Vorhersagen Deutschland

Wetterlage

Letzte Aktualisierung: 19.01.2018, 09.34 Uhr

Auf der Rückseite des Sturmtiefs "Friederike" hat sich polare Meeresluft in Deutschland durchgesetzt, die in unteren Schichten über dem Meer erwärmt wurde. Heute gibt es wechselhaftes Schauerwetter. Dabei entwickeln sich besonders in der Mitte Deutschlands teils gewittrige Schnee-, Schneeregen-, Graupel oder Regenschauer. Oberhalb 200 bis 400 m fällt durchweg Schnee, aber auch darunter kann in kräftigen Schauern mal die feste Phase dabei sein. In den Alpen schneit es anfangs noch längere Zeit. Im Flachland wird es nur vorübergehend mal glatt, im Bergland oberhalb 400 bis 500m gibt es 2 bis 5 cm Neuschnee, örtlich 10 cm und an den Alpen sind in Staulagen bis 15 cm Neuschnee möglich. Morgens gibt es im Norden und in den Mittelgebirgen örtlich Frost. Tagsüber steigen die Werte auf +2 bis +6 Grad, an Mosel und Rhein bis 7 Grad. Oberhalb 700 m liegen die Werte bei 0 Grad oder im leichten Frostbereich. Der Wind spielt vor allem in Verbindung mit kräftigen Schauern oder kurzen Gewittern eine Rolle, wobei dann starke Böen um 55 km/h aus Südwest auftreten können. In der Nacht zum Samstag kommt es zu weiteren Schnee- oder Graupelschauern, vereinzelt zu Gewittern. Außer im Nordwesten und einigen Flusstälern im Westen kühlt es auf Werte etwas unter den Gefrierpunkt ab, so dass Glättegefahr durch gefrierende Nässe oder geringen Schneefall besteht. Im Bergland sind 2 bis 5 cm Neuschnee zu erwarten. Im Süden ziehen teils kräftigere schauerartige Schneefälle durch, die auch in tiefen Lagen einige cm Neuschnee bringen können, in Staulagen der dortigen Mittelgebirge und der Alpen sind um 10 cm Neuschnee zu erwarten. An der Nordsee und im Bergland frischt der Wind zeitweise auf mit starken bis stürmischen Böen. Am Samstag gibt es im Westen und Süden und teils in der Mitte im Bergland oberhalb 300 m zeitweise Schneefall und oberhalb von 400 bis 500 m auch zwischen 2 und 5 cm, örtlich auch um 10 cm Neuschnee. Im Norden und Osten fallen bei wechselnder Bewölkung einzelne Graupel-, Schneeregen oder Schneeschauer. Vorübergehend werden die Straßen glatt. Der Wind weht nur im Schwarzwald kräftig aus Südwest bis Süd mit Sturmböen auf den Gipfeln.

aktuelle Warnkarte

heute

Heute Schnee-, Schneeregen- und Regenschauer, örtlich Gewitter. An den Alpen kräftige Schneefälle

Heute ist es wechselnd bewölkt mit Regen-, Schnee- und Graupelschauern sowie einzelnen Gewittern. Am Alpenrand fällt längere Zeit Niederschlag. Im Tagesverlauf verdichten sich die Wolken im Südwesten und es setzen Niederschläge ein, die in tiefen Lagen als Regen oder Schneeregen fallen. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 8 Grad. Der auf Süd bis Südwest drehende Wind weht mäßig bis frisch und stark böig. Auf den Bergen und an der See gibt es anfangs noch Sturmböen. In der Nacht zum Samstag fallen vor allem in der Südhälfte des Landes schauerartige, an den Alpen auch länger anhaltende Niederschläge, die bei absinkender Schneefallgrenze bis in die Täler als Schnee fallen. Örtlich sind auch kurze Gewitter möglich. Im Norden gibt es nur einzelne Schauer. Die Temperaturen gehen auf 2 bis -4 Grad, an den Alpen bis -6 Grad zurück. Verbreitet tritt Glätte auf. Abseits der Hochlagen flaut der Wind weiter ab.

heute früh

heute Mittag

heute Nachmittag

heute Nacht

morgen

Am Samstag ist es wechselnd bis stark bewölkt. Zeit- und gebietsweise gibt es Schauer, die mitunter bis in tiefe Lagen als Schnee fallen. Im Südwesten regnet es auch längere Zeit, im Bergland etwa über 500 Meter fällt Schnee. Größere Auflockerungen am Nachmittag gibt es bevorzugt im Osten des Landes, von Südwesten her ziehen dagegen schon wieder neue dichte Wolkenfelder auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 6 Grad, am Oberrhein bis 7 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus meist westlichen Richtungen. In der Nacht zum Sonntag ist es wechselnd bis stark bewölkt und örtlich sind noch kurze Schneeschauer zu erwarten, die aber langsam nach Osten abziehen. Südlich der Donau gibt es aber noch länger anhaltende Niederschlag, die überwiegend bis in tiefe Lagen als Schnee fallen. Bei Aufklaren kann sich örtlich Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 1 bis -6 Grad.

morgen früh

morgen spät

übermorgen

Am Sonntag zeigt sich im Norden und Osten mitunter auch zeitweite die Sonne, nur vereinzelt fällt hier und da noch ein Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer. Ansonsten kommen im Tagesverlauf von Südwesten dichte Wolken und länger andauernde und teils kräftige Niederschläge auf, die sich nur langsam ost nordostwärts bis zum Rhein bzw. Neckar ausbreiten. Dabei kann es anfangs bis in tiefe Lagen schneien, bevor die Schneefallgrenze von Westen her steigt. Im Übergangsbereich von Schnee in Regen ist gebietsweise auch gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. Die Tageshöchsttemperatur liegt zwischen 0 und +7 Grad, im östlichen Bergland sowie teilweise auch an den Alpen herrscht leichter Dauerfrost. In der Nacht zum Montag breiten sich die Niederschläge weiter nach Osten und Norden aus. Anfangs fällt weiter Schnee, der jedoch rasch in Regen übergeht. Vorübergehend ist dann auch gefrierender Regen möglich. An den Alpen regnet es länger andauernd. Im Westen und Südwesten nehmen die Niederschläge einen schauerartigen Charakter an. Die Tiefsttemperaturen werden meist schon eingangs der Nacht erreicht und liegen zwischen +2 und -6 Grad, am Oberrhein bis +4 Grad. Der Wind weht zunächst meist schwach aus Südosten bis Süden, bevor er später auf westliche Richtungen dreht und besonders im Südwesten und Westen spürbar auffrischt.

übermorgen früh

übermorgen spät

4. Tag

Am Montag fällt im Osten teilweise noch Schnee, der in tieferen Lagen in Regen übergeht. Wahrscheinlich bleibt es nur ganz im Nordosten noch trocken. Von der Nordsee bis zu den Alpen fällt durchweg Regen, in den südwestdeutschen Mittelgebirgen und an den Alpen taut der Schnee. Im Norden und Osten werden 0 bis 4 Grad erreicht, im östlichen Bergland herrscht leichter Dauerfrost. Im Westen und Südwesten steigt die Temperatur auf 5 bis 10 Grad. Im Südwesten und im Westen weht ein frischer Südwestwind, sonst ist der Wind schwach bis mäßig und kommt im Nordosten aus Südost. Auf höheren Berggipfeln sind Sturmböen zu erwarten. In der Nacht zum Dienstag setzt such ganz im Osten in tieferen Lagen Regen ein; Schnee fällt dann nur noch in höheren Berglagen. Im Nordwesten und Westen hört der Regen auf, im Südwesten regnet es dagegen noch längere Zeit und im Bergland schmilzt dort die Schneedecke weitgehend ab. Im Nordosten und Osten besteht bei Tiefstwerten zwischen +1 und -4 Grad

4.Tag früh

ok

4.Tag spät

10 Tage

Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Montag, 22.01.2018 bis Montag, 29.01.2018
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Freitag, 19.01.2018, 12:17 Uhr

Leicht unbeständig und mild bis sehr mild. Montag im Schwarzwald und an den Alpen Dauerregen und Tauwetter, eventuell unwetterartig.

Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 26.01.2018, Am Montag fällt im Osten teilweise noch Schnee, der in tieferen Lagen in Regen übergeht. Wahrscheinlich bleibt es nur ganz im Nordosten noch trocken. Von der Nordsee bis zu den Alpen fällt durchweg Regen, in den südwestdeutschen Mittelgebirgen und an den Alpen taut der Schnee. Im Norden und Osten werden 0 bis 4 Grad erreicht, im östlichen Bergland herrscht leichter Dauerfrost. Im Westen und Südwesten steigt die Temperatur auf 5 bis 10 Grad. Im Südwesten und im Westen weht ein frischer Südwestwind, sonst ist der Wind schwach bis mäßig und kommt im Nordosten aus Südost. Auf höheren Berggipfeln sind Sturmböen zu erwarten. In der Nacht zum Dienstag setzt such ganz im Osten in tieferen Lagen Regen ein; Schnee fällt dann nur noch in höheren Berglagen. Im Nordwesten und Westen hört der Regen auf, im Südwesten regnet es dagegen noch längere Zeit und im Bergland schmilzt dort die Schneedecke weitgehend ab. Im Norden und Osten werden Tiefstwerte von 3 bis -1 Grad erwartet, sonst liegt die Temperatur bei 6 bis 2 Grad.
Am Dienstag lockern die Wolken im Südwesten auf und dort bleibt es meist trocken. Sonst fällt aus dichten Wolken gebietsweise Regen. Die Temperaturen steigen auf 3 bis 7 Grad in der Osthälfte und auf 7 bis 12 Grad im Westen und Südwesten, dazu weht mäßiger Südwestwind mit stürmischen Böen an der Nordsee und auf exponierten Gipfeln. Nachts fällt im Norden und Osten etwas Regen, im Südwesten bleibt es trocken und teils aufgelockert bewölkt bei Tiefstwerten zwischen 8 Grad im Westen und 0 Grad an den Alpen.
Am Mittwoch setzt sich im Südwesten und an den Alpen zeitweiser die Sonne durch. Sonst bleibt es meist stark bewölkt, vor allem im Norden und später im Nordwesten fällt auch etwas Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 13 Grad, im Südwesten auch darüber. Auf Berggipfeln und an den Küsten weht ein in Böen stürmischer Südwestwind.
Am Donnerstag fällt im Nordwesten und Westen schauerartiger Regen, der im Nordseeumfeld rasch wieder nachlässt. Im Süden und Südosten bleibt es noch trocken und vor allem an den Alpen auch recht sonnig. Die Höchstwerte liegen zwischen 7 und 13 Grad, im Süden örtlich darüber. Im Nordseeumfeld gibt es stürmische Böen, auf exponierten Berggipfeln Sturmböen aus Südwest.
Nachts greifen die Regenfälle allmählich weiter nach Süden aus, im äußersten Südosten bleibt es noch trocken, auch im Nordwesten und Norden gibt es kaum Schauer. Die Frühwerte liegen zwischen 7 Grad im Nordwesten und -1 Grad in den Alpentälern.
Am Freitag erreichen die Regenfälle die Alpen, wo es allmählich bis auf 800 m herab schneit. Ansonsten lockern die Wolken auf und es gibt einzelne Regen- und Graupelschauer, mitunter auch kurze Gewitter. Oberhalb von etwa 600 m fallen die Schauer als Schnee. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 und 10 Grad. An den Küsten und auf den Bergen kann es noch einzelne stürmische Böen aus West geben. Nachts klingen die Schauer ab, die Wolken lockern auf und die Temperaturen sinken auf +4 bis -3 Grad.


Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 27.01.2018 bis Montag, 29.01.2018,
Samstag nach kurzer Wetterberuhigung im Nordwesten erneut zeitweilige Niederschläge, die am Sonntag und Montag allmählich auch auf die Südwest- und Südhälfte übergreifen. Dabei weiterhin mild, im Südwesten auch sehr mild und zeitweise windig.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Winninghoff