Synoptische Übersicht Kurzfrist
Synoptische Übersicht Kurzfrist
ausgegeben am Sonntag, den 03.05.2026 um 18 UTC
SCHLAGZEILE:
Der lockere Gewitter-Aufgalopp zum Maibeginn!
Synoptische Entwicklung bis Dienstag 06 UTC
Aktuell ... Trog Westeuropa ist Trumpf! Am heutigen Sonntag spielt zwar in weiten Teilen Deutschlands noch eine antizyklonale Südwestströmung die Hauptgeige, doch über Nordwest-, West und Südwesteuropa hat der Trog schon den Taktstock übernommen. Denn bodennah korreliert der bis nach Marokko südwärts amplifizierte Trog mit einer ausgeprägten Tiefdruckzone, die schon von Skandinavien bis zur Iberischen Halbinsel reicht. In diese eingebettet schlängelt sich von Schweden über die westliche Ostsee, die südliche und südwestliche Nordsee, Nord- und Westfrankreich bis nach Spanien ein Frontenzug, der mehrere Tiefs verbindet und kühlere Meeresluft polaren Ursprungs von subtropischer Luft trennt. Am heutigen Montag liegt Deutschland dabei noch komplett in der subtropischen Luft, die jedoch von Südwesten und Westen zunehmend feuchter wird. Von der Diabatik ist aber nicht viel bezüglich Hebungsimpulse und Gewitter zu erwarten. Die größte Labilität ist in der Südosthälfte zu verzeichnen, wo aber die antizyklonalen Bedingungen sowie die sehr trockene Luft jegliche Impulse unterbindet. Im Westen und Nordwesten, wo die feuchte Luft schon eingedrungen ist, ist die Schichtung eher stabil. Bleibt der Südwesten übrig, wo leicht labile Bedingungen herrschen und von der Höhe her auch etwas PVA mitmischt. Mit Unterstützung der Orografie reichen die Hebungsimpulse aus, um konvektive Niederschläge auszulösen. Vereinzelt sind auch Gewitter möglich. Aufgrund der noch recht trockenen Luft, spielt sich dort der Wind in den Fokus. Diverse Soundings zeigen trockene Füße (Inverse-V Strukturen). Entsprechend könnten sich bei Gewittern Downbursts ausbilden, die Sturmstärke (Bft 9) erreichen. Aufgrund der langsamen Verlagerungsgeschwindigkeit kann aber auch der Starkregen nicht völlig ausgeschlossen werden und sollte zumindest mit einem Auge beobachtet werden. Trotz fehlender Labilität ist die Hauptgewitteraktivität am heutigen Nachmittag und Abend im Nordwesten des Landes zu finden. Dort können sich der nahende Trog sowie entsprechende kurzwellige Anteile sowie konvergente, bodennaher Windbedingungen die Hebung anheizen. Die Folge sind recht langsam ziehende und beachtliche hohe Gewitterpakete. Bei PPW von 27 bis 33 mm steht der Starkregen im Vordergrund. Sowohl in kurzer Zeit als auch mehrstündig wird die Farbe Okker gebraucht. Regional können auch rote Flecken hinzukommen. So z.B. an der Nordsee, wo auch der VII-Werte von 30 bis 45 mm größeren Hagel von 2-3 cm zulässt. Der Wind spielt zwar nur die zweite Geige, darf aber nicht vernachlässigt werden. Bei den höher reichenden Zellen sind durchaus Sturmböen (Bft 9) möglich. Dazu kommt, dass durch teils gute Scherungsbedingungen im Nordwesten des Landes auch die Organisation der Zellen mitspielt und zeitweise Bogenstrukturen zaubert. Ansonsten werden wohl steife bis stürmische Böen (Bft 7-8) Standard sein. Während also die Westhälfte langsam die Pauken und Trompeten des Frühlings bzw. Frühsommers spürt, konnte sich der Osten und Südosten bei viel Sonnenschein und Temperaturen bis rund 30 Grad über Biergartenwetter erfreuen.
In der Nacht ziehen die schauerartigen, anfangs teils auch gewittrigen Niederschläge im Norden ab und fallen im Südwesten in sich zusammen. Da das Land weiter im Warmsektor liegt, sinken die Temperaturen selbst bei Aufklaren nicht mehr so weit ab und liegen überwiegend zwischen 14 und 8 Grad, beachtliche Werte für Anfang Mai.
Montag ... Am Montag geht das Gewitterorchester in die zweite Runde. Die Wetterlage bleibt nahezu unverändert. Das hochreichende Tief über Skandinavien kann sich weiter aufplustern und somit das Hoch weiter südostwärts schieben. Resultierend kann sich auch der Trog über Westeuropa ostwärts ausbreiten und bodennah schon weite Teile Deutschlands für sich einnehmen. In der Höhe wird aber noch ein anderer Takt angeschlagen. Dort können sich die antizyklonalen Bedingungen behaupten und teilweise sogar noch stärken. Das kräftige Tief gewinnt aber am Boden so viel Macht, dass es mit einer nördlichen Grundströmung auf der Westflanke die Luftmassengrenze südwärts verfrachtet. Während in den Norden allmählich etwas kühlere und trockene Luft einfließt, sorgen frontogenetische Impulse mit etwas PVA trotz Rücken für ausreichend Hebung, dass sich etwa von NRW und dem südlichen Niedersachsen über Nord- und Mittelhessen sowie Thüringen hinweg bis nach Sachsen-Anhalt teils kräftige schauerartige, teils gewittrige Niederschläge ausbreiten und vorübergehend sogar nochmals einen nördlichen Touch bekommen. Den genannten Hebungsimpulsen steht wie ebenfalls erwähnt die antizyklonale Strömung in der Höhe entgegen, wobei NRW schon auf der Rückseite des Rückenachse gelangt. Die Gewitter werden daher wohl am warmen Rand der Luftmassengrenze die Musik spielen und tendenziell mit weniger Lautstärke daherkommen. Entsprechend drängt sich auch der mehrstündige starkregen in die erste Reihe. Während sich für den stündlichen Starkregen 10 bis 40% des ICON D2 EPS (Unwetter 5 bis 20%) aussprechend, zeigen über sechs Stunden schon 20 bis 80% Starkniederschläge im Okker- und 10 bis 40% im Unwetterbereich an. Aufgrund fehlender Scherung und nur geringen Höhenwinden, muss sich der Wind hinten anstellen und erreicht wohl nur steife, lokal stürmische Böen. Cape-Werte von 200 bis 800 J/kg lassen bei kräftigen Zellen zumindest mal kleineren Hagel zu. Zu mehr fehlt wohl der Antrieb. Anders sieht es im Südosten und dort vor allem am Alpenrand aus. Dort werden die stärksten Labilitäten erwarten, die aber natürlich gegen den Rücken ankämpfen müssen. Dennoch reicht die leichte Anfeuchtung aus, etwas Cape aufzubauen. Mit Unterstützung der Orografie kann es also für einzelne Gewitter klappen. Aufgrund geringer Verlagerungstendenzen ist dann ebenfalls der (mehrstündige) Starkregen ein Thema, durch die trockene Grundschicht (Inverse-V) sollten aber auch die Sturmböen im Fokus bleiben. Bei den Temperaturen macht sich im Norden bei Werten von 14 bis 19 Grad schon die kühlere Luft bemerkbar. Sonst lässt die subtropische Luft die Werte auf 19 bis 25 Grad, mit viel Sonnenschein im Südosten nochmals bis 29 Grad ansteigen.
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Synoptische Entwicklung bis Mittwoch 06 UTC
Dienstag ... kann das hochreichende Tief über Skandinavien mit der kräftigen Nordströmung auf der Westflanke die Luftmassengrenze wenn auch langsam weiter nach Süden schieben. Tagsüber ist bevorzugt ein streifen über die Mitte betroffen, wobei im Umfeld von Mosel und Main sowie südlich davon die Gewittergefahr am höchsten ist. Bei länger anhaltenden schauerartigen, teils gewittrigen Niederschlägen ist auch der mehrstündige Starkregen erneut ein Thema. Trotz aller Unsicherheiten bezüglich der genauen Lage der Luftmassengrenze und somit Verschmieren des EPS, werden dort (ICON D2 EPS) schon 5 bis 15, lokal bis 25% für Starkregen (Okker) und lokal bis 20% für Unwetter abgebildet. Der Süden soll stand heute weiter nur von einzelnen Gewittern getroffen werden. Der Norden liegt je nach Modell mehr oder weniger in der trockenen und stabilen Luft. Aufgrund des auflandigen Windes an der Nordsee sind dort aber einzelne steife Böen zu verzeichnen.
Modellvergleich und -einschätzung
Bis Dienstagabend zeigen alle Modelle ein recht konsistentes Geopotential- und Luftdruckmuster sowie resultierend eine vergleichbare Niederschlagsverteilung. Bei den niederschlagsschwerpunkten gibt es allenfalls kleinere räumliche Verschiebungen. Bei der Einordnung der Intensität schlägt das hochaufgelöste und Gewitter auflösende ICON-D2 die anderen, schlechter aufgelösten Modelle. Das Kachelmann HD zeigt dagegen vergleichbare Ergebnisse. Ab der Nacht zum Mittwoch gibt es zunehmend Abweichung in der räumlichen Einordnung der Luftmassengrenze.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Lars Kirchhübel
Synoptische Übersicht Mittelfrist
Synoptische Übersicht Mittelfrist
ausgegeben am Sonntag, den 03.05.2026 um 10.30 UTC
Gebietsweise Gewitter, teils mit Starkregen, Sturmböen und Hagel, strichweise auch mehrstündiger Starkregen
Synoptische Entwicklung bis zum Sonntag, den 10.05.2026
Am ersten Tag der Mittelfrist liegt eine Potenzialrinne über dem Süden Deutschlands, die westwärts bis an die Loire und ost-nordostwärts bis weit nach Nordrussland reicht, wo sie in einem Tief südlich Novaja Semljas aufgeht. In der Rinne, also vorderseitig des Troges, liegt eine ebenso lange Frontalzone, die durch changierendes Potenzial einen wellenden Charakter aufweist. Das macht sie auch eher träge und sie verlagert sich im Tagesverlauf nur langsam südwärts, wo sie auch die Nacht verbringt. Auf der Südseite der Frontalzone ergeben sich wiederholt schauerartige und teils gewittrige Regenfälle. Auf der Nordseite regnet es auch mal längere Zeit mit wechselnder Intensität. Trocken bleibt es nur nördlich der Norddeutschen Tiefebene. Apropos Norden: Dort fliest recht kalte Luft mit 0 bis -4 Grad in 850 hPa ein, während im Süden anfangs noch 6 bis 9 Grad einströmen. Das schlägt sich auch am Boden wieder, wo die Maxima im Norden zwischen 9 und 14 Grad und im Süden zwischen 17 und 23 Grad liegen. Mit Abbau der Potenzialrinne in den Abendstunden des Mittwochs verzieht sich die milde Luft aber südostwärts. In der Nacht zum Donnerstag geht die Temperatur im Süden auf 8 bis 4, sonst auf 4 bis 2 Grad zurück. Im Norden ist dann nochmal Frost in Bodennähe wahrscheinlich. In der Höhe bestimmen ein Langwellentrog, ausgehend von Nordeuropa und bis nach Nordspanien reichend, sowie ein Keil, ausgehend von Nordafrika bis nach Osteuropa reichend, die Wetterkarte.
Am Donnerstag ist von der Rinne noch ein flaches Tiefdruckgebiet übrig, das sich langsam ost-südostwärts aus Deutschland verabschiedet und dort am Nachmittag quasi auflöst. Es wäre vermessen von sich ausdehnendem Hochdruck zu sprechen, aber in der Tat steigt das Geopotenzial im Laufe des Tages von Nordwesten her an (über 1015 hPa), was zu allmählichem Absinken und Abtrocknen führt. In der Südosthälfte ist die Nähe zum Tief spürbar. Dort liegt die feuchte Luft länger. Zudem sorgt ein Randtrog, der sich bereits in der Nacht von Südwesten her ins Land schleicht, für verstärkte Hebung und teils kräftige Regenfälle. Im Tagesverlauf zieht er langsam in den Osten und in der Nacht zum Freitag nach Polen ab. Erst dann ist es auch im Osten weitgehend niederschlagsfrei. Temperaturtechnisch ist der Donnerstag frisch mit maximal 11 bis 16 Grad. In der Nacht zum Freitag kühlt es auf 6 bis 2 Grad ab, wobei im Norden und teil auch im Osten noch einmal Frost in Bodennähe auftreten kann.
Bei flacher Druckverteilung in und um Deutschland ist am Freitag hoher Luftdruck (1014 bis 1016 hPa) am Boden vorherrschend. Aus Südwesten macht sich in der Höhe auch ein Keil auf zu uns, um das Wetter zu stabilisieren. Kleine kurzwellige Anteile vorher können allerdings zu Schauern oder auch einzelnen Gewittern vor allem über dem Bergland und im Süden führen. Mit dem Zustrom allmählich wieder milderer Luft und vermehrten Sonnenanteilen wird es auch am Boden wieder wärmer.
Während weite Teile Deutschlands von Hochdruckeinfluss profitieren, bildet sich ein Tief über dem Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Es wird gestützt vom Langwellentrog über Westeuropa und etabliert sich in der Nacht zum Samstag über der Biskaya.
Ausgehend vom Tief, das sich am Samstag südwärts ausdehnt und nahezu die komplette Iberische Halbinseln bedeckt, erfasst uns am Morgen ein Randtrog von Südwesten her, der sich bis zum Abend nordwärts schiebt. Dort wird er von hohem Geopotenzial, dass sich vom Nordatlantik her südwärts verlagert, ausgebremst. Mit der Sperre nach Norden bleibt nur eine Ostausdehnung übrig, die in der Nacht zum Sonntag auch erfolgt. Der Langwellentrog über Westeuropa tropft in der Zwischenzeit ein Höhentief vor Portugal ab. Mit südwestlicher Strömung fließt milde Luft in den Süden (bis 12 Grad in 850 hPa). Auch im Norden wird es milder, wenn es auch nur +5 Grad in 850 hPa reicht.
Am Sonntagmorgen erstreckt sich das Tiefdruckgebiet dann von der Iberischen Halbinsel über Frankreich und die Alpen bis in den Norden Deutschlands. Nordwestlich und östlich davon liegt höherer Druck. In der Höhe wölbt sich noch der Keil über uns, er gerät allerdings im Norden zunehmend unter den Druck des Langwellentroges, der sich nach vorangegangenem Abtropfprozess nun von Nordwesten her nähert. Im Tagesverlauf nimmt des Tief Kontakt zum tiefen Luftdruck über Nordskandinavien auf und es bildet sich eine Tiefdruckrinne, die in der Nacht von Nordnorwegen über die Ostsee, Polen, Tschechien und Süddeutschland bis nach Frankreich und ins westliche Mittelmeer reicht. Sie ist gefüllt mit feuchter Luft, die sich einerseits in Schauer und Gewittern, andererseits aber auch in länger anhaltendem Regen ausdrückt.
Das Hoch über dem Atlantik dehnt seinen Einfluss am Montag weiter nach Mitteleuropa aus. Dadurch wird die Rinne südwärts gegen die Alpen geschoben, wo sie sich aufhängt und schließlich teilt. Der Hauptteil zieht sich dabei nach Osteuropa zurück, während die übrigen Nester der allmählichen Auflösung unterliegen. Am Dienstag ist nur noch ein Feuchteschlauch übrig, der dank orografischer Hebung noch ein paar Schauer im Alpenraum produziert. Mit zunehmendem Hochdruck von Norden her strömt wieder kältere Luft ins Land, es reicht aber nur im Norden für knapp unter 0 Grad in 850 hPa.
Fazit: Die Trockenheit findet zumindest regional ein Ende. Dass es auch wieder kühler wird ist schade, aber der Jahreszeit angemessen.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Zu Beginn der Mittelfrist ist der aktuelle IFS-Lauf konsistent gegenüber den Vorläufen, wenngleich der Langwellentrog über Westeuropa schon deutliche Schwächen aufweist. Ab Samstag ändert sich die Vorhersage. Das gestern noch von Südwest- nach Westeuropa ziehende Tief wird heute von sich vom Nordatlantik südwärts verlagerndem Hochdruck aufgehalten. Am Südrand des Hochs bildet sich am Boden eine Potenzialrinne, die von Nordspanien über die Alpen und Süddeutschland bis nach Polen reicht. In der Höhe kämpft ein Hochkeil mit Fuß in Nordafrika gegen einen Trog über Skandinavien, der zu Beginn der Woche zu gewinnen scheint.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Der Vergleich mit anderen Modellen ergibt zunächst eine hohe Übereinstimmung mit ICON. GFS und UK10 lassen anders als IFS dem Tiefdruckeinfluss auch zum Ende der Woche die Oberhand, wobei GFS am Wochenende in eine High-over-Low-Lage schwenkt. Am Wochenende divergieren auch ICON und IFS, weil ICON das Atlantikhoch deutlich weiter nördlich und weniger stark ansetzt und das Tief westlich der Biskaya aufhält. Damit bleibt für uns eine Tiefrandlage mit kurzwelligen Störungen übrig.
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die Clusteranalyse liefert in den ersten beiden Zeitschritten Mono-Cluster mit einem Wechsel von atlantischem Rücken zu NAO+. In der erweiterten Mittelfrist werden die Lösungen zwar mehr (drei Cluster) aber das Wetterregime ist mehrheitlich bei atlantischem Rücken. Insgesamt
Die Rauchfahnen sprechen ein einheitliches Bild: Mittwoch ist der kälteste Tag der Woche, anschließend geht es stetig, wenn auch flach, bergauf. Dabei ist der Spread recht klein. Erst am Sonntag geht er weit auseinander. Eine ähnliche Struktur ergibt sich beim Geopotential. Erfreulich sind die zahlreichen und teils kräftigen Ausschläge beim Niederschlag, wobei sich deutschlandweit ein Minimum für Freitag/Samstag ergibt.
Die Ensembles der anderen Modelle sind in der Tendenz ähnlich. Etwas speziell sind der Haupt- und Kontrolllauf des GFS, beide sind am Mittwoch unter der Mehrheit der Temperaturensembles, am Wochenende dafür deutlich darüber. Bei allen anderen Parametern ergeben sich aber keine Auffälligkeiten.
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Die Gewitter werden in der Mehrheit markant aufgrund stürmischer Böen oder Sturmböen sowie Starkregen. Lokal lässt sich unwetterartiger Starkregen mit Mengen knapp über 25 l/qm in einer Stunde nicht vollkommen ausschließen, die Signale dafür sind aber noch sehr gering. Regional begrenzt kann zu Beginn der Mittelfrist bevorzugt über der nördlichen Mitte auch mehrstündiger Starkregen auftreten. Abseits davon werden keine markanten Wettererscheinungen erwartet. Auch beim EFI gibt es nur Signale für höhere Niederschlagssummen in der Mittelfrist. Dies vor allem über dem Südosten sowie strichweise über der nördlichen Mitte.
Basis für Mittelfristvorhersage
MOS-Mix
VBZ Offenbach / Dipl. Met. Jacqueline Kernn





