Synoptische Übersicht Kurzfrist
Synoptische Übersicht Kurzfrist
ausgegeben am Freitag, den 13.02.2026 um 08 UTC
GWL und markante Wettererscheinungen:
Tr M
TAUWETTER:
Bis in den Freitagnachmittag hinein im östlichen Bayern Tauwetter bis in die höchsten Lagen. Danach Entspannung der Tauwettersituation.
WIND:
Anfangs im Bergland noch Sturmböen bis 85 km/h (8 bis 9 Bft), weiter nachlassend.
Synoptische Entwicklung bis Sonntag 24 UTC
Freitag... liegt Deutschland an im Bereich eines Troges, der sich von Skandinavien südwärts erstreckt und eine Doppelstruktur aufweist. Der östliche Teiltrog überquert heute Polen, der westliche greift auf die Britischen Inseln und die Bretagne über und weitet sich dabei zum westlichen Mittelmeer aus. Die mit beiden Teiltrögen korrespondierenden Tiefs sind jeweils über Polen und dem Ärmelkanal zu finden. Zwischen beiden Tiefs hat sich eine Tiefdruckrinne etabliert, die sich von der Wartha-Mündung nördlich am Harz vorbei bis ins südliche Emsland erstreckt. An der Nordflanke dieser Rinne gelangt in die Norddeutsche Tiefebene skandinavische Kaltluft. Kurzwellentrögen die nach Osten ablaufen und vielmehr ein Flattern der Strömung darstellen, sorgen im Norden für meist leichte Schneefälle, die vor allem im Nordosten und im Tagesverlauf von Nordwesten her einige Zentimeter Schnee ergeben können. Dabei besteht Glättegefahr. Zudem ist der Gradient noch recht kräftig, so dass an den für Ostwind anfälligen Küstenabschnitten Windböen Bft 7, exponiert auch stürmische Böen auftreten können. Mit der Verlagerung des über Polen liegenden Tiefs zu den Baltischen Staaten wird der Gradient jedoch auseinandergezogen, so dass im Tagesverlauf der Wind an der See nicht mehr warnrelevant ist. Dabei bleibt es mit Tageshöchsttemperaturen zwischen 0 und 5 Grad nasskalt. Zur dänischen Grenze hin hält sich noch leichter Dauerfrost.
Südlich der o.g. Linie wird mit einer westlichen bis südwestlichen Strömung noch feuchtmilde Luft herangeführt. Kurzwellige, nach Osten ablaufende Tröge sorgen auch in diesen Gebieten für Niederschläge, die noch durchweg als Regen fallen und zum Teil schauerartig verstärkt sein können. Wenngleich hinsichtlich der Regenmengen keine Warnschwellen mehr erreicht werden, so dauert die Tauwetterlage im Osten Bayerns bis in den Nachmittag hinein an. Ganz im Süden bleibt es dabei weitgehend niederschlagsfrei, in der Donauniederung und südlich davon sowie vor allem in Richtung Alpen sind auch größere Auflockerungen vorstellbar. Der Gradient wird auch in diesen Gebieten zusehends schwächer, so dass etwa ab Mittag selbst im höheren Bergland der Wind wahrscheinlich nicht mehr warnrelevant ist. Mit Höchstwerten zwischen 6 und 12 Grad wird es dabei noch einmal relativ mild.
In der Nacht zum Samstag induziert der ins westliche Mittelmeer reichende Teiltrog eine kräftige Zyklogenese, was über Korsika ein Tief mit einem Kerndruck unter 985 hPa entstehen lässt. An der Nordflanke dieses Tiefs dreht die bodennahe Strömung, abgesehen im äußersten Süden, auf Nordost, wodurch sich die von Skandinavien einfließende Polarluft südwärts in Bewegung setzt. Hierdurch sinkt die Schneefallgrenze auf 600 bis 800 m, wobei oberhalb davon sowie im Nordosten jedoch nur wenige Zentimeter Schnee zu erwarten sind. In einem Streifen, der sich von der Eifel bis in die Oberlausitz erstreckt, kann bei durchweg negativen Temperaturen in der unteren Troposphäre auch unterkühlter Sprühregen fallen, wodurch Glättegefahr besteht. Aber auch sonst sollte offensiv mit Glättewarnungen operiert werden, sei es Glätte durch geringen Neuschnee oder überfrorene Nässe.
Südlich der Mittelgebirgsschwelle sowie am Niederrhein bleibt es abseits der Gebirge noch weitgehend frostfrei. Ansonsten stellt sich leichter Frost ein.
Samstag... setzt sich von Nordwesten her zusehends antizyklonaler Einfluss durch. Dieser resultiert aus einem Bodenhochkeil, der eine Verbindung zwischen dem Azorenhoch und dem über Skandinavien liegenden Hoch darstellt und sich in eine Brücke umwandelt. Dieser Keil wird durch einen über den Britischen Inseln liegenden Höhenrücken gestützt. Im Zusammenspiel mit dem nach wie vor in der Nähe von Korsika liegenden kräftigen Bodentief ergibt sich eine nordöstliche und später auf Nord drehende bodennahe Strömung, mit welcher sich die Kaltluft bis zu den Alpen durchsetzt. Da mitteltroposphärisch an der Südflanke des zweiten Teiltroges (der dann auf Mitteleuropa übergreift) nach wie vor eine westliche Strömung zu finden ist, ergibt sich eine Gegenstromlage und hierdurch Aufgleitniederschläge. Diese greifen von Westen und Südwesten über die Mitte hinweg bis auf den östlichen Mittelgebirgsraum über. Dabei sinkt auch in den mittleren Regionen und im Westen die Schneefallgrenze bis in tiefere Lagen ab. Im Süden fällt erst oberhalb 600 bis 800, an den Alpen oberhalb etwa 1000 m Schnee. Meist kommen nur wenige Zentimeter Schnee zusammen, im östlichen Mittelgebirgsraum sind bis 10 cm innerhalb von 12 Stunden möglich. Deutschlandweit erfolgt ein Temperaturrückgang. Im Norden und im Bergland stellt sich leichter Dauerfrost ein. Auch sonst werden nur noch niedrige einstellige Temperaturmaxima erreicht. Nur am Oberrhein sowie in tieferen Lagen Südostdeutschlands sind noch einmal bis 6 Grad möglich.
In der Nacht zum Sonntag gelangt Deutschland in den Achsenbereich der von Frankreich zu den Baltischen Staaten reichenden Hochbrücke. Im Osten und Süden bleibt eine schwache nördliche bis nordwestliche bodennahe Windkomponente bestehen, im Nordwesten und Westen dreht der schwache Wind auf Süd. Dabei dominiert Kaltluftadvektion, Absinken lässt von Nordwesten her die Bewölkung auflockern. Im Osten und Süden sind weitere leichte Schneefälle zu erwarten, die durch Stau an den dortigen Gebirgen verstärkt werden. Meist sind nur wenige, in den Staulagen der östlichen Mittelgebirge um 5 cm Neuschnee zu erwarten. An den Alpen sind bis über 15 cm Neuschnee möglich.
Deutschlandweit ist leichter, bei Aufklaren sowie im Bergland auch mäßiger Frost zu erwarten. Vor allem in den östlichen und südlichen Landesteilen besteht Glättegefahr durch Neuschnee oder überfrorene Nässe.
Sonntag... setzt sich die über dem Atlantik relativ zonal verlaufende Frontalzone mit leichten Mäandrierungen wieder bis nach Mitteleuropa durch. Der bisher über Westeuropa liegende Höhenrücken arbeitet sich unter Abflachung nach Deutschland vor. Dieser wird von Warmluftadvektion überlaufen, die sich bis zur Oder und zu den Alpen ausweitet. Die Folge ist von Westen bis auf die Mitte übergreifend ein Aufzug mehrschichtiger Bewölkung, erst zum Abend hin setzen im äußersten Westen Niederschläge ein, die zunächst als Schnee fallen. Dabei frischt der Wind aus Süd auf und wird in den hierfür anfälligen Höhenlagen westlich des Rheins mit Böen Bft 7 warnrelevant. Zuvor sind größere Auflockerungen und mitunter auch sonnige Abschnitte vorstellbar. Nur an den Alpen kann es bis gegen Mittag noch ein wenig Schnee geben. Im Nordosten, ganz im Osten sowie in Höhenlagen oberhalb von etwa 800 m hält sich leichter Dauerfrost. Sonst bewegen sich die Temperaturen zwischen 1 und 5 Grad, am Oberrhein werden bis 7 Grad erreicht.
In der Nacht zum Montag arbeitet sich die Frontalzone bis in den Alpenraum hinein vor+, wird aber durch ein über Westrussland liegendes Hoch blockiert. Mit der Frontalzone weiten sich die Niederschläge nordostwärts bis etwa zur Elbe aus, von der Ostsee bis zur Lausitz bleibt es dabei noch trocken. Dabei fällt zunächst durchweg Schnee, in den westlichen, zentralen und süddeutschen Mittelgebirgen sind durchaus mehr als 10, im Hochschwarzwald und im Allgäu bis über 15 cm Schnee innerhalb von 12 Stunden vorstellbar. Bis Montagfrüh steigt die Schneefallgrenze im westlichen und südwestdeutschen Bergland auf 600 bis über 1000 m, was unterhalb davon die Niederschläge in Regen übergehen lässt. Aufgrund der südlichen Lage der Frontalzone besteht für den Schwarzwald und das Allgäu erneut die Gefahr einer Dauerregenlage.
Im südwestdeutschen Bergland frischt im Laufe der Nacht der Wind mit Sturmböen Bft 8/9 aus West auf; exponiert sind auch schwere Sturmböen vorstellbar. Ansonsten sind warnrelevante Böen auf einige Kamm- und Gipfellagen vor allem der zentralen und östlichen Mittelgebirge beschränkt. In tieferen Lagen West- und Südwestdeutschlands bleibt es bereits frostfrei. Ansonsten ist leichter, im Nordosten und im östlichen Bergland mäßiger Frost zu erwarten.
Modellvergleich und -einschätzung
Die vorliegenden Modelle stützen die oben beschriebene Entwicklung. Anhand der synoptischen Basisfelder lassen sich keine prognoserelevanten Unterschiede ableiten.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Thomas Schumann
Synoptische Übersicht Mittelfrist
Synoptische Übersicht Mittelfrist
ausgegeben am Freitag, den 13.02.2026 um 10.30 UTC
Unbeständig, mit wiederholten teils länger andauernden Niederschlägen, teils als Schnee, im Norden meist nasskalt, im Süden zeitweise milder
Synoptische Entwicklung bis zum Freitag, den 20.02.2026
Im ab Montag beginnenden Mittelfristzeitraum dominiert ein Langwellentrog über dem Nordostatlantik und Skandinavien das Wettergeschehen in Mitteleuropa. An seiner Südflanke laufen Randtröge südostwärts nach Ost- und Südosteuropa. Am Wochenende kommender Woche tropft ein Troganteil über Westeuropa zum westlichen Mittelmeer ab. In Deutschland dominiert Tiefdruckeinfluss, Hochdruckeinfluss findet allenfalls in der Form von Zwischenhochs statt.
Am Montag und in der Nacht zum Dienstag schwenkt ein Trog unter Verlängerung seiner Amplitude ostwärts nach Mitteleuropa und erstreckt sich Dienstagfrüh von der Nordsee bis zur Adria. Ein Tief über der Nordsee zieht unter Abschwächung nach Norddeutschland und nimmt eine Rinnenform an. Die dazugehörige Okklusion kommt über dem Süden rasch, nach Norden dagegen nur langsam ost- bzw. nordostwärts voran. Die Temperaturen in 850 hPa liegen anfangs zwischen -7 Grad im Nordosten und +1 Grad im Südwesten Deutschlands. Bis Dienstagfrüh liegen sie verbreitet um -5 Grad, an der Oder bei -10 Grad. Bodennah wird vorderseitig der Okklusion im Norden und Osten mit östlicher Strömung Kaltluft advehiert. Niederschläge fallen dort überwiegend in der festen Phase. Im Süden und Westen dominiert in tiefen Lagen die flüssige Phase. Im Übergangsbereich kann anfangs gefrierender Regen nicht ausgeschlossen werden. Durch die Labilisierung des Troges sind im Südwesten einzelne Gewitter, teils mit Graupel wahrscheinlich. Zudem frischt im süddeutschen Bergland der westliche Wind kräftig bis stürmisch auf.
Am Dienstag schwenkt der Trog unter weiterer Vergrößerung seiner Amplitude ostwärts und in der Nacht zum Mittwoch erreicht von Südwesten ein flacher Rücken Westdeutschland. Am Boden verlagert sich das rinnenförmige Tief nach Nordostpolen. Es folgt von Frankreich ein Hoch nach, der Schwerpunkt liegt Mittwoch früh über Süddeutschland. In 850 hPa liegen die Temperaturen zwischen -4 und -10 Grad, an Oder und Neiße vorübergehend um -13 Grad. Abseits des Nordostens, wo trockenere Luft einfließt, kommt es verbreitet zu Niederschlägen, die in tiefen Lagen West- und Süddeutschlands als Regen oder Schneeregen fallen, sonst meist als Schnee und an den Alpen langanhaltend sind. In der Nacht zum Mittwoch klingen die Niederschläge weitgehend ab.
Am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag schwenkt der angesprochene Keil nach Mitteleuropa, wird allerdings rasch von WLA überlaufen. Das Bodenhoch wandert rasch nach Osten und Deutschland gelangt in den Einflussbereich eines Sturmtiefs, dass Donnerstagfrüh bei Irland liegt. Im Zuge einer Warmfront, die ab Mittwochabend von Westen auf Deutschland übergreift steigen die Temperaturen bis Donnerstagfrüh auf -4 Grad über Rügen und +4 Grad im Süden Baden-Württembergs. Mit der Warmfront kommen leichte Niederschläge auf, die anfangs oft als Schnee fallen und bei Übergang zu Regen örtlich für Glatteis sorgen können. Donnerstagfrüh erreichen die Niederschläge die Osthälfte. In Gipfel- und Kammlagen frischt der Südwestwind stürmisch auf.
Am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag schwenkt der Rücken nach Osteuropa und über Westeuropa weitet sich ein Trog zur Iberischen Halbinsel aus. Das Sturmtief bei Irland zieht unter leichter Abschwächung zum Südteil der Nordsee. Nachdem die Temperaturen in 850 hPa vorübergehend überall in den positiven Bereich steigen sinken diese in der Nacht zum Freitag nach Durchzug der Kaltfront mit Zustrom erwärmter subpolarer Meeresluft auf Werte meist knapp unter dem Gefrierpunkt. Nach Abzug der Warmfront kommt es vor allem mit der Kaltfront zu Niederschlägen, die verbreitet als Regen fallen. Der Südwestwind frischt vor allem in der Westhälfte deutlich auf und erreicht dort in Böen Bft 7 bis 8, exponiert Bft 9.
Am Freitag schwenkt der sich immer weiter amplifizierende Trog über Westeuropa langsam ostwärts. Das Tief über der Nordsee zieht bis Samstagfrüh zur zentralen Ostsee. Ein Bodentrog reicht nach Frankreich und schwenkt unter allmählicher Auflösung südostwärts. Vorderseitig des Bodentrogs liegen die Temperaturen in 850 hPa um -1, danach um -5 Grad. Vorderseitig des Höhentroges kommt es über dem Golf von Genua zu einer Zyklogenese, etwa südlich der Donau setzen in der Folge Aufgleitniederschläge ein. Die Schneefallgrenze sinkt auf 600 bis 800 Meter. Sonst kommt es zu Schauern, teils bis in tiefe Lagen mit Schnee vermischt. Vorderseitig des Bodentroges kommt es über Nordhälfte zu Böen von Bft 7 bis 8, exp. Bft 9 auf Südwest bis West.
Am Samstag schwenkt der Trog weiter langsam nach Mitteleuropa. Über dem westlichen Mittelmeer findet ein Abtropfungsprozess statt. Deutschland liegt zwischen dem Tief über der Ostsee und einem Hoch bei Portugal in einer nordwestlichen Bodenströmung. Das Temperaturniveau in 850 hPa sinkt bis Sonntagfrüh auf -7 bis -10 Grad. Die Aufgleitniederschläge an den Alpen lassen mit Südverlagerung des Oberitalientiefs nach, dort setzt Nordweststau ein. Sonst kommt es zu Schauern, die zunehmend bis in tiefe Lagen als Schnee fallen.
Für die erweiterte Mittelfrist, zeigt EZMW ein über die Britischen Inseln nach Deutschland ziehendes Tief. Zu Wochenbeginn stellt sich über Mitteleuropa ein "high over low" Lage ein. Die Entwicklung ist angesichts großer Modellunterschiede zum Vorlauf mit Vorsicht zu genießen.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Zum gestrigen 00 UTC-Lauf ergeben sich bereits zu Beginn der Mittelfrist signifikante Unterschiede und ab Dienstag ist die Konsistenz als schlecht zu bewerten. Statt kleinräumiger Tiefs über Süddeutschland, gibt es ein großräumiges steuerndes Tief nahe den Britischen Inseln. Zum gestrigen 12 UTC-Lauf ist die Konsistenz deutlich besser, dennoch ergeben sich bereits ab Dienstag Unterschiede vor allem in der Phase von Trog und Rücken. Die Konsistenz ist mäßig gut.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Die anderen Modelle wie ICON und GFS simulieren zur Wochenmitte eine teils deutlich südlichere Zugbahn des Tiefs über den Süden oder die Mitte Deutschlands, ähnlich des gestrigen EZMW 00 UTC-Laufs. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen im Druckfeld sind somit bereits ab Mittwoch erheblich. Die Auswirkungen auf mögliche markante Schneefälle, Dauerregen oder Sturm sind signifikant.
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Bereits am Dienstag/Mittwoch kommender Woche nehmen die Unsicherheiten deutlich zu. Dies zeigt sich in der deutlichen Spreizung des Ensembles der Temperatur in 850 hPa in 2 Meter Höhe. Die deutschlandweite milde Lösung des Hauptlaus ist zwar kein Ausreißer, aber insbesondere in Nord- und Mitteldeutschland am oberen Ende des Ensembles. Deutlich kältere Varianten respektive südliche Tiefdruckzugbahnen wie bei externen Modellen sind möglich. Der Wärmebuckel zur Mitte kommender Woche ist im Ensemble von GFS weniger stark ausgeprägt als bei EZMW, wobei der Hauptlauf gerade für die mittleren Landesteile ein kalte Ausreißerrolle einnimmt.
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
WIND:
Das EPS zeigt für den Montag und Dienstag in der Südwesthälfte Deutschlands erhöhte Wahrscheinlichkeiten für Bft 7, erhöhte Wahrscheinlichkeiten für Bft 8/9 beschränken sich weitgehend auf das Bergland. Für die Wind-/Sturmlage zur Wochenmitte ergeben sich aus dem EPS keine nennenswerten Hinweise, der Spread ist groß.
SCHNEE:
Für den Montag gibt es deutliche Hinweise für gebietsweise mehr als 5 l/qm Niederschlag in Form von Schnee in 24 Stunden und in Weststaulagen der Mittelgebirge Hinweise für mehr als 10 l/qm, im Allgäu sind mehr als 20 l/qm wahrscheinlich.
Am Dienstag beschränken sich die erhöhten Wahrscheinlichkeiten für mehr als 5 l/qm auf die Nordweststaulagen der Mittelgebirge, im Schwarzwald gibt es Hinweise auf mehr als 15 l/qm und im Allgäu auf mehr als 20 l/qm. Für die Folgetage gibt es meist keine signifikanten Wahrscheinlichkeiten mit Ausnahme des Alpenrands am Freitag/Samstag. Dort gibt es Hinweise für mehr als 15 l/qm in 24 Stunden.
NIEDERSCHLAG:
Für den Montag und Dienstag gibt es mittlere Wahrscheinlichkeiten für mehr als 30 l/qm Niederschlag in 24 Stunden für den Schwarzwald und das Allgäu.
Basis für Mittelfristvorhersage
EZMW mit Abstrichen, MOSMIX
VBZ Offenbach / M.Sc. Met. Thore Hansen





