Synoptische Übersicht Kurzfrist
Synoptische Übersicht Kurzfrist
ausgegeben am Mittwoch, den 28.01.2026 um 18 UTC
SCHLAGZEILE:
Kampf zwischen kalter Luft in der Nordosthälfte gegen mildere Luftmassen im Südwesten. Im Grenzbereich immer wieder, meist aber leichte Niederschläge. Vor allem in den Frühstunden verbreitet Glättegefahr!
Synoptische Entwicklung bis Freitag 06 UTC
Aktuell ... geht der anhaltende Kampf der Luftmassen in die nächste Runde. So strömt am Rande des umfangreichen Hochs über Skandinavien weiterhin kalte Kontinentalluft aus, die allerdings auf einem weiten Umweg aus Osten zu uns gelangt und durch fehlende Schneedecke über Westpolen/Ostdeutschland sowie einen kürzlich erfolgten Warmluftvorstoß von der Ukraine aus nordwärts etwas entschärft wurde. So reicht es nur gebietsweise für leichten Dauerfrost in der Nordosthälfte, die Taupunkte liegen bei rund -3°C. Westlich des Rheins und südlich des Mains dominiert mildere Biskayaluft, die aber ebenfalls (zum kälteren hin modifiziert ist und durch Niederschlagsabkühlung und die teilweise noch vorhandene, vor sich hin tauende Schneedecke. Im Oberrheingraben und dem Saarland regnet es bei +5°C und 100% Sättigung.
In den nächsten Stunden kommt nun ein stark negativ geneigter Trog ins Spiel, der von den Britischen Inseln über den Alpenraum hinweg bis zum Balkan gerichtet ist. Dieser neigt zwar aufgrund seiner kurzen Wellenlänge zum Abtropfen, tut dies aber nicht wirklich, sondern schwächt sich auf dem Weg nordwärts langsam ab. Dabei ist vor allem von Süddeutschland bis zur Mitte leichte Hebung durch etwas PVA, anfangs auch noch in gewissen Teilen WLA mit im Spiel, wodurch sich gerade eingangs der Nacht die Niederschläge etwas verstärken. So weiten sich diese über der Südwesthälfte weiter ostwärts aus und erfassen ab der zweiten Nachthälfte zunehmend auch Thüringen und Ostbayern. Durch weitere niedertroposphärische Abkühlung fällt zunehmend Schnee bis "ganz runter", nur in tiefen Lagen entlang und westlich des Rheins bleibt es bei der flüssigen Phase, was dort bei positiven Luft- und Belagstemperaturen aber meist unkritisch sein dürfte. Die Neuschneemengen liegen meist bei 1-5 cm, bevorzugt im Südwesten (etwa vom Schwarzwald über die Schwäbische und Westfränkische Alb bis zum Allgäu) auch bei 5-10 cm, vereinzelt auch etwas darüber.
Im Norden und Osten ändert sich im Vergleich zum Tage nicht viel, die Temperaturen sinken dort auch aufgrund der weiterhin kompakten Bewölkung kaum ab. Aus dieser kann weiterhin vereinzelt Schneegriesel oder gefrierender Sprühregen fallen. Durch die Kleinräumigkeit und die geringen Mengen dürften gelbe Glättewarnungen aber zumindest prophylaktisch ausreichen. Im Küstenumfeld deuten die hochauflösenden Modelle dagegen zunehmend strömungsparallele Schauerstraßen an. Die Intensitäten sind mangels hochreichender Labilität zwar gering, dennoch könnten sich durch die Andauer regional eine dünne Neuschneedecke ausbilden - insbesondere zwischen Kiel und Schleswig. Zudem weht der Ostwind in Böen weiterhin stark bis steif, mit exponierten stürmischen Böen.
Donnerstag ... verbleibt die Südwesthälfte Deutschlands im Wirkungsbereich des schmalen Potenzialtroges, während im Rest des Landes hohes Geopotential über Polen und Südskandinavien wetterwirksam ist. Der Trog stützt weitere Niederschläge, die im Tagesverlauf von Südwesten langsam nachlassen, sich aber immerhin noch knapp bis zur Leine und Oberlausitz vorarbeiten. Bei sich kaum ändernden Temperaturverhältnissen fällt in den Niederungen im Westen und Südwesten weiterhin Regen, sonst durchweg Schnee. Die Neuschnee-Akkumulation tut sich bei verbreitet leichten Plusgraden allerdings schwer, aber gerade über der Mitte sowie generell in den Mittelgebirgen dürften nochmal gebietsweise 1-3 cm Neuschnee zustande kommen.
In der Nordosthälfte bleibt es überwiegend trocken, aber trüb, nur vereinzelt fällt Schneegriesel. Die Schauerstraßen werden durch die leicht auf Ost-Südost drehende Grundströmung langsam nach Norden herausgedrückt, betreffen daher aber noch die Region zwischen Kiel und Flensburg, wo es gebietsweise ebenfalls einige Zentimeter Neuschnee geben kann.
Apropos Wind: Der bleibt an exponierten Küstenabschnitten in Böen steif bis stürmisch (Bft 7 bis 8).
Während es in der Norddeutschen Tiefebene bei Temperaturen um den Gefrierpunkt teilweise dauerfrostig bleibt, steigen die Temperaturen im Südwesten erneut auf 3 bis 7°C.
In der Nacht zum Freitag verbleibt ein Streifen mit weiter nachlassenden, leichten Schneefällen etwa von Ostfriesland bis zur Heide sowie im Bereich der Elbe, klingen - gestützt durch den Potenzialtrog über Südwestdeutschland - aber nicht gänzlich ab. Die Neuschneemengen liegen bei nur noch 0,5 bis 2 cm, oft zuckert es nur noch etwas an.
Im Süden und Westen lockert die Bewölkung stellenweise auf, gebietsweise bildet sich aber dichter Nebel, im Norden und Nordosten bleibt die tiefhängende Wolkendecke zumeist dicht. Bei fast flächendeckendem leichtem, im Nordosten sowie im Bergland auch mäßigem Frost kann es neben Schneeglätte auch örtlich Glätte durch gefrierende Feuchte bzw. Nebelnässe geben. Der Wind bleibt an exponierten Küstenabschnitten lebhaft und auch warnwürdig aus Ost bis Südost.
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Synoptische Entwicklung bis Samstag 06 UTC
Freitag ... insgesamt wenig Wetteränderung. Fette Blockade über Skandinavien erwehrt sich gegen neue Tiefausläuferanläufe aus Südwesten. Aktuelles Timing und vorankommen einer neuen schwachen Okklusion sprächen im Moment erstmal für wenig Dramatik tagsüber im Südwesten mit meist leichten Regenfällen bei positiven Luft- und Belagstemperaturen.
Unterdessen klingen ohnehin nur noch sehr schwache Schneefälle in Teilen Nord- und Ostdeutschlands bei dort oft leichtem Dauerfrost endgültig ab. Daher ergibt sich in Summe keine Diskrepanz zur Frühübersicht.
Modellvergleich und -einschätzung
Die deutsche Modellkette ist bei der Nordostverlagerung der Niederschläge am Fr/Nacht zum Sa weiterhin sehr progressiv, was in der Ausprägung doch etwas zu bezweifeln ist.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Robert Hausen
Synoptische Übersicht Mittelfrist
Synoptische Übersicht Mittelfrist
ausgegeben am Mittwoch, den 28.01.2026 um 10.30 UTC
Weiterhin thermische Zweiteilung: Nordosthälfte kalt bis mäßig kalt, nach Südwesten hin milder. Zeitweise Niederschlag, im Übergangsbereich der Luftmassen z.T. gefrierender Regen.
Synoptische Entwicklung bis zum Mittwoch, den 04.02.2026
Lange dauert es nicht mehr, bis ein aus meteorologischer Sicht sehr interessanter, mit mehreren winterlichen Highlights gespickter Januar zu Ende geht. Kräftige Schneefälle, Schneeverwehungen, Glatteis, es wurde einiges geboten. Auch die Tatsache, dass intern 8 Unwettersofortberichte unterschiedlichen Umfangs geschrieben wurden, zeugen von dynamischen Abläufen vorwiegend winterlicher Prägung. Aktuell sowie in der Kurzfrist schneit es schon wieder in Teilen des Landes, während im Süden und Westen schmuddeliges und nasses Tauwetter Einzug gehalten hat. Wie auch immer, am kommenden Sonntag beginnt der Februar, seines Zeichens letzter Monat des meteorologischen Winters. Stellt sich die Frage, ob sich das abwechslungsreiche Winterwetter fortsetzt oder vielleicht der große Milddurchbruch kommt. Setzt sich gar mal ein Hoch mit Wintersonne bei uns fest oder schlittern wir möglicherweise in eine unspektakuläre "Gammelwetterphase". Es folgt der Versuch einer Antwort, wenn auch nur für die ersten Tage des kürzesten aller Kalendermonate.
Einsteigen tun wir am kommenden Samstag, dem offiziellen Beginn des Mittelfristzeitraums. Die großräumige Wetterkarte zeigt im Grunde zwei Systeme, die für das Geschehen bei uns von Belang sind. Auf der einen, der nordosteuropäischen respektive fennoskandischen Seite ein kräftiges, in seinem Westteil teils dynamisches, in seinem Ostteil rein thermisches Hoch. Es verlagert seinen Schwerpunkt bis Wochenanfang allmählich nach Süden Richtung Baltische Staaten/Belarus/Ukraine, was aber nichts an seiner weiterhin bestens funktionierenden blockierenden Wirkung ändert. Zyklonaler Konterpart ist ein sich immer wieder regenerierender Potenzialtrog über dem nahen Atlantik, der mit verschiedenen, sich ständig abwechselnden Tiefdruckgebieten zusammenarbeitet. Gleichzeitig streckt er seine Fühler - notgedrungen könnte man hier anfügen - bis in den Mittelmeerraum aus, wo er am Samstag eine Zyklogenese über dem Löwengolf anstößt. Kennen wir schon, hatten wir alles schon in der jüngsten Vergangenheit. In diesem Fall macht das resultierende Bodentief eine Mittelmeerkreuzfahrt von West nach Ost, bevor es zu Beginn der neuen Woche in den nahen Orient weitergeht.
Und bei uns? - Nun, hier lässt sich aus der beschriebenen Konstellation eine gewisse Zweiteilung ableiten. Während am Rande des Hochs mit östlicher Strömung weiterhin kontinental geprägte Kaltluft insbesondere in den Norden und Osten advehiert wird (=> etwa von der Weser ab Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt bzw. leichter Dauerfrost), setzen sich nach Südwesten hin mildere Luftmassen durch. Diese werden nicht etwa von einer scharfen Luftmassengrenze von der Kaltluft getrennt. Vielmehr gibt es an allen Tagen einen mehr oder weniger breiten graduellen Übergangsbereich, der kleineren Schwankungen hinsichtlich seiner räumlichen Ausdehnung unterworfen ist.
Fakt ist, dass der Süden und Westen im Randbereich einer Rinne liegen, welche die Tiefdruckgebiete auf dem nahen Atlantik mit dem mediterranen Tief verbindet. Am Sonntag gesellt sich ein kleiner Randtrog dazu, der sich aus dem Haupttrog löst, von Frankreich/Benelux übergreift und bis Montag sogar in den Nordosten vorankommt. Trotz dieser zyklonalen Rahmenbedingungen bleibt die Wetterwirksamkeit stark limitiert: im Westen und Südwesten mitunter und auch nicht flächendeckend leichter Niederschlag, meist als Regen/Nieselregen, an der Grenze zur Kaltluft teils gefrierend, kaum Schnee.
Am Dienstag und Mittwoch setzt sich bei uns ein Rücken fest, der vom zentralen Mittelmeer bis zum Europäischen Nordmeer reicht. An der blockierenden Hochrandlage ändert das nichts, eher wird sie noch etwas stärker einbetoniert. Allerdings, im weiteren Verlauf der Woche kippt der Haupttrog über dem nahen Atlantik langsam aber stetig gegen den Uhrzeigersinn, was ihm nicht nur eine negative Achsneigung beschert. Gleichzeitig greift er mehr und mehr auf den Vorhersageraum über, der Rücken wird nach Osten abgedrängt. Auch fällt der Luftdruck, wodurch die o.e. Rinne Boden nach Nordosten hin gutmacht inkl. niedertroposphärischer Milderung. So richtig wird die Blockierung aber immer noch nicht aufgebrochen, weil sich das Hoch nach einer vorübergehenden leichten Schwächephase über Fennoskandien wieder verstärkt. Bodennah wird also weiterhin Kaltluft in den Norden und Nordosten gesteuert, was am Mittwoch und Donnerstag - so die Prognose von IFS (00 UTC) eintrifft - ein größeres Problem schaffen könnte: Stichwort "massive Glatteislage"! Zugegeben, noch viel Konjunktiv und angesichts der eher erratisch anmutenden Niederschlagsprognosen sowohl im Modellvergleich als auch in der internen Betrachtung alles andere als sicher.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die Konsistenz von IFS (ECMF) ist insofern als gut zu bezeichnen, als dass an der Blockierung durch das kräftige fennoskandische Hoch festgehalten wird. Heißt konkret, atlantische Systeme tun sich nach wie vor schwer, bei uns Fuß zu fassen, auch wenn es jetzt aktuell partiell mal gelungen ist (Westen/Süden, Teile der Mitte). Meist kommen die Ausläufer nur in abgeschwächter Form im Vorhersageraum an (geringe Niederschläge, bei jedem Modelllauf etwas anders gerechnet) und schaffen es nicht, den Nordosten des Vorhersageraums zu erreichen. Dort bleibt es die ganze Zeit über kalt bis mäßig kalt, während sich im Südwesten mildere Luft durchsetzen kann. Ob dann bis zum übernächsten Wochenende auch im Nordosten etwas mildere Luft vorstellig wird und zuvor Niederschlag in Form von gefrierendem Regen mit Glatteis auftritt, wie von einigen numerischen Produkten angedeutet, ist fraglich. Es deutet eher darauf hin, dass bodennah die Ostkomponente erhalten bleibt, was die Zufuhr von Mildluft unwahrscheinlich bis unmöglich macht.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Grundsätzlich setzen auch die anderen etablierten Globalmodelle (ICON, GFS, GEM, UK10) zumindest anfangs noch auf Fortdauer der Blockierung. Unterschiedliche und von Lauf zu Lauf immer mal wieder wechselnde Sichtweisen gibt es darüber, in welcher Art und Weise die zyklonalen Attacken der atlantischen Systeme bei uns ausfallen. UK10 z.B. nimmt dabei eine ähnlich defensive Position wie IFS ein, das ja erst ab Mittwoch so richtig zuschlagen will. ICON und GFS sehen die Blockade schwächer respektive arbeiten akribischer an deren Abbau. Bereits ab Sonntag lassen sie wiederholt Randtröge, Frontensysteme oder beides relativ progressiv auf Deutschland übergreifen. Heißt im Vergleich zu IFS aggressivere Niederschlagsprognosen in Bezug auf Intensität, aber auch räumlicher Ausdehnung (viel weiter nach Osten und Nordosten), Glatteisszenarien inklusive. Die Vorhersage wird dadurch nicht sicherer.
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die IFS-EPS-Rauchfahnen verschiedener deutscher Städte offerieren bei Temperatur 850 hPa und Potenzial 500 hPa einen bis Wochenanfang recht eng gebündelten Kurvenverlauf. Danach fangen die Ensembles leicht an zu divergieren, ohne aber völlig aus dem Ruder oder in eine vogelwilde Verteilung zu laufen. Bis Mittwoch zeigt der Trend nach oben, im Westen und Süden etwas steiler als im Norden und Osten. Danach geht es beim Potenzial wieder recht eindeutig nach unten, während der Kurs bei der Temperatur eher seitwärts oder nur leicht abwärts gerichtet ist. Es sei noch mal darauf hingewiesen, dass es sich hier um 850-hPa-Temperaturen handelt. Will sagen, eine niedertroposphärische Milderung bedeutet gerade in dieser Jahreszeit nicht unbedingt einen analogen Temperaturanstieg in der Grundschicht. Die Frage wird sein, wie weit die östliche Strömung am Ende auf Südost rechtdreht. Je stärker die Drehung ausfällt, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Milderung. Beim Niederschlag gibt es durchweg ein gewisses Grundrauschen, das - je weiter man nach Osten und Nordosten schaut - schwächer und flacher ausfällt.
Zur Clusterung, die T+72...96h (Samstag/Sonntag) zwar vier Schubladen aufmacht, welche sich bei uns aber kaum unterscheiden und alle den Button NAO negativ tragen. NAO negativ bleibt auch von Montag bis Mittwoch (T+120...168h) das Maß der Dinge bei nur noch drei Clustern. Alle zeigen das Kippen des Atlantiktrogs in Richtung ME, allerdings mit unterschiedlicher Geometrie und Timing. Es sind erste zaghafte Versuche, dem ost-nordosteuropäischen Hoch "ans Bein zu pinkeln", was einen Elefanten aber nicht unbedingt stört. Einigkeit herrscht ab Donnerstag in der erweiterten Mittelfrist (T+192...240h, zumindest bei der Clusterung. Ein einziges Muster wird angeboten (NAO negativ), das in Richtung südliche Westlage tendiert. Der Schwerpunkt des Bodenhochs würde demnach über Skandinavien weiter nach Westen rutschen und bei uns eine östliche Grundströmung aufrechthalten.
FAZIT:
Die Blockierungslage mit dem ost-nordosteuropäischen Hoch dauert zwar weiter an, wird aber immer wieder von atlantischen Systemen gepiesackt. Wie stark diese Störfeuer ausfallen, wird derzeit noch unterschiedlich gesehen. IFS und UK10 agieren eher defensiv, während ICON und GFS (+ einiger Ensembles von IFS) den Club der Offensiven vertreten. Demnach würden schon ab Sonntag wiederholt Niederschläge nicht nur von Westen übergreifen, sondern auch recht weit nach Osten und Nordosten vorstoßen. Angesichts der thermischen Vorgeschichte keine gute Nachricht, würde es doch in Teilen nicht unerheblich zu gefrierendem Regen mit Glatteis kommen. Unsicher und undankbar, aber so geht Wettervorhersage nun mal.
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
An der Küste weht durchweg ein starker bis stürmischer Ost- bis Südostwind mit Spitzen 8 Bft, ab Wochenanfang vereinzelt auch 9 Bft.
Ansonsten tut man sich aufgrund der heterogenen Niederschlagsprognose sowohl der Modelle als auch der probabilistischen Anschlussverfahren schwer, belastbare Aussagen zu treffen. Was man konstatieren kann, ist eine zurückgehende Wahrscheinlichkeit für Schneefall. Dafür schwebt das Damoklesschwert von gefrierendem Regen/Nieselregen mit Glatteis ständig über uns, ohne dass an dieser Stelle Substanzielles in puncto Timing, räumlicher Verteilung oder Intensität verlautbar wäre. Wenn´s nach dem HRES von IFS geht, müssten wir uns erst am Mittwoch/Donnerstag in die richtige Hab-Acht-Stellung begeben. Wenn ICON und GFS Recht behalten, schon früher - undankbar!
Basis für Mittelfristvorhersage
IFS (+ UK10 beim Niederschlag) mit IFS-EPS und MOS-Mix. Beim Niederschlag wird
auf die defensivere Variante gesetzt.
VBZ Offenbach / Dipl. Met. Jens Hoffmann





