Synoptische Übersicht Kurzfrist
Synoptische Übersicht Kurzfrist
ausgegeben am Donnerstag, den 05.02.2026 um 18 UTC
SCHLAGZEILE:
Bis Freitagfrüh im Nordosten nach wie vor Glatteisgefahr, Unwetter nicht ausgeschlossen. An der Ostsee kleinräumig markante Neuschneemengen möglich. In der Nacht zum und am Samstag von der Mitte an nordostwärts ausbreitend erneut gebietsweise Glatteis, Unwettergefahr aber eher gering.
Synoptische Entwicklung bis Samstag 06 UTC
Aktuell ... ist kein Ende der Blockadelage in Sicht. Dem weite Teile West- und Südwesteuropa sowie den Ostatlantik überdeckenden Tiefdruckkomplex (Hauptdrehzentrum westsüdwestlich von Irland) steht weiterhin die mittlerweile von Grönland über das Nordmeer und Skandinavien bis nach Ost- bzw. Südosteuropa reichende Hochdruckzone (mit den Bodenhochs "EMMERAN" über dem Nordmeer sowie "DANIEL I+II" über Skandinavien bzw. Südwestrussland) gegenüber. Mit der daraus resultierenden, flauen und leicht flatternden südlichen Höhenströmung gelangen nieder- und mitteltroposphärisch recht milde Luftmassen ins Vorhersagegebiet, die 0 Grad-Isotherme in 850 hPa hat inzwischen bereits fast die Ostseeküste erreicht. Bodennah dauert allerdings die Advektion kalter Festlandsluft in den Norden und Osten des Landes weiter an. So herrschte auch heute tagsüber nördlich bzw. nordöstlich etwa einer Linie südliches Emsland-Thüringer Becken-nördliches Sachsen mit Maxima zwischen 0 und -4 Grad wieder leichter Dauerfrost. In der Mitte und im Süden blieb dagegen die mildere Luftmasse wetterbestimmend, wenngleich nicht ganz die gestrigen Höchstwerte erreicht wurden. Am mildesten wurde es an einigen Schwarzwaldhängen mit Werten von 10 bis 12 Grad, auch im Ruhrgebiet sowie im höheren Alpenvorland wurden fast 10 Grad erreicht. Sonst waren es meist 1 bis 6 Grad.
Die recht kräftige WLA wird noch gestützt durch das leicht zyklonal konturierte Umfeld, wenngleich sich die dynamischen Hebungsantriebe über dem Vorhersagegebiet sehr in Grenzen halten. Vor allem über dem Norden und Osten des Landes überlappen WLA und trogvorderseitige Hebung (bei genauerem Hinschauen lässt sich ein flacher kurzwelliger Trog ausmachen, der im Laufe der Nacht langsam von der Mitte in den Norden des Landes schwenkt), und in dieser Region gab es entsprechend auch den ganzen Tag über leichte Niederschläge, die sich am Nachmittag von Süden her wieder etwas intensivierten und im Laufe der Nacht langsam nordwärts abziehen. Diese sind im Zuge des Warmlufteinschubes in der unteren Troposphäre - die Prognosetemps zeigen immer wieder die klassischen "warmen Nasen" - fast überall in Regen übergegangen, lediglich Richtung Ostsee fällt noch teilweise Schnee (Westmecklenburg und Fehmarn). Im Übergangsbereich zum Regen sind die stündlichen Niederschlagsraten zudem recht hoch, so dass es kleinräumig auch markante Mengen von über 5 cm in kurzer Zeit geben könnte. Der Regen fällt in die kalte, frostige Grundschicht und gefriert entsprechend bei Auftreffen auf die Böden und Gegenstände sofort, somit sind markante Warnungen vor Glatteis aktiv, die am Nachmittag mit allmählicher Zunahme der stündlichen niederschlagsraten auch recht großräumig auf Unwetter hochgestuft wurden. Diese gelten noch bis 21 Uhr und es ist wohl sehr wahrscheinlich, dass sie noch für weite teile Vorpommerns und wohl auch für den Norden Brandenburgs bis in die zweite Nachthälfte, teilweise bis in die Frühstunden des Freitags verlängert werden, wenngleich die Intensität der Niederschläge nachlässt. Im Rest des Landes verläuft die Nacht zunächst wettertechnisch ruhig. Vor allem im Südwesten und Süden endet der Tag oft gering bewölkt, auch im Westen ist es aufgelockert bewölkt, wenngleich es mit Trogpassage dort aktuell noch einzelne unergiebige Regenschauer gibt.
Im Laufe der Nacht greift von Südwesten her ein weiterer kurzwelliger Troganteil auf Frankreich über. Vorderseitig werden mit Annäherung einer flachen Tiefdruckrinne samt eingebetteter Okklusion die Wolken im Westen und Südwesten wieder dichter und ausgangs der Nacht fällt westlich des Rheins sowie in Südbaden gebietsweise etwas Regen. Meistens verläuft die Nacht dort frostfrei. In einigen Mittelgebirgstälern dort kann es jedoch leichten Frost geben, und sollte das der Fall sein, ist gefrierender Regen nicht ausgeschlossen, aber maximal markant.
Im Süden bleibt es zunächst oft gering bewölkt, auch in teilen der Mitte lockern die Wolken nach Abklingen der Niederschläge auf. Dann kann sich teils dichter Nebel bilden. Mit Ausnahme einiger Niederungen West- und Südwestdeutschlands, aber auch einiger Regionen in der Mitte und in Ostsachsen gibt es verbreitet leichten Frost und stellenweise Glätte durch Überfrieren.
Freitag ... ziehen die Niederschläge im Nordosten am Vormitttag nordwärts ab, und dann sollte sich auch dort die Glatteislage zumindest vorübergehend entspannen. Allerdings bleibt die Luftmasse dort bis etwa zur -10 Grad-Isotherme quasi feuchtegesättigt, so dass es immer wieder stellenweise etwas Schneegriesel bzw. gefrierenden Nieselregen geben kann. Mit Annäherung eines weiteren Kurzwellentroges (siehe weiter unten) nimmt die Wahrscheinlichkeit dafür am Nachmittag und Abend sogar noch etwas zu.
Bereits ausgangs der Nacht oder in den Frühstunden greift von Westen her der kleine kurzwellige Troganteil auf die Westhälfte des Landes über, verliert allerdings deutlich an Kontur und dreht zudem nach Norden ab. Die Tiefdruckrinne samt eingebetteter Okklusion überquert im Tagesverlauf langsam den Westen und Südwesten des Landes mit leichten Regenfällen, die sich bis zum Abend nach Lesart der aktuellen Modellläufe allmählich bis zu einer Linie Emsland/Münsterland-Mittelhessen-Unter-/Mittelfranken-Alpenvorland vorarbeiten. Dabei dürfte tagsüber die gefrierende Phase keine Rolle mehr spielen, allerhöchstens in irgendwelchen "Kältelöchern" aus der Nacht. Bei auffächerndem Gradienten nimmt die Advektion bodennaher Kaltluft nach ost- und Norddeutschland etwas ab und die mildere Luftmasse kann sich langsam nordostwärts vorarbeiten. Allerdings erscheinen die MOSMIX-Prognosen, nach deren Lesart auch im Nordosten der Gefrierpunkt knapp überschritten werden soll, zu progressiv. Wahrscheinlicher ist, dass es dort zumindest regional noch Dauerfrost gibt. Auch sonst reicht es im Norden und Osten maximal für 0 bis +3 Grad. Im Westen und Süden bleibt es dagegen in vielen Regionen aufgrund der dichteren Bewölkung und der mangelnden Durchmischung sogar etwas kühler als am Vortag mit Maxima zwischen 3 und 8 Grad, lediglich im Breisgau und in Südbaden können die 10 Grad erreicht oder knapp überschritten werden. In Regionen mit beständigem Nebel/Hochnebel im Südosten reicht es dagegen kaum für 0 Grad.
In der Nacht zum Samstag kommen Rinne, Okklusion und Niederschläge weiterhin nur langsam nordostwärts voran und werden vom kaum mehr auszumachenden kurzwelligen Troganteil überlaufen. Die Mengen bleiben somit gering, lediglich in Südost- und Ostbayern kann es einige l/m² geben, da hier mit den südöstlichen bis östlichen Boden- und schwachen westlichen Höhenwinden vorübergehend eine Art Gegenstromlage einstellt. Wie weit die Niederschläge, die durchgehend als Regen fallen sollten, bis Samstagfrüh vorankommen, ist noch unklar, sie dürften die Weser und Werra noch überschreiten, die Elbe aber wohl nicht mehr erreichen. Im Nordosten wird die feuchtgesättigte Schicht dort aber weiter gehoben und die gebietsweise auftretenden Schneegriesel- bzw. Nieselregenfälle dauern dort weiter an, können sich sogar noch etwas intensivieren. Erneut deutet sich vor allem dort eine markante Glatteissituation an, Unwetter durchaus möglich, wobei die Phase noch sehr unsicher ist.
Auch sonst kann es vor allem in Ostbayern sowie in den mittleren Landesteilen und in Norddeutschland aufgrund der teilweise tiefgefrorenen Böden Glatteis geben, örtlich (Ostbayern, einzelne zentrale Mittelgebirgstäler, Nordwesten) kann auch Unwetter nicht ausgeschlossen werden, wobei die Modelle eher defensiv aufgestellt sind.
Im Westen und Süden ist die Situation dagegen unkritisch, da es dort mit Minima zwischen 5 und 0 Grad überwiegend frostfrei bleiben sollte. Ansonsten kann es aber erneut vielerorts leichten Frost geben.
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Synoptische Entwicklung bis Sonntag 06 UTC
Samstag ... ist den Ausführungen in der Frühübersicht nichts Relevantes mehr hinzuzufügen. Die Niederschläge der sich auflösenden Okklusion kommen kaum mehr nach Nordosten voran und erreichen grade so die Elbe, aber auch nordöstlich kann nach wie vor etwas Schneegriesel bzw. teils gefrierender Nieselregen fallen. Nach wie vor kann es somit stellenweise Glatteis geben, insgesamt entspannt sich die Lage aber durch den Tagesgang etwas.
Im Westen und Südwesten bleibt es trocken und die Wolken lockern vor allem im Lee der Mittelgebirge und an den Alpen auf. Im Norden und Osten bleibt es recht kalt, Dauerfrost ist im Nordosten regional noch möglich, insgesamt ist es aber wohl geringfügig milder als am Vortag. Im Westen und Süden wird es dagegen bei wieder etwas besserer Durchmischung wieder milder als am Vortag mit zweistelligen Höchstwerten gebietsweise von NRW bis nach Baden. Nachts gewinnt dann die Kaltluft von Nordosten wieder etwas nach Südwesten an Raum, wobei es im Nordosten und Osten weiterhin gebietsweise geringe Niederschläge gibt, die oft wieder in Schnee übergehen, teilweise aber noch als gefrierender Regen fallen. Diesbezüglich gibt es nach wie vor Modelldifferenzen.
Im Westen und Süden bleibt es weitgehend trocken.
Modellvergleich und -einschätzung
Die Unsicherheiten im Detail vor allem bzgl. der Phase der Niederschläge bleiben, die Modelle tun sich diesbezüglich - ähnlich wie übrigens auch die Radarinterpretation der Niederschlagsphase - schwer. Entsprechend wurde die Glatteiswarnung auch wieder recht großflächig auf Unwetter hochgestuft, was sich anhand der daraufhin deutlich steigenden Anzahl der entsprechenden Nutzermeldungen auch als nicht so ganz falsch erwiesen hat. Auch in den kommenden Tagen, zumindest in der Nacht zum und am Samstag, bleibt uns die Glatteisthematik treu, wenngleich auch wohl nicht mehr so großflächig und mit geringerer Unwetterwahrscheinlichkeit.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Jens Winninghoff
Synoptische Übersicht Mittelfrist
Synoptische Übersicht Mittelfrist
ausgegeben am Donnerstag, den 05.02.2026 um 10.30 UTC
Zunächst kaum Niederschläge, ab Dienstag zyklonaler. Dabei weiterhin im Westen und Süden milder, im Norden und Osten kälter.
Synoptische Entwicklung bis zum Donnerstag, den 12.02.2026
Zu Beginn des mittelfristigen Vorhersagezeitraums am kommenden Sonntag zeigt sich ein umfangreicher Tiefkomplex über dem Nordostatlantik, der über West- und Südwesteuropa bis in den westlichen Mittelmeerraum reicht. Demgegenüber steht ein Hochdruckgebiet mit Schwerpunkt über Fennoskandien, das seinen Einfluss in Richtung Deutschland ausweiten kann. Es verlagert sich zum Montag in Richtung Osteuropa, bleibt aber dennoch weiter für uns wetterbestimmend. So bleibt der Temperaturkontrast über Deutschland weiterhin erhalten, mit milderer Luft im Westen und Südwesten Deutschlands vorderseitig des Tiefkomplexes und kälterer Luft teils mit Dauerfrost im Norden und Osten, die am Rande des Hochs zu uns geführt wird. Niederschläge sind zunächst kaum zu erwarten. Einzig über dem Norden und Osten liegen noch die Reste einer Okklusion, sodass es dort vereinzelt etwas schneit. Örtlich ist auch gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. Dort bleibt es auch überwiegend stark bewölkt, während im Westen und Süden durch die östliche bis südöstliche Strömung im Lee der Mittelgebirge die Bewölkung auch mal größere Lücken bekommen kann.
Ab Dienstag verlagert sich das Hoch weiter südostwärts und verliert somit an Einfluss und macht den Weg frei für zunehmenden Tiefdruckeinfluss. Dabei stößt ein Höhentrog vom Nordostatlantik in Richtung Mitteleuropa vor und verbindet sich mit einem weiteren mit hochreichender Kaltluft angefüllten Trog über Nordeuropa. Dieses Konglomerat weitet sich schließlich weiter nach Süden aus, sodass zum Ende der Mittelfrist am Donnertag weite Teile Europas von einem umfangreichen Langwellentrog überdeckt sind.
Im Bodendruckfeld verlagert sich dadurch der Tiefdruckkomplex in Richtung Mittel- und schließlich auch Südeuropa. Eine darin eingelagerte erste Warmfront greift im Laufe des Dienstags mit Niederschlägen auf den Westen und Südwesten des Landes über. Sie kommt im Laufe der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch über der Südhälfte weiter ostwärts voran. Durch die Ausbildung einer Tiefdruckrinne, die sich von den Britischen Inseln bis in die Mitte Deutschlands erstreckt, beginnt die Front zu wellen. Somit kann es gebietsweise vor allem im Süden auch länger anhaltend und kräftig regnen. Am Nordrand des Niederschlagsgebietes an der Grenze zur kälteren Luft kann es im Norden und Osten auch schneien oder gefrierenden Regen geben, wobei die mildere Luft etwas weiter in Richtung Norden und Osten vorankommt.
Am Donnerstag verlagert sich die Rinne über die Mitte Deutschlands hinweg ostwärts. Somit kommt es vor allem im Süden und in der Mitte zu weiteren Niederschlägen, die in der nördlichen Mitte und Richtung Osten auch als Schnee oder gefrierender Regen fallen können.
Nach Abzug setzt sich rückseitig des Tiefs eine nordöstliche bis nördliche Strömung durch, sodass die kältere Luft aus dem Norden in der erweiterten Mittelfrist Richtung Alpen geführt wird. Anfangs fällt im Süden und Osten auch noch Niederschlag, der dann allmählich in Schnee übergeht. So könnten auch die Alpen endlich mal etwas Schnee abbekommen. Allerdings macht sich rasch ein Zwischenhoch bemerkbar, sodass die Schneefälle nicht allzu lange anhalten würden.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die Konsistenz des EZMW-Modells kann bis Donnerstag als gut bezeichnet werden. Einzig bezüglich der Rinne gibt es noch Unterschiede. Im gestrigen 00 UTC Lauf zog ein abgeschlossenes Tief auf etwas nördlicherer Zugbahn über uns hinweg. Die Niederschläge erreichten so auch den Norden. Seit dem gestrigen 12 UTC Lauf wird konsistent und weitgehend übereinstimmend die Rinne prognostiziert.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Zunächst wir die Wetterentwicklung sehr ähnlich prognostiziert. Ab Dienstag werden die Unterschiede größer. GFS zeigt zunächst eine sehr ähnliche Entwicklung zu IFS, wenngleich der Schwerpunkt der Niederschläge über der südlichen Mitte zu finden ist und es keine Signale für markante Regenmengen gibt. Der markante Kaltluftvorstoß wie bei IFS findet aber Richtung erweiterte Mittelfrist nicht statt. ICON hingegen zeigt keine Rinne wie bei IFS oder GFS, sondern die Passage des okkludierten Ausläufers eines Tiefs nordwestlich der Britischen Inseln von Südwest nach Nordost und auch deutlich später erst im Laufe des Mittwochs. Somit fallen die Niederschläge deutlich schwächer aus und es würde vor allem im Nordosten die Gefahr von gefrierendem Regen oder Schneefall bestehen. Auch der Kaltluftvorstoß kommt dadurch bei ICON nicht zustande. Vielmehr sorgt die südwestliche Strömung auch im Nordosten für eine Milderung.
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die betrachteten Rauchfahnen einiger Stationen in Deutschland zeigen beim Verlauf der Temperatur in 850 hPa bis einschließlich Dienstag einen geringen Spread. Nachfolgend nimmt dieser für Hamburg ab Mittwoch, für Offenbach ab Donnerstag und für München ab Freitag deutlich zu. Dabei zeigt der HRES einen deutlichen Rückgang der Temperatur wie oben beschrieben, im Norden etwas früher, im Süden etwas später. Die Mehrheit der Member allerdings verbleibt in der erweiterten Mittelfrist auf relativ ähnlichem Niveau, bzw. deutet in Hamburg sogar auf eine leichte Milderung hin. Somit wäre nach dem Ensemble die ICON und GFS-Lösung die Wahrscheinlichere. Auch bei den Niederschlagssignalen ab Dienstag springt der HRES beispielweise für Offenbach früher an, als die Mehrheit der Member, was der ICON-Lösung entsprechen würde.
Die Clusterung des EZMW weist für die ersten drei Zeiträume nur jeweils einen Cluster auf. Gegen Ende der Mittelfrist zeigt sich zwar eine Rinnenstruktur über uns und der Aufbau eines Tiefs über Osteuropa. Es ist aber rasch ein blockierendes Hoch in Nordwest-Südost Ausrichtung von Island Richtung östliches Mitteleuropa zu erkennen, sodass der kräftige Kaltluftvorstoß ausbliebe und sich eine ähnliche Situation wie aktuell einstellen würde, die wiederum mehr der ICON- und GFS-Lösung entspricht.
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Am Sonntag besteht im Nordosten und Osten noch eine geringe Wahrscheinlichkeit für örtlich gefrierenden Regen.
Ab der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch gibt es von IFS im Schwarzwald Signale für markanten Dauerregen mit Mengen zwischen 30 und 50 l/qm in 24 Stunden. Aufgrund der Modellunterschiede und nur geringer Wahrscheinlichkeiten seitens EZMW-EPS ist die Entwicklung aber sehr unsicher.
Zudem können am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag auf Basis des IFS und GFS über der nördlichen Mitte und später im Osten stellenweise markanter Schneefall und/oder gefrierender Regen nicht ausgeschlossen werden. Bei ICON wäre vor allem der Nordosten betroffen.
Basis für Mittelfristvorhersage
MOS-Mix, EZWM-EPS
VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Johanna Anger





