Synoptische Übersicht Kurzfrist
Synoptische Übersicht Kurzfrist
ausgegeben am Dienstag, den 25.08.2026 um 08 UTC
GWL und markante Wettererscheinungen:
HNF a Donnerstag: T B
Heute und morgen am Mittwoch im Süden lokale Gewitter, teils mit Starkregen. Zum Donnerstagabend von Westen her teils schwere Gewitter mit Unwettergefahr möglich.
Synoptische Entwicklung bis Donnerstag 24 UTC
Dienstag... liegt ein blockierendes Hoch über dem Nordmeer und Skandinavien, gestützt durch ein abgeschlossenes mit Schwerpunkt über Norwegen. An der Südflanke des Hochs fließt trockene und warme Festlandsluft in die Nordhälfte Deutschlands. Dort haben sich in der letzten Nacht einige flache, dennoch, vor allem von Vorpommern bis zum Oderbruch auch dichte Nebelfelder gebildet, die sich am Vormittag auflösen. Danach scheint oft die Sonne und die Temperatur steigt auf 22 bis 26°C. Dazu frischt der Ost- bis Nordostwind böig auf, bleibt aber unter den Warnschwellen.
Der Tag verläuft über der Südhälfte interessanter. Das Hoch wird von einigen kurzwelligen Trögen unterlaufen, die über dem Westen nach Norden, ganz im Süden ostwärts ziehen. Dazu breitet sich begleitet von Warmluftadvektion auf der Vorderseite einer Tiefdruckrinne über Frankreich feuchte und ganz im Süden leicht instabile Luft zunehmend auf die Südhälfte aus. Dazu regnet es im Südwesten an der Warmfront gebietsweise, wobei dieser sich tagsüber bis zur Mitte, Hessen, Thüringen ausbreitet und wieder abschwächt. Vor allem über Bayern werden Warmlufteinschubgewitter (I D2, RUC) angedeutet, die sich besonders vormittags und mittags bilden können und auf dem Weg nach Nordosten ebenfalls abschwächen. Dank eines Wassergehalts von ca. 30 mm PPW und eher langsamer Verlagerung ist vor allem Starkregen nicht ausgeschlossen. Sicher ist deren Auftreten nicht, da auch etliche Modelle die Gewitter nicht auf der Karte haben.
Besonders wenn es im Südwesten tagsüber auflockert, sind abends von Frankreich her über dem äußersten Südwesten, vom Saarland bis Südbaden erneut einige Schauer und Gewitter möglich. Die Temperatur liegt meist um 20°C, ganz im Südwesten je nach Sonne auch um 25°C.
In der Nacht zum Mittwoch laufen sich die schauerartigen Regenfälle der Warmfront gegen das blockierende Hoch über der östlichen Mitte (Thüringen, Sachsen) fest. Nachfolgend lockert die Bewölkung auf gebietsweise bildet sich Nebel. Die Schauer und lokalen Gewitter ganz im Südwesten verlagern sich ostwärts, schwächen sich aber auch rasch wieder ab. An den Alpen sind zweite Nachthälfte vereinzelte neue Gewitter nicht ausgeschlossen. Der Nordosten ist ohnehin wettertechnisch ruhig, hier bringt die trockene Ostströmung geringe Bewölkung oder klaren Himmel.
Mittwoch... hält sich das blockierende Hochdruckgebiet über Skandinavien. Demgegenüber steht ein Trog, der sich vor den Toren Europas über dem Ostatlantik weit nach Süden ausgedehnt hat und dessen eingelagertes Höhentief nordwestlich der Iberischen Halbinseln liegt. Davor schiebt sind der nächste Höhenrücken nordwärts bis nach Deutschlands. Er wird zwar von schwächeren PVA Maxima überlaufen, zudem setzt von Südwesten Warmluftadvektion ein, gegen das antizyklonale Umfeld und die stabilisierende Ostströmung in den unteren Schichten kommt das aber nicht an.
So schwächen sich die Warmfrontregenfälle über der Mitte ab. Übrig bleibt ein Streifen mit dichten Wolken. Auch mit etwaiger Konvektion ist es wahrscheinlich nicht weit her. Die Luftmasse ist im Süden und Westen zwar feucht und leicht instabil, mangels Hebung passiert aber fast nichts. Lediglich an den Alpen und im (südlichen) bayerischen Wald sind nachmittags einzelne Gewitter mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen möglich. Auch an der Grenze zu Benelux sind vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen. Im Norden und Nordosten setzt sich die trockene und sonnige Hochrandlage fort. Auch von Südwesten steigen die Chancen auf Sonne, Dank Absinktendenz durch den Keil, deutlich.
Die Temperaturen gehen rauf auf 23 bis 28°C, lediglich wo es stärker bewölkt bleibt und an den Küsten bleibt es kühler.
Dabei verschärft sich der Druckgradient im Norden und der Ostwind frischt auf. An den Küsten sind auflandig einige Böen 7 Bft zu erwarten.
Die Nacht zum Donnerstag verläuft antizyklonal geprägt sehr ruhig mit ein paar Nebelfeldern. Nur der Gradient im Norden bleibt leicht erhöht mit Windböen an den Küsten, die sich im Laufe der Nacht vor allem auf die Nordsee fokussieren. Bei Ost- bis Südostwind sind Warnschwellen nur exponiert oder auf Inseln ein Thema. Die Temperaturen liegen etwa zwischen 18°C im Westen und vereinzelt nahe 10°C im Osten.
Donnerstag... deutet sich ein kurzer Hitzepeak für die Südhälfte an, dann für einige Regionen eine Gewitterlage. Der Trog über Westeuropa kommt nach Nordosten voran und drängt den Höhenrücken langsam Richtung östliches Mitteleuropa. Das Hoch im Nordosten schwächt sich dazu langsam ab und in den Westen und Südwesten Deutschlands schiebt sich von Frankreich eine flache Tiefdruckrinne mit feucht warmer und labiler Luft.
Vorderseitig einer Kaltfront, die abends Benelux und NE Frankreich erfasst, verstärkt sich bei uns die Advektion sehr warmer, subtropischer Luftmassen. Die 20°C Isotherme in 850 hPa liegt abends etwa auf Höhe des Mains. In 2m liegen die Maxima in der Südhälfte oft über 30°C, in der Spitze bis 33°C und auch im Norden werden meist 26 bis 30°C erwartet.
Bei stark zunehmender Scherung feuchtet es von Westen weiter an und PPW steigt auf 40 mm. Dazu baut sich, zwar zunächst gedeckelt, Cape gebietsweise > 1500 J/kg auf. Zunächst dürften damit wohl nur einige Wolkenfelder über den Westen und Südwesten hinwegziehen mit vereinzelten Schauern oder Gewittern.
Dieser Deckel wird mit Übergreifen der Rinne und aufkommender Trogvorderseite spätnachmittags und abends im Westen und Nordwesten zusehends gesprengt und es können sich starke, teils unwetterartige Gewitter entwickeln. Mit hohen SRH-Werten und gekurvten Hodographen sind sowohl MCS als auch Superzellen möglich, die sich nachts ostwärts ausbreiten, den äußersten Osten und Südosten bis Freitag früh aber noch aussparen.
In den Gewittern sind (unwetterartiger) Starkregen, größerer Hagel und schwere Sturmböen oder orkanartige Böen möglich. Im Laufe der Nacht werden Sturm und Hagel unwahrscheinlicher und das Hauptaugenmerk verschiebt sich wieder auf den Starkregen mit/ohne Gewitter.
Modellvergleich und -einschätzung
Im synoptischen Scale simulieren die Modelle ähnlich. Die zunächst isolierte Konvektion/Gewitter wird mit den üblichen Unschärfen simuliert. Ab Donnerstagabend deutet sich eine Gewitterlage mit steigendem Unwetterpotential an. Ob darauf mit Vorabinformationen reagiert werden sollte, kann offengelassen werden. Aus jetziger Sicht wäre bis sogar bis Donnerstag noch Zeit.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Bernd Zeuschner
Synoptische Übersicht Mittelfrist
Synoptische Übersicht Mittelfrist
ausgegeben am Dienstag, den 25.08.2026 um 10.30 UTC
Im Norden Übergang zu herbstlichem Wettercharakter, vorher aber zunächst unwetterträchtige Schwergewitterlage am Freitag! Danach sehr unbeständig mit Zweiteilung zwischen kühlem Norden und milderem und sonnigerem Süden. Insgesamt sinkendes Temperaturniveau.
Synoptische Entwicklung bis zum Dienstag, den 01.09.2026
Man mag es kaum glauben - aber es gibt sie noch: Zyklonale Südwestlagen. Mit einer solchen steigen wir heute in die Mittelfrist ein. Diese Lage wird ihrem Namen auch gleich gerecht, denn direkt am Freitag erfolgt erst einmal ein Luftmassenwechsel mit Pauken und Trompeten. Danach macht sich die bereits fortgeschrittene Jahreszeit bemerkbar - ja, bald ist meteorologischer Herbstbeginn...! Ab dem kommenden Wochenende stellt sich nämlich anschließend eine zyklonal geprägte Westlage mit zonaler Grundströmung ein. Auch etwas, was man schon ziemlich lange nicht mehr gesehen hat. Durchziehende Kurzwellentröge bringen dann auch endlich etwas Regen. Dabei kühlt es vor allem im Norden auch weiter sukzessive ab. Das fühlt sich dann wahrscheinlich wirklich schon wie Herbst an. Das grundlegende Geschehen vorweggenommen geht es nun noch etwas in die Details:
Am Freitag erstreckt sich ein Langwellentrog mit Zentrum über Schottland weit ausgreifend nach Süden bis hinein nach Marokko. Dem gegenüber wölbt sich ein Höhenkeil mit Achse ausgehend von Süditalien über den Balkan hinweg bis ins Baltikum und Südfinnland. Bodennah greift das Schottlandtief dabei bereits bis nach Deutschland aus und wirkt hier in Form eines flachen Bodentroges. Dieser Bodentrog läuft einer Kaltfront voraus, die im Laufe des Tages und in der Nacht zum Samstag für einen markanten Luftmassenwechsel sorgt. Der vorderseitige Warmluftsektor wird mit einer sehr feuchten und heißen Luftmasse versorgt (T850 im Osten um 20°C), während rückseitig eine maritim geprägte subpolare Luftmasse (T850 um 14°C mit Tendenz zu weiterer Abkühlung) wirksam wird. Das Ganze geht dementsprechend nicht geräuschlos vonstatten. Die Luftmasse ist äußerst labil, zumal die Höhenkaltluft offenbar deutlich schneller vorankommt als die bodennahe. Das führt zu erheblichem Unwetterpotential bei CAPE-Werten von großflächig über 1000 J/kg, im Warmsektor sogar teils über 2000 J/kg, gleichzeitig teils enormer DLS von 20 bis 30 m/s. So zumindest nach ECMWF-Lesart, andere Modelle wie z.B. ICON sind hier deutlich sanfter unterwegs, vor allem bezüglich der Labilität. Nichtsdestotrotz ist das Potential für organisierte Konvektion erheblich. Vorlaufend sind im Warmsektor diskrete Superzellen mit Potential für großen Hagel und Sturm- bis Orkanböen denkbar. Mit Frontdurchgang deuten sich größere Squall-Line-Segmente, oder aber wenigstens linienartig organisierte Konvektion an, ebenfalls mit Potential für Unwetter durch Starkregen und schweren Sturm- bis orkanartigen Böen. Hauptschwerpunkt wird dabei wohl die Südosthälfte Deutschlands sein, nachdem bereits in der Vornacht ein größeres Gewittercluster (MCS) im Rahmen des sich nähernden Bodentiefs den Nordwesten gestreift hat. Entsprechende Unterschiede gibt es auch bei den Höchsttemperaturen: Während im Osten stellenweise bis 31°C erreicht werden, geht es westlich des Rheins nur noch auf 22 bis 24°C hoch. In der Nacht zum Samstag lässt die Gewitteraktivität grundsätzlich nach. Noch nicht ganz klar ist dabei die Entwicklung im Nordwesten. Abhängig von der Lage des Bodentiefs über Südengland und der Nordsee ist die Entwicklung eines zweiten Gewitterclusters nicht ausgeschlossen.
Am Samstag ist der Luftmassenwechsel erst einmal abgeschlossen. Es stellt sich mehr oder weniger klassisches "Rückseitenwetter" ein. Dieses kennzeichnet sich üblicherweise durch wechselnde, meist tiefe Bewölkung und einige Restschauer sowie anfangs noch in Böen recht frischen Wind. Die Schauertätigkeit betrifft hier vor allem den Nordwesten. Diese werden vor allem durch eingelagerte Kurzwellentröge in einer flatternden West- bis Südwestströmung verursacht. Die Wetterlage ist nun insgesamt ausgesprochen zyklonal geprägt, wobei sehr komplexes Tiefdruckgeschehen mit mehreren Tiefdruckzentrum über den Britischen Inseln und Südskandinavien zum Tragen kommt, während Deutschland sich im Bereich der Frontalzone befindet. Das erhöht entsprechend die Prognoseunsicherheit. Relevant dürfte aber für den Abend und die Nacht zum Sonntag ein neu entstehendes Randtief bei Wales sein, dass sich dann bereits der deutschen Nordseeküste nähert. Dort setzen entsprechend größerflächige Regenfälle ein, zudem frischt der Wind deutlich auf, einzelne Sturmböen auf den Inseln nicht ausgeschlossen. Ansonsten bleibt es größtenteils trocken. Die höchsten Sonnenanteile finden sich dabei voraussichtlich südlich der Donau. Die Temperaturen bewegen sich auf spätsommerlichem Niveau zwischen 20 und 25°C.
Am Sonntag nähert sich das erwähnte Randtief weiter an, kommt zunächst über der Deutschen Bucht zu liegen und zieht anschließend Richtung Ostsee ab. Die teils schauerartigen Regenfälle weiten sich im Norden dabei noch etwas aus, zudem können einzelne Gewitter eingelagert sein. Je nach Lage und Zugbahn dieses Tiefs wird es im Norden auch ziemlich windig bis stürmisch, mit der höchsten Wahrscheinlichkeit entlang der Nordsee. Aber auch ein großräumigeres Ausgreifen ins Binnenland ist nicht ausgeschlossen. In der Mitte und im Süden bleibt es dagegen wahrscheinlich trocken, erst in der Nacht zum Montag ziehen auch hier von Westen einzelne Schauer und Gewitter durch. Die Temperaturen ähneln dabei dem Vortag. Bei guter Grenzschichtdurchmischung sind auch keine größeren Unterschiede zu erwarten. Am kühlsten wird es in Schleswig-Holstein mit kaum über 20°C.
Am Montag nähert sich ein weiterer markanter Kurzwellentrog. Dieser zeichnet sich deutlich ausgeprägter ab als sein kleinerer Vorgänger vom Sonntag. Damit gelangt zumindest im Norden ein neuer Schub maritimer Kaltluft nach Deutschland. Dort regnet und schauert es weiterhin bei noch weiter auffrischendem bis hin zu stürmischem West- bis Nordwestwind und Werten kaum über 20°C. Fast schon astreines Herbstwetter. Im Süden stellt sich das Geschehen dagegen deutlich freundlicher dar bei zunächst nur wenigen bis gar keinen Niederschlägen und höherer Sonnenscheindauer. Allerdings deutet sich gleichzeitig die Entwicklung eines Oberitalientiefs an, in dessen Zuge über die Alpen hinweg zunehmend instabile Mittelmeerluftmasse in den Süden einsickert. Damit erhöht sich dort das Gewitterpotential, was die Numerik auch für den Montagnachmittag und -abend dort andeutet. Angesichts dort nicht vorhandener Dynamik dürften sich die Auswirkungen aber in Grenzen halten.
Wie es anschließend in der erweiterten Mittelfrist weitergeht, ist unklar. Neben anhaltender Zyklonalität (Herbstwetter) steht auch ein neuer blockierender atlantischer Höhenrücken (Spätsommer) im Raum.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die letzten IFS-Läufe zeichnen sich durch recht hohe Konsistenz aus. In der Natur der Sache liegt es dabei, dass die Wetterlage (SWz/Wz) in sich mit Unsicherheiten behaftet ist. Recht chaotisches Tiefdruckgeschehen im Norden hat Auswirkungen auch auf unseren Vorhersagebereich und ist immer mit Unwägbarkeiten verbunden, vor allem was Niederschlags- und Windentwicklung betrifft. Der generelle Fahrplan steht aber bezüglich des zu erwartenden Witterungsgeschehens auf relativ festen Füßen.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Auch die anderen Globalmodelle bilden die beschriebene Entwicklung im Wesentlichen so ab. Der Teufel liegt natürlich im Detail, insbesondere was den Durchzug der Tiefdruckgebiete ab dem Wochenende angeht. Hier zeigen sich durchaus noch recht signifikante Unterschiede im Wetterablauf, der sehr stark von der jeweiligen Zugbahn abhängt und natürlich noch mit großen Unterschieden in der Numerik behaftet ist. Auch wie sich die Gewitterlage ausgangs der Nacht zum Freitag darstellt, ist natürlich im Detail noch nicht ganz klar, aber die groben Strukturen mit den jeweiligen räumlichen Schwerpunkten werden schon recht konsistent abgebildet.
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Zu den Rauchfahnen gibt es nicht viel zu berichten. Diese zeigen die vergleichsweise hohe Prognosesicherheit in Form trauter Einigkeit und fangen erst im erweiterten Mittelfristbereich an zu rauschen. Bis dahin bilden sie das bereits beschriebene Geschehen genau so ab.
Ähnliches gilt für GEFS, wobei einzelne Perturbationen schon vorher ausreißen. Das signifikante Rauschen beginnt aber ebenfalls erst im erweiterten Mittelfristbereich.
Die Cluster sind sich insgesamt ziemlich uneins (5 bis t+96h, 3 bis t+168h, 6 bis t+240h), aber die Umstellung von Blocking auf NAO+ wird erst einmal homogen gezeigt. Danach herrscht Wildwuchs ohne eindeutige Tendenz, was die bereits getätigten Aussagen zu Unsicherheiten in der erweiterten Mittelfrist noch untermauert.
Fazit:
Der Einstieg erfolgt mit großem Knall in Form einer unwetterträchtigen Schwergewitterlage am Freitag, die sich aus dem Donnerstag heraus fortsetzt. Ab dem Wochenende prägt dann wechselhaftes, eher kühleres und teils ziemlich windiges Schauerwetter (Herbst!) den Norden, während es im Süden milder und freundlicher (Spätsommer!) zugeht. Nachdem der Osten am Donnerstag nochmal in den Genuss der 30°C-Marke kommt, war es das aber dann mit Hitze. Viel mehr als 25°C sind anschließend nicht mehr drin. Bis zum Beginn der kommenden Woche steht der Fahrplan, danach zeigen sich allerdings derartige Unsicherheiten, dass ein qualifiziertes Statement dazu nicht mehr möglich ist.
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Am Donnerstag hohes Unwetterpotential durch schwere Gewitter mit allen erdenklichen Begleiterscheinungen (Starkregen, großer Hagel, Sturm-/Orkanböen). Schwerpunkt zum einen in der Südosthälfte, aber auch im äußeren Nordwesten Unwetter nicht ausgeschlossen, hier ist die Entwicklung weniger sicher.
Ab Sonntag im Bereich der Küste und im angrenzenden Binnenland bis zur Elbe wiederholt einzelne starke Gewitter möglich, zudem zunehmend stürmisch, vor allem an der Küste. Im angrenzenden Binnenland mit rasch abnehmender Wahrscheinlichkeit nach Süden hin. Die genaue Entwicklung ist dabei noch unsicher.
Basis für Mittelfristvorhersage
ECMWF-IFS, ICON, ECMWF-ENS, MOSMIX
VBZ Offenbach / M.Sc. Felix Dietzsch





