Synoptische Übersicht Kurzfrist
Synoptische Übersicht Kurzfrist
ausgegeben am Sonntag, den 09.08.2026 um 18 UTC
SCHLAGZEILE:
Vorübergehend regional leicht unbeständig teils mit einzelnen kräftigen Gewittern, ab Dienstag erneut überwiegend Hochdruckeinfluss und trocken.
Synoptische Entwicklung bis Dienstag 06 UTC
Aktuell ... dominiert laut IFS-EPS mit allen Membern die Wetterlage Brücke Mitteleuropa, wobei diese nicht die gesamten synoptischen Prozesse beschreibt und für die zweite Hälfte des sonntags auch nicht durchweg passend ist.
Aufgrund des abziehenden Rückens verlagert sich auch das Hoch nach Weißrussland und die Ukraine. Gleichzeitig triggert ein Rücken über dem Atlantik ein Azorenhoch, welches sich aber noch nicht weiter aufs Festland schieben kann. Stattdessen induziert das Höhentief über der Norwegischen See inklusive süd- südwestwärts amplifiziertem Trog eine Tiefdruckzone von der Nordsee bis zu den Alpen und Pyrenäen. Während der Trog in der Höhe hierzulande eine leicht südwestliche Grundströmung produziert, sind bodennah überwiegend schwäche Wind aus unterschiedlichen Richtungen aktiv. Dabei konnte die sehr warme bis heiße Subtropikluft das ganze Land fluten. In den älteren Modelllösungen sollte ein von Frankreich kommendes MCS und unter deutlicher Abschwächung nach und über Deutschland hinwegziehendes Niederschlagscluster mit einer teils markanten Böenfront einhergehen, die hier und da auch einzelne Gewitter auslösen sollte. Allerdings zeigten die Entwicklungen diesen Trend nicht, worauf auch die Modelle reagierten und die Böenfront samt gewissem Gewitterpotential nahezu komplett aus den Prognosen strichen. Übrig bleib eine Niederschlagskuchen auf Nordostkurs, der durch die vorhandene trockene Luft stark aufgefressen wird. Die gemessenen Mengen lagen nachfolgend meist deutlich unter 1 l/qm/h.
Somit kann der Blick gen Süden gerichtet werden, wo zumindest etwas interessantes passieren könnte. Zum einen hat sich entsprechend der konsistenten Vorhersagen wirklich eine Zelle an der Ostalb gebildet. Auch wenn sie derzeit noch mit Anfangsschwierigkeiten kämpft, könnte sie sich noch etwas entwickeln und über Bayern ostwärts ziehen. Da die neusten Berechnungen aber auch diese Zelle schwächer im Programm haben, der Wind in Sturmstärke im Fokus steht, sollte die orange Farbe wohl mehr als ausreichen. Aufgrund der Zuggeschwindigkeit uns PPWs zwischen 25 und 30 mm ist das Starkregenrisiko reduziert, sodass um 15 l/qm realistisch sind. Zum anderen besteht vor allem entlang des Hochrheins über den Bodensee hinweg Richtung Allgäu noch die Chance von auffrischendem Wind, der in Böen mit steifen oder stürmischen Böen einhergehen kann.
In der Nacht zum Montaq besteht die berechtigte Frage, inwieweit der Niederschlagskuchen auf Nordostkurz durch PVA des flachen Troges bzw. eines kurzwelligen Anteils ausreichend Aktivierung erfährt, dass vereinzelte Gewitter möglich würden. Aufgrund der Tageszeit und der trockenen Rahmenbedingungen sollte der Starkregen keine Rolle spielen. Durch die vorhandene Scherung bleibt der Wind ein Thema und könnte am ehesten die Okkerschwelle reißen.
Die Temperaturen in 850 hPa bleiben hoch und liegen am Sonntagabend zwischen 11 Grad an der dänischen Grenze und bis 23 Grad im Süden Bayerns.
Montag ... schwenkt schon in der ersten Tageshälfte der Haupttrog über die Nordhälfte des Landes hinweg ostwärts. Auf beiden Flanken wird der Trog von markanten Rücken eingerahmt. Der Rücken im Osten korreliert mit dem Bodenhoch über Westrussland, der Rücken über dem Ostatlantik induziert ein Hoch über den Britischen Inseln. Genau dieses Hoch findet sich schließlich auch im IFS-EPS wieder, wo die Wetterlage Hoch Britische Inseln dominant wird, wobei nur wenige Member für die Muster Nordwest antizyklonal oder Hoch/Brücke Mitteleuropa übrigbleiben. Aus Wettersicht gibt es wenige aber dennoch erwähnenswerte Prozesse zu beschreiben. Demnach greift eine Kaltfront von Norden auf Deutschland über und wird langsam südwärts geführt. Während der Westteil der Front rasch unter Hochdruckeinfluss gerät, triggert PVA nach Osten zu eine Tiefdruckrinne mit entsprechenden Hebungsimpulsen. Demnach sind vor allem im Nordosten schauerartige Regenfälle zu verzeichnen, die im Verlauf nach Polen abziehen. Gleichzeitig erzeugt die die Tiefdruckrinne auf der Südflanke ebenfalls ausreichend Hebung, sodass vom Saarland und der Vorderpfalz über Südhessen und Nordbayern hinweg bis nach Mitteldeutschland Schauer und vereinzelt Gewitter möglich sind. Da die Feuchte mau ausfällt und die PPWs nur um 28 mm liegen ist Starkregen möglich aber nicht wahrscheinlich. Dafür könnte der Wind dort bei kräftigen Entwicklungen die markante Schwelle erreicht werden. Der Hauptfokus liegt zwischen Schwarzwald und Niederbayern, wo in der weiter heißen und hoch energetischen, mehr oder weniger labilen Luft erneut Gewitter entstehen. Bei PPWs von 30 bis 40 mm und lokalen Cape-Werten von 500 bis 1500 J/kg liegt der Schwerpunkt auf dem starkregen und kleinkörnigem Hagel. Vor allem der Starkregen kann aber örtlich auch heftig und somit unwetterartig ausfallen. Da nahezu keine Scherung existiert und die Winde auch eher schwach sind, spielt der Wind eine untergeordnete Rolle und sollte meist mit steifen, evtl. stürmischen Böen einhergehen. In die Nacht zum Dienstag sollen die Schauer und Gewitter Tagesgang bedingt und durch fehlende Impulse abklingen. Im Norden und der Mitte setzt sich sehr trockene und stabile Luft durch.
Die Temperaturen in 850 hPa liegen von Nord nach Süd zwischen 5 und 20 Grad, die im Norden nur mit mäßig warmen Höchstwerten von 19 bis 25 Grad einhergehen. In der Mitte und im Süden werden 26 bis 36 Grad mit den höchsten Werten in Ostbayern erwartet.
Der Wind spielt zwar mit, kann sich aber kaum aufdrängen. Allenfalls im Küstenumfeld sowie von der Mitte bis zur Neiße sind einzelne steife Böen möglich. Inwieweit eine entsprechende Warnung ausgegeben werden sollte, muss der Frühdienst klären, da derzeit die Unsicherheiten noch zu groß sind.
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Synoptische Entwicklung bis Mittwoch 06 UTC
Dienstag ... bleibt die Wetterlage Hoch Mitteleuropa Trumpf, wobei sich der Schwerpunkt schon zunehmend in die Nordsee schiebt. Deutschland liegt dabei fast komplett unter Hochdruckeifluss, sodass auch die Luftmassengrenze zwischen trockener Luft polaren Ursprungs und der heißen Subtropikluft ohne Wetteraktivität etwa vom Saarland bis nach Nordostbayern verläuft. Ausreichend Hebungsimpulse sind nur noch vom Südschwarzwald bis ins Berchtesgadener Land entlang der Alpen zu verzeichnen, wo die potentiell labile und energetische Luft noch blubbern kann. Aufgrund fehlender Verlagerungstendenzen und Scherung ist wohl mit Wasserbomben gespickt mit Hagelkörnern zu rechnen. Lokal sind selbst unwetterartige Starkregenfälle nicht auszuschließen. Etwas dichtere Bewölkung ist zudem im Norden zu Hause. Die Quellungen bringen dort aber nur sehr selten wenige Tropfen. Ansonsten dominiert Absinken, welches den Himmel putzt und blaue Farbe hinterlässt. Die Temperaturen in 850 hPa gehen in der Fläche etwas zurück und liegen zwischen 3 und 18 Grad. Als Höchstwerte werden in der Nordhälfte 19 bis 25 Grad gezeigt, an der See noch kühler. In der Südhälfte werden 26 bis 33 Grad prognostiziert.
Der wind könnte allenfalls an exponierten abschnitten der Ostsee mit steifen Böen noch warnwürdig daherkommen.
Modellvergleich und -einschätzung
Die Modelle simulieren die großskaligen Geopotential- und Luftdruckmuster vergleichbar und zeigen auch im Detail ähnlich synoptische Prozesse. Entsprechend sind derzeit keine signifikanten Abweichungen zwischen den betrachteten Modellen zu erkennen.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Lars Kirchhübel
Synoptische Übersicht Mittelfrist
Synoptische Übersicht Mittelfrist
ausgegeben am Sonntag, den 09.08.2026 um 10.30 UTC
Hochsommerliches Wetter mit viel Sonne und allmählich von Südwesten zunehmender Hitze. Abgesehen vom äußersten Süden trocken, erst ab Samstag allgemein wechselhafter und verbreiteter Schauer und Gewitter, lokal mit Unwettergefahr.
Synoptische Entwicklung bis zum Sonntag, den 16.08.2026
Am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag dominiert im weit überwiegenden Teil unseres Landes Hochdruckeinfluss. Ein Höhenrücken, dessen Achse über Benelux und der Nordsee zu finden ist, verlagert sich kaum nach Osten. Er stützt dabei eine großräumige Hochdruckzone, die von Südskandinavien über das östliche Mitteleuropa bis nach Südosteuropa verläuft. Damit ist es sehr verbreitet sonnig oder wolkenlos, über den Norden und Nordosten können ein paar hohe Wolkenfelder ziehen, die den freundlichen Wettercharakter aber kaum trüben. Allenfalls unmittelbar an den Alpen (eventuell auch über dem Südschwarzwald) kann in etwas feuchterer Luft (PPWs bis 25 mm) nennenswert CAPE aufgebaut werden (MU-CAPE inneralpin lokal bis knapp an die 1000 J/kg), so dass dort mit orografischer Unterstützung vielleicht mal ein Starkregengewitter möglich sein könnte. Während es an der Küste mit Höchstwerten um 20°C vergleichsweise kühl bleibt, steigen die Werte im Südwesten bei 850er Temperaturen von knapp unter 20°C auf bis zu 35°C an mit einer entsprechend hohen Wärmebelastung. Die nächtlichen Minima bewegen sich zwischen 19 und 9°C mit den höchsten Werten im Südwesten.
Am Donnerstag legt der Höhenrücken zumindest in seinem Nordteil etwas mehr Dynamik an den Tag, seine Achse überquert Norwegen sowie Schweden und erreicht ausgangs der Nacht die nördliche Ostsee. In seinem südlichen Teil bleibt die ostwärtige Verlagerung zögerlich. Das Hochdruckgebiet schwächt sich etwas ab, die zu Tagesbeginn noch vorhandene 1030er Isobare verschwindet, am Freitagmorgen kann das Hoch nur noch knapp 1027 hPa in die Waagschale werfen. Die thermische Schichtung wird von Südwesten her etwas labiler, dabei ist aber keine deutlich ansteigende Anfeuchtung der Luftmasse zu erkennen. Somit bleibt der Wettercharakter dem des Vortages sehr ähnlich: sehr viel Sonne, trocken, im alleräußersten Süden etwas CAPE und leicht erhöhte PPWs und damit eventuell einzelne kräftige Gewitter, wobei deren Verbreitung und deren Potential im Vergleich zum Vortag etwas geringer ausfällt. Bleiben die weiterhin sehr hohen Temperaturen. Die Luftmasse kann sich noch etwas erwärmen, im äußersten Südwesten steigen die 850er Temperaturen auf bis zu knapp 22°C, an der Neiße bis auf etwa 12°C, was Höchsttemperaturen von 26 bis 37°C und mithin verbreitet weiterhin eine hohe Wärmebelastung bedeutet. Etwas kühler ist es nur an den Ostseeabschnitten, an denen der östliche Wind auflandig auftritt. In der Nacht kühlt es ab auf 21 bis 11°C.
Am Freitag deutet sich keine durchgreifende Wetteränderung an. Das Hoch verlässt den Osten Polens und erreicht Belarus sowie die Ukraine. Der Höhenrücken überquert Deutschland, somit gelangt der Vorhersageraum auf die Vorderseite eines Langwellentroges über Westeuropa. Im Zuge dieser Entwicklungen schiebt sich in den Nordwesten und Westen eine flache Tiefdruckrinne. Aus der Höhenkonfiguration lassen sich auf der Trogvorderseite aber allenfalls schwache Hebungsimpulse ableiten, die südwestliche Höhenströmung ist recht glatt, im Süden sogar weiterhin leicht antizyklonal geprägt. Somit traut IFS dem Freitag weiterhin keinen wesentlichen Niederschlag zu. Lediglich im Südwesten feuchtet die Luftmasse etwas an, so dass nicht mehr nur in den Alpen und im Schwarzwald, sondern eventuell auch hoch bis zur Eifel mal ein einzelnes Gewitter möglich ist. In den übrigen Gebieten wird auch der Freitag wohl trocken, sonnig und heiß. Die 850er Temperaturen steigen noch etwas weiter an (Spanne 15 bis 23°C), was dann auf Maxima von 27 bis 38°C hindeutet, etwas kühler auf den Inseln und an der vorpommerschen Küste. Nachts kühlt es ab (wenn man das denn so nennen darf) auf 22 bis 12°C.
Am Samstag und Sonntag nähert sich von Westen der Langwellentrog, seine Achse klopft in der Nacht zum Montag im äußersten Nordwesten an. Auf der Vorderseite des Troges wird die Tiefdruckrinne von Nordwesten her ost-südostwärts über Deutschland hinweggeschoben. Auf ihrer Rückseite sickert kühlere Luft ein, die der Hitzewelle ein Ende bereitet. Der Samstag wird aber nochmal sehr heiß mit 26 bis 37°C, am Sonntag sind es dann nur noch 23 bis 32°C. Der Luftmassenwechsel ist nach jetzigem Stand (erfreulicherweise) auch mit Niederschlägen verbunden. Deren Schwerpunkte lassen sich aktuell noch nicht genau spezifizieren. Starke Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel dürften als gesetzt gelten. Unwetter, insbesondere im Hinblick auf Starkregen, liegen im Bereich des Möglichen.
Im weiteren Verlauf wird die heiße Luftmasse mit den Niederschlägen aus der Südosthälfte abgedrängt, danach deutet sich, zumindest vorübergehend, wieder Hochdruckeinfluss an.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die Konsistenz des aktuellen IFS-Laufs mit den Vorläufen ist bis in den Freitag hinein gut, diejenige mit dem unmittelbaren Vorlauf von gestern 12 UTC auch bis ins kommende Wochenende hinein. Zu diesem Zeitpunkt bietet nur der gestrige 00 UTC-Lauf bezüglich des westeuropäischen Langwellentroges eine deutlich andere Lösung an. Er lässt den Langwellentrog nämlich - im Gegensatz zu den jüngeren Läufen - abtropfen, was beidseitig des Troges eine stärker antizyklonal gekrümmte Höhenströmung zur Folge hat, als dies z. B. der aktuelle Lauf andeutet.
Das könnte bzw. wird dann Auswirkungen auf die Hebungsdynamik innerhalb der Tiefdruckrinne haben, die uns am Wochenende - von allen Läufen so angedacht - von Nordwesten her überqueren soll. Damit ist auch schon angedeutet, dass die Niederschlagsmuster noch variieren. Da werden zukünftige Läufe hoffentlich Klarheit bringen. Recht klar und ähnlich arbeiten die hier betrachteten IFS-Läufe aber die Temperaturentwicklung heraus. Im Südwesten in der zweiten Wochenhälfte und bis in den Samstag hinein in 850 hPa über 20°C, dann allgemein ein Temperaturrückgang.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Die hier betrachteten Globalmodelle (IFS, GFS, ICON, UK10) simulieren die Abläufe in der kommenden Woche sehr ähnlich. So prognostizieren alle, dass sich in der zweiten Wochenhälfte in den Südwesten die 20°C-Isotherme in 850 hPa hereinschieben soll. Das nach Osten abziehende Hoch, das anfangs für unser Wetter zuständig ist, haben ebenso alle auf dem Schirm wie die Tiefdruckrinne, die ab der Nacht zum Samstag auf den Nordwesten übergreifen soll und uns dann im Laufe des Wochenendes nach Osten bzw. Südosten überqueren soll.
Bezüglich der Verlagerung der Tiefdruckrinne ist ICON recht progressiv, GFS und IFS berechnen die Verlagerung langsamer, dazu ist die Rinne bei IFS auch noch recht flach, bei den anderen Modellen ist sie etwas schärfer konturiert. Mit der Rinne kommt die Abkühlung, bei ICON etwas schneller, was ja auch zur schnelleren Verlagerung der Rinne passt, bei den übrigen Modellen etwas zögerlicher. Wie genau die Niederschlagsmuster und die -intensitäten in der Rinne verteilt sind ist noch nicht klar, was auch der unterschiedlichen Sicht auf den Langwellentrog, dessen Kontur und den individuellen kurzwelligen Anteilen geschuldet ist.
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Für den Zeitraum +72 bis +96 Stunden werden die Ensembles in nur einem Cluster (Blockierung) zusammengefasst. Gleiches gilt für den Zeitraum +120 bis +168 Stunden.
Erst im Zeitfenster +192 bis +204 Stunden wird das Bild abwechslungsreicher. Der größte und der kleinste von insgesamt vier Clustern (16 und 7 member) liegen durchweg in der Blockierung, die anderen beiden (16 und 12 member) wechseln von der Blockierung in die Kategorie "Atlantischer Rücken". Im Geopotentialfeld zeichnen sich die letztgenannten Lösungen durch einen - wenn auch insgesamt flachen - Höhenrücken über dem Ostatlantik aus.
Die Rauchfahnen für Offenbach deuten eng gebündelt einen Anstieg des Geopotentials bis zum Donnerstag an, danach sinkt das Geopotential unter Zunahme der Streuung der Ensemblemember. Die 850er Temperaturen sollen am Freitag und Samstag 21 Grad erreichen (IFS-Hauptlauf; Streubereich des Ensembles 18 bis 24 Grad), bis zum Dienstag sinken die Werte des Hauptlaufes auf 7 Grad. Ab dem Samstag zeigen sich erste Niederschlagssignale, die am Sonntag und Montag ihren Höhepunkt erreichen (Hauptlauf 6 bzw. 5 l/qm)
Die GFS-Ensembles stützen die Ansicht der IFS-Ensembles, sie lassen die 850er Temperaturen bis zum Samstag auf knapp über 22°C steigen und deuten dann einen Rückgang von 10°C bis Montag an. Am Wochenende wie auch in den kommenden Montag hinein sind die Niederschlagssignale aber schwächer als bei IFS.
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Der EFI zeigt, beginnend am Mittwoch im Südwesten und dann auf praktisch ganz Deutschland ausweitend, Signale für signifikant oder sogar hoch signifikant über dem Klimamittel liegende Temperaturen.
Bei ICON wie auch bei IFS in den Ensembles erst am Wochenende geringe Signale für Starkregen von mehr als 20 l/qm in 6 Stunden.
Basis für Mittelfristvorhersage
IFS, IFS-ENS, MOSMIX
VBZ Offenbach / Dipl. Met. Martin Jonas





