal gefrierender Sprühregen. Abendwerte -2 bis +5 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der Nordsee stark böiger Wind aus östlicher Richtung. In der Nacht zum Mittwoch bedeckt, in der Westhälfte und über der Mitte weitere Niederschläge, im Westen und Südwesten als Regen, vom Nordwesten bis in die zentrale und östliche Mitte als Schnee. Im Übergangsbereich teils gefrierender Regen. Sonst oft niederschlagsfrei. Tiefstwerte im west- und südwestdeutschen Tiefland 2 bis 0 Grad, sonst frostig mit 0 bis -4 Grad. An der Nordsee sehr windig.
morgen
Am Mittwoch meist bedeckt. Im Nordosten und Südosten überwiegend niederschlagsfrei, sonst gebietsweise Niederschläge, in tiefen Lagen des Westens und Südwestens meist als Regen, sonst häufig als Schnee. Im Bergland anfangs gefrierender Regen möglich. Erwärmung auf 0 bis 2 Grad im Norden und Osten, sonst 2 bis 6 Grad. In der Nordosthälfte schwacher bis mäßiger Ostwind, an der Küste mitunter stürmisch. In der Südwesthälfte schwachwindig. In der Nacht zum Donnerstag bedeckt. Im Nordosten und Osten, abgesehen von vereinzelten schwachen Schneeschauern an der Ostsee, trocken. Sonst gebietsweise leichte bis mäßige Schnee-, ganz im Westen im Tiefland auch Schneeregenfälle. Glättegefahr. Frostfrei entlang des Rheins. Sonst oft frostig mit 0 bis -5 Grad.
übermorgen
Am Donnerstag erneut viele Wolken und gebietsweise Niederschläge, in tiefen Lagen des Westens und Südwestens Regen, sonst Schnee. Nordöstlich der Elbe meist trocken. Höchstwerte um 0 Grad in der Nordosthälfte, sonst 1 bis 5 Grad. In der Nordhälfte mäßiger Ostwind, an der Küste steife Böen. In der Südhälfte schwachwindig. In der Nacht zum Freitag stark bewölkt, gebietsweise noch etwas Schnee, allgemein aber nachlassende Niederschläge. Tiefsttemperaturen zwischen 0 und -6 Grad.
4. Tag
Am Freitag viele Wolken, aber meist trocken. Mehr Sonne gebietsweise im Westen und Südwesten sowie an den Alpen. Höchsttemperaturen in der Nordosthälfte -4 bis +1, sonst 1 bis 6 Grad mit den höchsten Werten im äußersten Westen und Südwesten. Schwacher bis mäßiger, im Norden mitunter frischer und an der Küste stark böiger bis stürmischer Ostwind. In der Nacht zum Samstag teils stark, teils gering bewölkt. Im Westen und Südwesten Regen, örtlich Glatteisgefahr, ansonsten niederschlagsfrei. Minima zwischen +2 Grad am Nieder- und Oberrhein und bis -9 Grad im äußersten Nordosten.
10 Tage
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Freitag, 30.01.2026 bis Freitag, 06.02.2026
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Dienstag, 27.01.2026, 13:45 Uhr
Wechselhaft, vor allem im Westen und Süden leichte Niederschläge. Örtlich Glatteisgefahr. Im Nordosten kalt, im Südwesten milder.
Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 03.02.2026, Am Freitag viele Wolken, aber meist trocken. Mehr Sonne gebietsweise im Westen und Südwesten sowie an den Alpen. Höchsttemperaturen in der Nordosthälfte -4 bis +1, sonst 1 bis 6 Grad mit den höchsten Werten im äußersten Westen und Südwesten. Schwacher bis mäßiger, im Norden mitunter frischer und an der Küste stark böiger bis stürmischer Ostwind.
In der Nacht zum Samstag teils stark, teils gering bewölkt. Im Westen und Südwesten Regen, örtlich Glatteisgefahr, ansonsten niederschlagsfrei. Minima zwischen +2 Grad am Nieder- und Oberrhein und bis -9 Grad im äußersten Nordosten.
Am Samstag oft stark bewölkt. Im Westen und Süden etwas Niederschlag, meist als Regen, anfangs örtlich noch Glatteis möglich. Höchstwerte in der Nordosthälfte -5 bis +1, sonst 1 bis 8 Grad mit den höchsten Werten im äußersten Westen und Südwesten. Schwacher bis mäßiger, im Norden frischer und an der Küste stark böiger bis stürmischer Südostwind.
In der Nacht zum Sonntag in der Mitte und im Süden gebietsweise leichte Niederschläge, in höheren Lagen als Schnee, in tieferen Lagen Regen mit örtlicher Glatteisgefahr. Tiefstwerte zwischen -9 Grad im Nordosten und +2 Grad im Westen. Im äußersten Nordosten lokal auch um -10 Grad.
Am Sonntag zunächst teils aufgelockert bewölkt und überwiegend trocken. Später im Westen und Südwesten Bewölkungszunahme und nachfolgend Regen. Höchsttemperaturen im Nordosten -4 bis +1, sonst 2 bis 9 Grad mit den höchsten Werten am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger, an der Küste stark böiger bis stürmischer Südostwind. In der Nacht zum Montag im Westen und Süden weitere sich abschwächende Niederschläge, meist als Regen, örtlich gefrierend. Sonst überwiegend trocken. Tiefstwerte zwischen -9 Grad im Nordosten und +2 Grad im Westen.
Am Montag und Dienstag teils dichte Wolken, teils aufgelockerte Bewölkung. Vereinzelt leichte Niederschläge, meist als Regen. Höchstwerte zwischen -3 Grad im äußersten Nordosten und bis örtlich 10 Grad entlang des Rheins.
Nachts Tiefstwerte zwischen -7 Grad an der Oder und +3 Grad am Niederrhein.
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Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 04.02.2026 bis Freitag, 06.02.2026,
Wechselhaft, zeit- und gebietsweise leichter Regen. Insgesamt milder bei Höchstwerten um 0 Grad im äußersten Nordosten und bis +8 Grad im äußersten Westen und Südwesten.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Johanna Anger









