Vorhersagen Deutschland

Wetterlage

Letzte Aktualisierung: 29.06.2017, 09.34 Uhr

Im Bereich einer umfangreichen, von Westeuropa bis zum östlichen Mitteleuropa reichenden Tiefdruckzone wird heute feuchte Mittelmeerluft besonders in den Osten und Nordosten Deutschlands geführt. In den übrigen Landesteilen setzt sich von Westen mäßig warme und feuchte Atlantikluft durch. Heute fällt zunächst noch in großen Teilen Süddeutschlands teils ergiebiger und schauerartig verstärkter Regen (Unwetterwarnungen sind gültig), der sich im Verlauf des Vormittags abschwächt. Gleichzeitig weiten sich vom östlichen Mittelgebirgsraum schauerartige und zunächst auch teils noch gewittrige Regenfälle über Ostsachsen, Brandenburg nordwärts nach Mecklenburg-Vorpommern aus. Sie können länger andauern und unwetterartig ausfallen. Gebietsweise sind 12-stündige Regenmengen von 50 bis 90 Liter pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen. Diesbezüglich ist eine Unwettervorwarnung aktiv bzw. wurden entsprechende Unwetterwarnungen ausgegeben, die später ggf. noch weiter angepasst werden müssen. Im Westen und Süden entwickeln sich Schauer und einzelne Gewitter, die mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen einhergehen können. Unwetter dürfte es dabei aber nicht mehr geben. Der auf westliche Richtungen drehende Wind frischt im Süden und später auch im Osten mitunter böig auf. In höheren Lagen kann es Sturmböen 8-9 Bft geben. An der Ostsee nimmt der Wind ebenfalls zu, kommt dort aber aus Nordosten. In der Nacht zum Freitag tritt im Nordosten länger anhaltender und teils auch ergiebiger Dauerregen auf (Unwettergefahr). Sonst klingen die Schauer und Gewitter des Tages allmählich ab. Über dem Nordosten weht ein böiger Wind aus West mit stürmischen Böen entlang exponierter Berglagen.

aktuelle Warnkarte

heute

Heute im Süden zögernd abklingender, im Osten und später im Nordosten rasch aufkommender ergiebiger und teils gewittriger Dauerregen. Nacht zum Freitag im Nordosten anhaltender und ergiebiger Dauerregen.

Heute Vormittag und Mittag klingt der anhaltende Regen mit eingelagerten Gewittern im Süden allmählich ab. Nachfolgend lockert die Bewölkung zeitweise auf und am Nachmittag entwickeln sich zahlreiche Schauer und einzelne, teils kräftige Gewitter. Im Osten und Nordosten kommt im Verlauf des Vormittags ergiebiger uns teils gewittrig durchsetzter Regen von Süden auf, der nordwärts zieht und besonders im Umfeld der Oder auch unwetterartig ausfällt. Im Westen und Norden entwickeln sich bei wechselnder Bewölkung im Tagesverlauf zahlreiche Schauer und einzelne Gewitter. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 17 und 24 Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch aus West. In Schauer- und Gewitternähe sowie im höheren Bergland können stürmische Böen auftreten. In der Nacht zum Freitag verlagern sich die kräftigen Regenfälle zunehmend in den Nordosten und Norden, wobei regional weiterhin Unwetter durch Stark- oder Dauerregen auftreten können. In den übrigen Regionen lassen die Schauer und Gewitter nach und gebietsweise klart es auf. Nur im äußersten Südosten regnet es stellenweise noch etwas. Die Luft kühlt sich auf 16 bis 10 Grad ab. Im höheren Bergland sowie im Nordosten weht stark böiger West- bis Südwestwind.

heute früh

heute Mittag

heute Nachmittag

heute Nacht

morgen

Am Freitag fällt nördlich einer Linie Emsland-Oderbruch noch länger andauernder und gebietsweise ergiebiger Regen, der im Tagesverlauf aber allmählich nachlässt. Im großen Rest des Landes entwickeln sich bei wechselnder Bewölkung Schauer und einzelne Gewitter, zeitweise zeigt sich aber, vor allem südlich des Mains, auch die Sonne. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 17 Grad im Dauerregen und bis zu 24 Grad bei längerem Sonnenschein. Es weht mäßiger, mitunter stark böig auffrischender Südwest- bis Westwind, im höheren Bergland sowie an der Ostsee gibt es stürmische Böen. In der Nacht zum Samstag bleibt es im Norden und Nordwesten dicht bewölkt und es regnet weiterhin anhaltend. Zum Morgen hin breitet sich dieser auch nach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aus. Auch an den Alpen regnet es stellenweise etwas. Im großen Rest des Landes lockern die Wolken dagegen auf und bis auf einzelne Schauer bleibt es trocken. Die Temperatur geht auf 15 bis 9 Grad zurück. Der Südwestwind bleibt vor allem im Bergland und in Küstennähe lebhaft.

morgen früh

morgen spät

übermorgen

Am Samstag greift länger anhaltender und teils kräftiger Regen vom Nordwesten und Westen auch auf die mittleren Landesteile aus. Sonst entwickeln sich bei wechselnder Bewölkung im Tagesverlauf erneut einzelne Schauer und Gewitter. Die Höchstwerte erreichen 19 bis 23 Grad, im Dauerregen und an der Nordsee nur um 16 Grad. Der West- bis Nordwestwind bleibt lebhaft und frischt zeitweise stark böig auf. Bei Gewittern sowie im Bergland treten Sturmböen auf. In der Nacht zum Sonntag verlagert sich der Schwerpunkt der Niederschläge in den Osten und Südosten. Weiter westlich lockert die Bewölkung zeitweise auf und der Regen lässt nach. Die Tiefstwerte liegen zwischen 14 und 8 Grad. Der westliche Wind flaut etwas ab, an der Küste und im höheren Bergland bleibt er jedoch frisch, mit Sturmböen auf den exponierten Gipfeln.

übermorgen früh

übermorgen spät

4. Tag

Am Sonntag fällt im Südosten und Osten aus meist starker Bewölkung noch etwas Regen, der aber am Nachmittag abklingt. Sonst ist es teils aufgelockert bewölkt und überwiegend trocken, bevor im Tagesverlauf von Nordwesten ein neues Regengebiet durchzieht. Dabei ist es relativ kühl mit 17 bis 21 Grad, bei längerem Sonnensc hein auch etwas darüber. Der Wind weht mäßig, im Norden frisch und stark böig aus westlichen Richtungen. An der See und im höheren Bergland treten teils stürmische Böen auf. In der Nacht zum Montag regnet es nur noch selten und die Wolken lockern gebietsweise auf. Die Temperatur geht je nach Bewölkung auf 12 bis 8 Grad zurück.

4.Tag früh

4.Tag spät

10 Tage

Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Sonntag, 02.07.2017 bis Sonntag, 09.07.2017
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Donnerstag, 29.06.2017, 13:53 Uhr

Im Norden wechselhaft, windig und kühl, im Süden freundlicher und zunehmend sommerlich warm, zur Wochenmitte ansteigendes Gewitterrisiko.

Vorhersage für Deutschland bis Donnerstag, 06.07.2017, Am Sonntag fällt anfangs im Südosten aus meist starker Bewölkung noch etwas Regen. Sonst ist es teils aufgelockert bewölkt und überwiegend trocken, bevor im Tagesverlauf von Nordwesten ein neues Gebiet mit leichtem Regen durchzieht. Dabei ist es relativ kühl mit 17 bis 21 Grad, bei längerem Sonnenschein am Oberrhein auch etwas darüber. Der Wind weht mäßig, im Norden frisch und stark böig aus westlichen Richtungen. An der See und im höheren Bergland treten teils stürmische Böen auf.
In der Nacht zum Montag regnet es nur noch selten und die Wolken lockern gebietsweise auf. Die Temperatur geht je nach Bewölkung auf 12 bis 8 Grad zurück.

Am Montag fällt am Vormittag am östlichen Alpenrand noch etwas Regen. Sonst gibt es einen Wechsel aus dichten Wolken und etwas Sonnenschein bei einzelnen Schauern. Im Südwesten bleibt es schon meist trocken und die Sonne zeigt sich immer häufiger. Die Temperaturen liegen erneut mehrheitlich zwischen 17 und 21 Grad, entlang des Oberrheins bis 25 Grad. Der westliche Wind bleibt vor allem im Norden lebhaft und stark böig. An der Küste und in Gipfellagen der östlichen Mittelgebirge muss weiterhin mit stürmischen Böen gerechnet werden. In der Nacht zum Dienstag klingen die Schauer größtenteils ab und die Luft kühlt sich auf 12 bis 7 Grad ab.

Am Dienstag überwiegt im Norden dichte Bewölkung mit einzelnen, meist nur noch schwachen Schauern. Südlich der zentralen Mittelgebirge überwiegen die Sonnenanteile und es bleibt meist trocken. In weiten Teilen bleibt es verhältnismäßig kühl mit Höchstwerten zwischen 19 und 24 Grad. Im Süden mit Sonnenunterstützung aber schon wieder 24 bis 27 Grad erreicht. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der Ostsee noch frisch aus Nordwest bis West.
In der Nacht zum Mittwoch ist es vielfach aufgelockert und trocken bei Tiefstwerten zwischen 14 bis 8 Grad.

Am Mittwoch und Donnerstag ist es wechselnd wolkig und von Westen können gebietsweise Schauer und Gewitter durchziehen. Dabei ist es schwül-warm mit Höchstwerten zwischen 23 und 27 Grad, im Süden lokal bis 30 Grad. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus unterschiedlichen Richtungen.
In den Nächten sinkt die Temperatur auf 16 bis 11 Grad.


Trendprognose für Deutschland, von Freitag, 07.07.2017 bis Sonntag, 09.07.2017,
Schwül-warm mit einzelnen Schauern und Gewittern, von Westen Abkühlung.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Robert Hausen