Synoptische Übersicht Kurzfrist
Synoptische Übersicht Kurzfrist
ausgegeben am Freitag, den 10.04.2026 um 08 UTC
GWL und markante Wettererscheinungen:
GWL: Mischung aus HFa/z (Hoch Fennoskandien antizyklonal/zyklonal)
Erratischer Kurs - Wetter mit Selbstfindungsproblemen. Mal hoch, mal runter, mal Hoch, mal Tief, launisch halt.
Synoptische Entwicklung bis Sonntag 24 UTC
Freitag... hat wie erwartet die Kaltfront des mehrkernigen, rinnenartig angelegten Tiefs SASKIA zwischen Irminger See und Island den Osten und Süden unsere Landes erreicht. Mit von der Partie das frontale, im Süden zurückhängende Niederschlagsgebiet, das auf seiner von niedertroposphärischer Trockenheit geprägten Vorderkante tatsächlich Schneefall zu bieten hat, der zunächst kaum den Boden erreicht hat, weil er vorher sublimiert ist. Inzwischen gibt es zwischen Mecklenburg und Sachsen aber doch ein paar Meldungen und Beobachtungen über leichten Schneefall oder Schneeregen, alles eher unspektakulär. Im Schlepptau der Front, in der frisch einfließenden maritimen Polarluft (mP) zogen heute früh vor allem im Norden, partiell aber auch in der Mitte noch einige Schauer durch, die der Passage eines scharf geschnittenen KW-Trogs geschuldet waren. Dieser verabschiedet sich nun aber Richtung Dänemark/Südschweden, womit die bis dato recht fruchtbare Zusammenarbeit mit der Front eingestellt wird. Das Niederschlagsband wird auseinandergezogen wie ein Gummiband (in Norden nach Norden, im Süden nach Südosten), so dass es am Ende "reißt" und der Niederschlag immer schwächer wird. An Oder und Neiße kommt so gut wie nichts mehr davon an, was u.a. aber auch der Blockade durch das über NO-Europa lagernde Hoch QUIRIN zuzuschreiben ist. Im Süden zieht sich der Niederschlag mehr und mehr an bzw. in die Alpen zurück, wo die Schneefallgrenze auf über 1500 m verbleibt. Dafür kann es in den Hochlagen des Bayerischen Walds wenige Zentimeter nassen Neuschnee geben.
Darüber hinaus gilt es festzuhalten, dass Luftdruck und Geopotenzial von Westen her bereits wieder steigen und sich Zwischenhocheinfluss einstellt. In der Höhe beginnt sich ein neuer Rücken aufzuwölben, am Boden spaltet sich aus dem Azorenhochkeil eine eigenständige 1020+x-hPa-Zelle ab (REINALD), die am Mittag Belgien beehrt. Die heute Morgen noch verbreitet starke bis geschlossene Bewölkung beginnt aufzuplatzen und Löcher zu reißen (los geht´s bereits jetzt von der Deutschen Bucht her), die zum Nachmittag hin immer größer werden. Lediglich nach Südosten hin stehen die Chancen schlecht, noch nennenswert solare Strahlung zu erhaschen, weil es erst zu spät aufgeht. Zum Wind, der postfrontal von hier auf jetzt und z.T. mit 180°-Wendung von Südost auf Nordwest gedreht hat (der Trog, in den die Front eingebettet ist, ist sehr scharf geschnitten) und in der Nacht rund um die Nordsee am flottesten unterwegs war, schwächt sich bereits am Vormittag immer weiter ab bis er von der Warnkarte verschwindet.
Bliebe nur noch die Temperatur, die insbesondere in der Südwesthälfte einen gewaltigen Rückzieher gegenüber gestern (zwischen Niederrhein und Oberschwaben vielfach 20°C+x) macht. Am Ende des Tages werden dort nur noch 11 bis 17°C bilanziert, in der NO-Hälfte gar nur 7 bis 14°C.
In der Nacht zum Samstag wölbt sich der Rücken weiter auf. Am Morgen reicht die Hauptachse etwa vom westlichen Mittelmeer über die Westgrenzen Deutschlands hinweg bis hoch nach Südnorwegen. Derweil verlagert das Bodenhoch sein Zentrum in Richtung Österreich/Tschechien/Südpolen. Heißt im Umkehrschluss, der Luftdruck beginnt von Westen bereits wieder zu fallen, was Gründe hat. So schießt knapp nordwestlich von Irland ein fettes Sturm- respektive Orkantief empor (TAMINA), das seine Genese aus einem anfangs eher unscheinbar daherkommenden Randtief der lange Zeit andauernden Positionierung unter dem linken Ausgang eines gekrümmten Jet-Streaks verdankt. Bis zum Morgen konvergiert der Kerndruck gen 965 hPa, was wahrlich ein stolzer Wert ist.
Bevor die gute TAMINA am Wochenende verstärkt ins hiesige Wettergeschehen eingreift, herrscht erst nochmal für einige Zeit Zwischenhocheinfluss. Bedeutet in weiten Landesteilen eine zunehmend gering bewölkte bis klare Nacht, in der sich aber einige Nebelfelder oder Hochnebel bilden können. Eine genaue Regionalisierung fällt schwer, aber der Alpenrand sowie die untere Donau könnten ebenso am Start sein (rechtzeitiges Aufklaren vorausgesetzt) wie die östliche Mitte oder aber Schleswig-Holstein - alles Regionen, wo die Grundschicht durch den vorherigen Niederschlag mit genügend Feuchte angereichert wurde. Darüber hinaus gilt es auch wieder über Frost zu berichten, in der Luft und natürlich auch am Boden. Betroffen vor allem der Norden, Osten, die östliche Mitte sowie der zentrale Mittelgebirgsraum. In der Regel dürften die Beläge abgetrocknet sein, gleichwohl kann irgendwo in einer schattigen Senke vereinzelte Glätte durch gefrierende Nässe nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Samstag... verlagert sich der Rücken nur langsam über Deutschland ostwärts, so dass er tagsüber das prägende Gebilde bleibt. Da macht es auch nichts, dass im Bodendruckfeld nicht wirklich mehr was von Hochdruck erkennbar ist, zumindest nicht bei uns. Während wir also abgesehen von nächtlichen Nebel- und Hochnebelresten sowie einigen Cirren (Westen, Süden) mit reichlich Sonnenschein in den Tag starten, rückt das Sturm-/Orkantief etwas dichter an die Hebriden bzw. Schottland heran. Mit unter 970 hPa bleibt der Kerndruck sehr prominent aufgestellt. Die teilokkludierte Kaltfront erreicht die westliche Nordsee, Benelux und Frankreich, gefolgt von einem Potenzialtrog, der sich bis hinunter zur Iberischen Halbinsel erstreckt. Auf der Vorderseite des gesamten Systems wird Warmluft nach Norden gepumpt, von der auch wir partizipieren. Insbesondere im Westen und Süden steigt T850 signifikant an auf 8 bis 11, Richtung Alpen und schweizer Grenze sogar bis zu 13°C. Derweil hat die Atmosphäre im Osten und Nordosten Mühe, die Kaltluft mit T850 unter 0°C nachhaltig zu tilgen. So ergibt sich am Ende einmal mehr (ist die letzten Tages mehrfach aufgetreten) ein kräftiges SW-NO-Temperaturgefälle mit bis zu 24°C zwischen Karlsruhe und Basel (es sei denn, der in der Höhe aufziehende Saharastaub macht einen Strich durch die Rechnung, indem er die Erwärmung dämpft) und gerade mal 12°C rund um Ückermünde. Direkt an der Ostsee stehen bei auflandigem Wind sogar nur 10°C oder etwas weniger auf der Karte.
Fakt ist, dass im Laufe des Tages WLA-getriggerte, zunehmend dichte Schichtbewölkung angereichert mit eben jenem Saharastaub von unseren westlichen und südwestliche Nachbarn zu uns reinziehen, aus denen es zum Abend hin zwischen Nieder- und Oberrhein anfängt zu regnen. Wahrscheinlich setzt der Regen sogar schon vorher ein, kommt aber unten nicht an, weil die Grundschicht zu trocken ist (Verdunstung). Bedingt durch eine vornehmlich für den Westen und Südwesten simulierte starke (präfrontale) Anfeuchtung der leidlich labilen Warmluft wird ein wenig CAPE in der leicht abgehobenen mixed-layer generiert, das zumindest von den Modellen gnadenlos dazu genutzt wird, einzelne Gewitter in ihre Outputs zu schreiben. Möglich ist das durchaus, erinnern die Muster doch stark an die Lage von gestern Abend/Nacht, bei der es im Westen und Südwesten ja auch ein paar einfach gestrickte Gewitter ohne signifikante Begleiterscheinungen gab. Während also potenzielle konvektive Umlagerungen noch mit gewissen Unsicherheiten behaftet sind, lässt sich beim Wind konstatieren, dass der aus Südosten kommend am Nachmittag an und auf der Nordsee, mit Abstrichen und vereinzelt auch im west- und nordwestdeutschen Binnenland (insbesondere dort, wo Mittelgebirge stehen) auflebt mit Böen 6-7 Bft.
In der Nacht zum Sonntag kommt die teilokkludierte Kaltfront mit dem zugehörigen Regengebiet und anfänglich vereinzelten Gewittern langsam ostwärts voran. Einschränkend muss man allerdings einwerfen, dass Front und Regen im Süden zurückhängen, weil sie durch großflächigen Druckfall über und rund ums westliche Mittelmeer ausgebremst werden. Zwischen NRW und BaWü fallen gebietsweise 5 bis 10 l/m², in Staulagen lokal auch etwas mehr. Im Westen und Nordwesten allerdings trocknet es in der postfrontal einfließenden subpolaren Meeresluft (mPS) etwa ab Mitternacht bereits wieder ab, teilweise lockert die Wolkendecke sogar auf. Trocken bleibt es bis zum Morgen sehr wahrscheinlich zwischen Erzgebirge und Vorpommern sowie zwischen Oberschwaben und den ostbayerischen Mittelgebirgen. Richtung Grenzen zu Polen und Tschechien ist lokal leichter Luft-, strichweise leichter Bodenfrost wahrscheinlich, sonst bleibt die Nacht frostfrei.
Die Windentwicklung erinnert ebenfalls stark an das Geschehen der vergangenen Nacht respektive heute Morgen: scharfer rinnenartiger Bodentrog mit eingebetteter Front, dahinter Druckanstiegswelle mit markanten Winddrehung von Südost auf West bis Nordwest - und täglich grüßt das Murmeltier. Auf und an der Nordsee sowie im Bereich der westlichen Ostsee frischt der Wind vorübergehend stark, vereinzelt stürmisch auf, um dann in der zweiten Nachthälfte abrupt einzuknicken. Im Binnenland sorgt die Druckwelle vor allem im Nordwesten sowie dort, wo eine günstige Interaktion mit der Orografie zustande kommt, für die ein oder andere steife Böe 7 Bft, der manch Vogelhäuschen oder Gartenzwerg nicht standhalten kann.
Sonntag... zieht TAMINA knapp nördlich an Schottland vorbei in Richtung südliche Norwegische See, wobei sie sich zusehends auffüllt. Die zugehörige Okklusion erreicht in ihrem Nordteil die östlichen Landesteile, wo sie sinnbildlich auf Granit stößt und wahrscheinlich nicht mehr über Oder und Neiße hinauskommt. Gemeint ist das großräumig und weiterhin blockierende Muster über Nordost- und dem nahen Osteuropa, bestehend aus dem Hoch QURIN und einem stationären Höhentief im Bereich Belarus/Ukraine. Kurzum, die Front beginnt vor Ort merklich zu schwächeln, der Bodentrog sich aufzufüllen und der Regen nachzulassen. Steigender Luftdruck sorgt für eine schmale Brücke zwischen QURIN im Nordosten und dem Azorenhoch mit den Zentrum bei den Azoren. Die Wolkendecke lockert vor allem im Nordwesten auf mit längeren Sonnenfenstern an der Nordsee. Aber auch ganz im Osten, etwa von Ostvorpommern bis hinunter zum Zittauer Gebirge, bekommt die Sonne gute Auftrittsbedingungen - präfrontal wohlbemerkt.
Am schlechtesten in Sachen Sonne steht der Südwesten da, was natürlich einen Grund hat. Es ist die zurückhängende Front, aufgehalten durch ein dicht onshore an der algerischen Küste gen Tunesien ziehendes Tiefdruckgebiet. Nicht nur dass das Gewölk dicht bleibt, in einem von BaWü über Unter- und Oberfranken bis nach Thüringen/Westsachsen reichenden Korridor regnet es zudem teils für längere Zeit mit nur langsam abnehmender Tendenz am Nachmittag/Abend. Wobei, bei genauerem Hinschauen lässt sich ab dem Abend von Frankreich her eher wieder eine Intensivierung erkennen, die synoptisch auch nachvollziehbar ist. So rückt der o.e. Potenzialtrog dichter an die Front heran und initiiert an ihr eine flache Welle oder zumindest aktives Schleifen. Bei IFS geht das sogar soweit, dass in der Nacht zum Montag auf der warmen Seite der Front von Nordbayern über Thüringen bis in die Harzregion teils kräftige Konvektion gerechnet wird - ein Szenario, das derzeit noch Alleinstellungsmerkmal besitzt, nicht überbordend wahrscheinlich daherkommt und in den nächsten Läufen auf den Prüfstand gehört.
Die Temperatur steigt auf 10 bis 16°C, in Südostbayern etwas darüber. Die Nacht zum Montag bleibt frostfrei.
Modellvergleich und -einschätzung
Erwähnenswert an dieser Stelle ist nochmal die im Text schon angerissene Ähnlichkeit der beiden zyklonalen Attacken von letzter Nacht/jetzt und der Nacht zum Sonntag/Morgen. Ähnlich sind allgemein auch die Basismuster der Modelle, so dass die Vorhersage abzüglich kleinerer handelsüblicher Differenzen rein deterministisch auf einem mehr als soliden Fundament steht.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Jens Hoffmann
Synoptische Übersicht Mittelfrist
Synoptische Übersicht Mittelfrist
ausgegeben am Freitag, den 10.04.2026 um 10.30 UTC
Anfangs unbeständig, im Wochenverlauf Wetterberuhigung. Keine markanten Entwicklungen.
Synoptische Entwicklung bis zum Freitag, den 17.04.2026
Am Montag, dem ersten Tag des Mittelfristzeitraums, liegt ein blockierendes Hoch über Skandinavien. Dagegen läuft ein Trog vom Atlantik an, der ins westliche Mittelmeer abtropft. Über Mitteleuropa hat sich eine Tiefdruckrinne etabliert, unter deren Einfluss gebietsweise Regen fällt. Zum Teil anhaltend, aber ohne warnwürdige Mengen. Auch einzelne Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Am ehesten trocken bleibt es in den östlichen Landesteilen in warmer Luft bei bis zu 20°C, bei Dauergrau und Regen werden es im Südwesten nicht viel mehr als 10°C. Der östliche Wind frischt im Norden und Osten auf, einzelne Böen 7 Bft inklusive, im Westen kommt der weitaus schwächere Wind aus Nordwest. Am Dienstag beginnt sich eine Brücke zu bilden, ausgehend vom Hoch über Skandinavien zu hohem Druck über Südwesteuropa und dem mittleren Nordatlantik. Der Druck steigt dann auch über Deutschland, die Rinne ist aber mitnichten weg und vom Resttrog über der Nordsee in die Rinne ziehen sich Feuchtefelder, die auch noch mit etwas Regen oder Schauer verbunden sein können. Insgesamt lässt die Regenneigung aber wohl nach. Die Temperaturen gleichen sich an und ein paar zaghafte 7er Böen aus Ost sind im Nordosten anzutreffen. Am Mittwoch kräftigt sich die Hochdruckbrücke über Nordwesteuropa, wobei Mitteleuropa unter einer (schwachen) nördlichen Höhenströmung zwischen einem Keil über Frankreich und einem Höhentief über der Ukraine liegt. Von der Rinne bleibt nicht viel mehr als eine leicht zyklonale Kontur der Isobaren über Deutschland übrig. Wolken und etwas Feuchte über Süddeutschland inklusive. Dort ist auch etwas Regen oder es sind Schauer möglich, sonst stellt sich wohl trockenes, recht freundliches Wetter ein.
Am Donnerstag und Freitag schwächt sich der Hochschwerpunkt im Norden wahrscheinlich ab, dafür tritt ein Neuer über Westeuropa auf den Plan. Die antizyklonale Dominanz über Mitteleuropa hält sich wahrscheinlich, auch wenn das nach Ostpolen ziehende Höhentief Ostdeutschland streifen kann und Tiefausläufer in abgeschwächter Form auf den Nordwesten Deutschlands übergreifen können. Einige Schönheitsfehler sollten also einkalkuliert werden, wobei die Abläufe alles andere als sicher sind.
Der ganzen Konjunktive zum Trotz, echt signifikante Wettererscheinungen stehen nicht auf der Karte.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die Konsistenz der letzten Läufe ist höchstens mäßig. Die großräumigen Muster passen zwar, die Abläufe über Mitteleuropa sind unsicher. Die Vorläufe zeigten das Höhentief über Osteuropa näher an uns dran mit niedrigerem Temperaturniveau über Ostdeutschland und der Resttrog sollte in einem zweiten Abtropfvorgang zur Wochenmitte einen Kaltlufttropfen über Norddeutschland liefern. Dieser ist nun passé. Zudem sind die schwachen Tiefausläufer der zweiten Wochenhälfte von Nordwesten alles andere, als in trockenen Tüchern.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Noch bunter wird die Lösungsmenge schauen wir auf die anderen Globalmodelle wie ICON, GFS und UKMO. Aus dieser Sicht werden die Unsicherheiten noch größer. So simulieren ICON und GFS am Dienstag einen Kaltlufttropfen über Westdeutschland mit Schauern und Gewitter, wobei die Bodenrinne ostwärts abziehen soll. Am Mittwoch tritt in den Lösungen ein buntes Durcheinander von Trögen und Höhentiefs über Deutschland zu Tage, während nach Wochenmitte die anderen Modelle den atlantischen Einfluss von Westen (etwas) stärker betonen als das IFS. Zum Trost auch noch mal an dieser Stelle: Auch die anderen Lösungen deuten keine markanten Warnlagen an.
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die Kurven der Temperatur in 850 hPa und des Geopotentials in 500 hPa fächern in den Rauchfahnen diverser deutscher Städte rasch auf, als Hinweis auf die bestehenden Unsicherheiten. Für die Temperatur ergibt sich im Median eher eine Seitwärtsbewegung auf mäßig warmen Niveau, das Geopotential steigt leicht an, sodass spätestens ab Wochenmitte höchstens sporadische Niederschlagssignale übrigbleiben. In den 15 Tagen Meteogrammen zeigt die vorherrschende Nord- bis Ostwindkomponente das andauernde Blocking.
Das wird überdeutlich bei der Clusterung, die ausnahmslos Blockinglösungen zeigt. Im ersten zeitschritt bis +96h gibt es 3 Cluster, dann bis +168h Einen. Dieser zeigt eine stark positive Anomalie des Geopotentials über Nord- und über Teilen Mitteleuropas. Daran ändert sich zur erweiterten Mittelfrist nichts.
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Es gibt keine Hinweise auf signifikante Entwicklungen in der Mittelfrist.
Basis für Mittelfristvorhersage
Mos Mix
VBZ Offenbach / Dipl. Met. Bernd Zeuschner





