Synoptische Übersicht Kurzfrist
Synoptische Übersicht Kurzfrist
ausgegeben am Sonntag, den 24.05.2026 um 08 UTC
GWL und markante Wettererscheinungen:
HB, Übergang zu HM
Überwiegend Hochdruckwetter, weitgehend ohne markante Wettererscheinungen. Lediglich heute Nachmittag und am frühen Abend vereinzelte Gewitter im Süden Thüringens, in Nordostbayern und im Raum Sachsen nicht ausgeschlossen.)
Synoptische Entwicklung bis Dienstag 24 UTC
Sonntag... Eine umfangreiche Hochdruckzone, die von den Britischen Inseln bis zum nördlichen Balkan und dem nahen Osteuropa reicht, bestimmt das Wetter in weiten Teilen Mitteleuropas. Gestützt wird die Hochdruckzone durch einen breiten Höhenrücken in ähnlicher Position mit abgeschlossenem Höhenhoch über Nordfrankreich. Eine schwache Kaltfront schwenkt heute vom Küstengebiet weiter südostwärts, besitzt aber aktuell kaum tiefe Bewölkung und zeichnet sich nur durch einen Feuchterückgang in der unteren Troposphäre aus. Dieser Feuchterückgang erreicht am späten Abend das Erzgebirge. Ansonsten driften dünne Cirrusfelder mit der Strömung nach Südosten. So gibt es heute auch im Norden und Osten noch viel Sonnenschein und im Südwesten wird mit über 90 Prozent relative Sonnenscheindauer die meiste Einstrahlung erwartet. Die 15-Grad-Isotherme in 850 hPa befindet sich in etwa an der Main-Linie und so erreichen die Höchsttemperaturen in der Südhälfte heute Werte zwischen 29 bis 30 Grad in Mittelhessen sowie im südlichen Ostdeutschland und 34 Grad am südlichen Oberrhein. Von den nördlichen Mittelgebirgen bis zur Küste ist es mit 20 bis 28 Grad frischer, wobei die niedrigsten Werte an der Küste erwartet werden (dort sogar teils nur 19 Grad).
Mit der kräftigen Erwärmung vor der Kaltfront werden bei ICON-D2, Arome, SuperHD, aber auch bei IFS und GFS im südlichen Ostdeutschland und im Nordosten Bayerns einzelne Schauer und Gewitter ausgelöst. Die Bedingungen sind nicht optimal für Gewitter, die PPWs liegen bei 25 bis 28 mm und CapeML erreicht nur 50 bis 500 J/Kg (ICON-D2, ICON-EU nur bis 200 J/Kg). Die Scherung ist dabei gering. ICON-EU und UK10 berechnen dagegen keine Schauer. Es bleibt abzuwarten, ob das Entrainment bei den doch ziemlich trockenen Verhältnissen zu stark ist für Schauerbildung (derzeit wird von ICON-RUC ziemlich beständig eine kräftige Gewitterzelle im Raum Fichtelgebirge berechnet).
In der Nacht zum Montag verlagert sich der Schwerpunkt des Bodenhochs in den Norden Deutschlands. Absinken in dessen Bereich sorgt größtenteils für einen sternenklaren Himmel, die möglichen Schauer fallen zuvor rasch in sich zusammen. Die Luftdruckgegensätze sind gering, aufgrund der weiter fortschreitenden Austrocknung sollte Nebel ausbleiben. Die auf der Rückseite der Kaltfront eingeflossene kühlere Luft macht sich im nördlichen und nordöstlichen Binnenland in Form einstelliger Temperaturminima bemerkbar.
Montag... bleibt der antizyklonale Einfluss in Form eines breiten Höhenrückens bestehen. Das darin eingelagerte Höhenhoch verlagert sich von Nordfrankreich nach Bel, das korrespondierende Bodenhoch über der südlichen Nordsee. Im Bereich dieses Hochs und rückseitig der inzwischen verschwundenen schwachen Kaltfront ist trockenere und stabilere Luft eingeflossen, die sich dank weitgehend ungehinderter Einstrahlung auf hochsommerliche 28 Grad im Osten und bis 33 oder 34 Grad im Südwesten erwärmt. Im äußersten Norden und im Nordosten werden 23 bis 27, unmittelbar an der See Werte um 20 Grad erreicht.
In der Nacht zum Dienstag wölbt sich, ausgehend vom o.g. Höhenrücken, ein Keil in Richtung Nordwesten, d.h. zum mittleren Nordatlantik, auf, so dass vorderseitig sich bei den Hebriden ein neues Bodenhoch bildet. Stromabwärts rutscht die Frontalzone etwas nach Süden, was durch Kaltluftadvektion über der Nordsee und Südskandinavien bedingt ist. Zur dänischen Grenze hin können sich dann wieder Wolkenfelder bemerkbar machen, ohne dass Niederschlag fällt. In den anderen Gebieten bleibt es klar, wobei einstellige Temperaturminima auf Tal- und Muldenlagen der mittleren Regionen sowie auf die Lüneburger Heide und Südbrandenburg beschränkt sind.
Dienstag... am Dienstag befinden sich weite Teile West- und Mitteleuropas weiterhin im Einflussbereich des blockierenden Höhenrückens, der von den Britischen Inseln bis zum Balkan und zum Schwarzen Meer reicht. Darin eingelagert ist ein Höhenhoch mit Kern in der Nähe des Dreiländerecks Frankreich/Schweiz/Deutschland. Das Geopotenzial ist mit 588-592 gpdam zwar immer noch für die Jahreszeit rekordverdächtig hoch, ein sukzessiver Abbau setzt ab dem Nachmittag ein. Der Geopotenzialrückgang ist vornehmlich einem Kurzwellentrog zuzuschreiben, der vom Nordmeer kommend über Südskandinavien bis Mittwochfrüh zum Baltikum schwenkt und sich dem hochreichenden Tief über Nordwestrussland angliedert (südlich des Weißen Meeres). Die zum Trog gehörende Kaltfront erreicht abends den äußersten Norden Deutschlands, läuft auf ihrem Weg nach Süden aber in den Hochkeil, der vom Hochzentrum knapp nördlich von Irland über Mittel- bis nach Südosteuropa reicht.
In 850 hPa erstreckt sich die 15-Grad-Isotherme vom Emsland zum Vogtland und die 10-Grad-Isotherme wird erst abends zur dänischen Grenze gedrückt. Demzufolge sind bis zum mittleren Niedersachsen und bis nach Nordbrandenburg 30 Grad möglich und im Südwesten werden 34 Grad, am Oberrhein möglicher Weise sogar 35 Grad erreicht. Nur im Küstenumfeld und im äußersten Nordosten ist es mit 23 bis 29 Grad nicht so warm.
Die Kaltfront bringt dem Norden und Nordosten erst am Nachmittag und Abend dichtere Wolkenfelder, aber kaum Regen. Im Nordosten baut sich vor der Front in recht feuchter Luft (PPWs um 30 mm) etwas CapeML auf, aber ICON-Eu simuliert keine Schauer oder Gewitter. Zwar gibt es auch im Südschwarzwald bei ICON, IFS und GFS kleine Schauersignale, aber die Gewitterwahrscheinlichkeit ist sehr gering.
In der Nacht zum Mittwoch überquert die Kaltfront des russischen Tiefs den Norden und Osten Deutschlands ohne große Wetterwirksamkeit und postfrontal frischt vor allem an der Ostsee der Nord- bis Nordwestwind auf. Damit sind dort und von Sylt bis Nordstrand erste steife Böen möglich. Es kühlt auf Werte zwischen 8 Grad in der schleswig-holsteinischen Geest und 19 Grad bei Freiburg ab.
Modellvergleich und -einschätzung
Die externen Modelle stützen die oben beschriebene synoptische Entwicklung.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Olaf Pels Leusden
Synoptische Übersicht Mittelfrist
Synoptische Übersicht Mittelfrist
ausgegeben am Sonntag, den 24.05.2026 um 10.30 UTC
Zunächst Hochdruckwetter mit vorübergehender deutlicher Abkühlung in der Nordosthälfte. Nächsten Sonntag mögliche Gewitterlage, nachfolgend unbeständiger und weniger warm.
Synoptische Entwicklung bis zum Sonntag, den 31.05.2026
Am Mittwoch, zum Beginn des Mittelfristzeitraumes, liegt nach IFS ein Höhenrücken über Westeuropa mit seiner Achse über Großbritannien. Gleichzeitig weitet sich ein Langwellentrog ausgehend von Skandinavien Richtung Ostmittel- und Osteuropa aus. Diese Entwicklung findet an der Westflanke eines hochreichenden Tiefs über Nordrussland statt. Dagegen befindet sich ein kräftiges Bodenhoch mit seinem Schwerpunkt über der westlichen Nordsee. Deutschland befindet sich zwar unter dem antizyklonalen Einfluss des Hochs, allerdings liegt der Nordosten unter einer kräftigen nordwestlichen Höhenströmung und auch bodennah besteht ein nennenswerter Druckgradient. Somit weht der bodennahe Wind durchaus mäßig aus nördlichen Richtungen und es wird von Norden eine deutlich kühlere Luftmasse in den Nordosten des Landes geführt. So sinkt z.B. im Raum Rügen die 850-hPa-Temperatur von 12°C am Vortag auf 4°C am Mittwochmittag. Im Süden bleibt es noch bei für die Jahreszeit sehr hohen 16°C. Dort kann sich auch etwas CAPE aufbauen, das am Nachmittag an den Alpen zu einzelnen Gewittern führt, ausgelöst wohl hauptsächlich durch erzwungene Hebung. Ansonsten ist meist nur geringe Bewölkung am Himmel und im Süden wird es wieder hochsommerlich heiß, im Norden mit Höchstwerten um 20°C deutlich kühler.
Am Donnerstag weitet sich der Langwellentrog über Osteuropa südwärts aus, bei uns nähert sich der Rücken von Westen an. Das Bodenhoch verlagert seinen Schwerpunkt zur Deutschen Bucht. Damit verstärkt sich der antizyklonale Einfluss sogar schon wieder. Die etwas kühlere Luftmasse kommt in abgeschwächter Form auch weiter im Süden an, am Donnerstagmittag liegen die 850-hPa-Werte dann zwischen 4°C in Vorpommern und 14°C am Kaiserstuhl. Damit werden die Höchstwerte auch in den südlichen Landesteilen geringfügig gedämpft. Überwiegend scheint den ganzen Tag die Sonne. Da die kühlere Luft auch trockener ist, baut sich kaum CAPE auf und es bleibt trocken. Lediglich im inneralpinen Raum können sich Gewitter bilden, von denen Deutschland wohl nicht betroffen sein wird.
Am Freitag erreicht der Rücken von Westen her unser Land. Er wird im Raum Dänemark von einem schwachen Trog überlaufen, der aber voraussichtlich bei uns keine Wetterwirksamkeit entfalten wird. Das Bodenhoch zieht sich unter Abschwächung nach Ostmitteleuropa zurück, damit weht bei uns nur schwacher Wind, im Nordwesten mäßiger Südwind. Bei strahlendem Sonnenschein und unter Absinken steigt das Temperaturniveau schon wieder an.
Am Samstag schwenkt ein weiterer den Rücken überlaufender Trog über den Norden Deutschlands, westlich davon verstärkt sich schon wieder der Höhenrücken. Ein neuer Hochschwerpunkt wird wetterbestimmend, dessen Schwerpunkt am Abend den Westen Deutschlands erreicht. Damit dreht der schwache Wind wieder auf nördliche Richtungen. Mit dem Trog zieht auch etwas mehr Bewölkung durch und mit der etwas feuchteren Luftmasse kann sich CAPE aufbauen, dass am Nachmittag und Abend in der Südosthälfte für einige Gewitter sorgen kann. Ansonsten wird es im Süden wieder hochsommerlich heiß, während es im Norden auf der Rückseite des Troges eine erneute Abkühlung geben soll.
Am Sonntag schwenkt der neue Rücken rasch über unser Land nach Osten hinweg und es rückt von Westen ein Trog nach, dessen Achse am Abend Benelux und Ostfrankreich erreicht. Vorderseitig gewinnt die sehr warme Luftmasse noch einmal ordentlich Raum nach Norden und in 850 hPa erreichen die Werte am Mittag zwischen 20°C an den Alpen und 12°C an der Waterkant. Der Bodendruck fällt im Vergleich zum Vortag deutlich und eine bodennahe Rinne schwenkt von Westen her herein. Mit dieser Rinne, der trogvorderseitigen Hebung und CAPE, das punktuell schon mal über 1000 J/kg steigen soll, ist der Tisch für die erste Schwergewitterlage gedeckt. In der Nacht sollten dann die Gewitter unter Abschwächung nach Südosten ziehen.
In den Folgetagen gelangen wir dann in den Bereich eine mäandrierenden Westlage, wobei sich die Frontalzone südwärts verlagert. Damit kommen wir wiederholt in den Genuss von Hebungsprozessen und das Temperaturniveau geht etwas zurück. Wiederholt dürfte es Regenfälle geben, teils in Form kräftiger Gewitter.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die Konsistenz des aktuellen IFS-Laufs mit seinen beiden Vorgängern ist bis einschließlich Freitag hoch. Am Samstag war bei den beiden Vorgängern der zweite Trog noch nicht zu sehen, dementsprechend auch nicht die Abkühlung im Norden und die etwas erhöhte Gewittergefahr.
Den Wetterwechsel am Sonntag haben alle Läufe auf dem Programm: Beim gestrigen 00-UTC-Lauf war dieser aber mit einem allmählichen Abbau des Rückens und dem Aufbau einer Westlage nicht so markant. Der gestrige 12-UTC-Lauf ließ dann einen kräftigen Trog zu uns vorstoßen, der abtropfen sollte und ein Bodentief sollte sich über dem Norden Deutschlands entwickeln. Im Vergleich dazu sieht die Entwicklung des jüngsten Laufs wieder etwas weniger spektakulär aus.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Die heute vorliegenden deterministischen Läufe zeigen bis einschließlich kommenden Freitag eine hohe Übereinstimmung. Der Trog am Samstag wird von GFS in stark abgeschwächter Form gezeigt, allerdings ohne deutlichen Temperaturrückgang und auch nicht wetteraktiv. GEM, UK10 und ICON zeigen diesen Trog nicht. UK10 wartet zum Ende des Vorhersagezeitraums am Sonntag, um 00 UTC mit einem kräftigen Trog über Irland auf, der ein kräftiges Bodentief über Nordwestdeutschland ausgelöst hat. Nach dieser Variante würde es schon in der Nacht zum Sonntag krachen. GEM und ICON zeigen dagegen den Wetterwechsel am Sonntag mit einem schwächeren Trog (ICON) bzw. der von Westen übergreifenden recht glatten Frontalzone (GEM). Dies resultiert dann in der ersten Juniwoche in einer zyklonalen Westlage.
GFS lässt dagegen in der Nacht zum Montag ein hochreichendes Tief in die Biskaya ziehen. Zwar soll es auch nach GFS etwas unbeständiger werden, weil von Nordwesten her auch bei uns etwas feuchtere Luft einsickert, allerdings soll sich zum Dienstag ein kräftiges Höhenhoch von Südengland über den Ärmelkanal bis Deutschland ausbilden.
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Das Ensemble des IFS verteilt sich im Zeitraum von Freitag, 00 UTC bis Sonntag, 00 UTC auf insgesamt 5 Cluster. Dabei sticht am Samstag vor allem C3 (immerhin 11 Mitglieder) hervor, bei dem zu diesem Zeitpunkt die Umstellung zu einer Westlage schon erfolgt ist. Alle übrigen Cluster zeigen zu diesem Zeitpunkt noch einen Rücken bei uns, allerdings mehr oder weniger stark ausgeprägt. Der oben beschriebene Trog ist bei C2 (11 Mitglieder incl. Kontrolllauf) andeutungsweise zu sehen. Am Sonntag ist C3 erwartungsgemäß immer noch bei der Westlage. Bei C1 und C5 (insgesamt 20 Mitglieder) gelangen wir am Sonntag auf die Trogvorderseite, wie oben beschrieben. Bei C2 ist der Trog noch etwas weiter weg, nach dieser Variante käme die Umstellung wohl erst in der Nacht zum Montag. C4 (9 Mitglieder) simuliert einen schwächeren Trog, der wohl noch keine Umstellung brächte.
In der erweiterten Mittelfrist werden nur noch 2 Cluster gebildet. C1 (33 Mitglieder) mit einer zyklonalen Westlage, C2 (18 Mitglieder) mit einer deutlich antizyklonaleren Variante.
Die Rauchfahnen für verschiedene Städte Deutschlands zeigen bis Freitag sehr stark gebündelte Kurven der Temperatur und des Geopotentials, wobei letzteres im Verlauf schon etwas zurückgeht. Die Temperatur erfährt im Norden am Mittwoch einen Dämpfer, der im Süden kaum zu sehen ist. Bis Freitag gibt es zudem kaum Niederschlagssignale. Im Norden ist Delle beim Geopotential beim Hauptlauf am Samstag zu sehen, die die Mehrheit des Ensembles nicht zeigt. Bei der Temperatur ist die Delle deutlicher. Zum Sonntag und zur neuen Woche hin zeigt sich eine allmähliche Abnahme von Geopotential und Temperatur (Frontdurchgang am Sonntagabend ist im Süden und der Mitte deutlich zu sehen) bei gleichzeitig deutlicher Zunahme der Streuung. Insgesamt soll es aber recht warm bleiben. Die Niederschlagssignale nehmen ab Sonntag landesweit deutlich zu.
Bei den Rauchfahnen des GFS ist die Geopotentialdelle des IFS am Samstag nicht zu finden. Zudem verzögert des GFS den Wetterwechsel im Vergleich zu IFS deutlich. Die Niederschlagssignale nehmen erst ab Montag deutlich zu, zudem gibt es noch viele Läufe mit hohem Potential und hoher Temperatur zu Beginn der ersten Juniwoche. Erst danach scheint auch das GFS auf unbeständigeres und etwas weniger warmes Wetter umzuschwenken.
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Der EFI zeigt im Mittelfristzeitraum keine Signale.
Am Mittwoch sorgt etwas CAPE im Süden und erzwungene Hebung an den Alpen für etwas Gewitterpotential am Alpenrand. Dann kann es auch mal Hagel, Starkregen und Sturmböen geben. Am Donnerstag sollten sich etwaige Gewitter auf den inneralpinen Raum zurückziehen.
Am Samstag besteht nach IFS in der zweiten Tageshälfte Gewittergefahr in der Südosthälfte. Auch dann wären einige markante Gewitter möglich, dies ist aber aktuell eine Außenseiterlösung.
Wirklich interessant wird es erst nächsten Sonntag: Dann könnte zu nennenswertem CAPE auch eine dynamische Entwicklung hinzukommen, mit Trogvorderseite und Bodentief- oder Rinnenentwicklung. Dies ist aber noch unsicher. Im Fall einer solchen Entwicklung darf man aber von einer Schwergewitterlage (Unwetter) ausgehen.
Weitere Wettergefahren stehen nicht auf der Karte. Ggf. könnte aber zum nächsten Wochenende die Thematik Hitze/Wärmebelastung aufkommen.
Basis für Mittelfristvorhersage
MOS-MIX, IFS-EPS - Trogdurchgang am kommenden Samstag erscheint nach Durchsicht
der Modelle allerdings unwahrscheinlich.
VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Peter Hartmann





