Synoptische Übersicht Kurzfrist
Synoptische Übersicht Kurzfrist
ausgegeben am Montag, den 26.01.2026 um 08 UTC
GWL und markante Wettererscheinungen:
GWL: SEz (Südost zyklonal) mit Hang zu NFz (Hoch Fennoskandien zyklonal)
Heute nur sehr zögerliches Austrudeln des Schneetiefs LEONIE. Gebietsweise noch recht erkleckliche Schneefälle, dafür abnehmende Glatteisgefahr. Am Dienstag von Westen okkludierendes Frontensystem mit Niederschlägen aller Couleur und och einigen Unsicherheiten.
Synoptische Entwicklung bis Mittwoch 24 UTC
Montag... ist die Wetterlage eigentlich ganz einfach: Ein mittlerweile bis in höhere Troposphärenschichten reichendes, am Boden mit rund 995 hPa Kerndruck vergleichsweise zartes Tiefdruckgebiet (Name LEONIE, auch wenn es nicht die originäre LEONIE vom Wochenende bei Irland ist, sondern ""nur"" um einen Ableger, aber sei´s drum) zieht über die Osthälfte von Süd nach Nord. So weit, so gut. Doch jetzt kommt´s. Unter Einbeziehung gut bis sehr gut gesättigter Luftmassen - im Grunde modifizierte maritime Polarluft (mPs) - kam und kommt es insbesondere an den Flanken des Tiefs zu kräftigen Advektionsprozessen, teils induziert durch WLA, teils durch PVA oder eben auch durch beides. Entsprechend deftig fallen die Hebungs- und somit auch die Niederschlagsprozesse aus, wobei wir einerseits von Schnee, in einigen Regionen viel Schnee, aber durch Warmlufteinschub von Osten her auch über Regen/gefrierenden Regen mit Glatteis reden. Kurzum, die vergangene Nacht hatte es in sich und noch ist das winterliche Spektakel auch nicht vorbei.
So zieht das Tief in den nächsten Stunden in Zeitlupe von Sachsen knapp westlich an Berlin vorbei bis in den Raum Magdeburg oder etwas östlich davon, wo es gegen Abend - inzwischen auf nahe 1000 hPa aufgefüllt - mehr oder weniger zum Stehen kommt. Bis dahin schwächen sich die flankierenden Advektionsprozesse langsam ab, was aber keinesfalls Entwarnung bedeutet. Zwei Schwerpunkte kristallisieren sich heraus, die es besonders im Fokus zu behalten gilt: die unmittelbare Nordflanke des Tiefs und der Südwestquadrant. Zunächst in den Norden, wo PVA und WLA eine Symbiose eingehen, ergänzt respektive verstärkt durch diabatische Offshore-Effekte. Das führt dazu, dass es in den küstennahen Regionen bis in die Abendstunden zu Schneefällen kommt, die in den meisten Fällen bis zu 5 cm, vereinzelt auch etwas mehr bringen. Am meisten Schnee kommt in Ostholstein runter, wo der lebhafte und böige Nordostwind die feuchte Ostsee(kalt)luft reindrückt. Dort sind schnell mal 10 cm oder auch etwas mehr gefallen, in nasser bzw. feuchter Form, was die Gefahr von Verwehungen auf nahe null reduziert, dafür die Wahrscheinlichkeit für Schneebruch und Leiterseilschwingungen erhöht. Der gefrierende Regen und das Glatteis, das in den Morgenstunden insbesondere in Vorpommern noch aufgetreten ist, geht durch Hebungs- und Niederschlagsabkühlung in Schnee über, bevor sich das Ganze bis zum Abend mehr und mehr abschwächt.
Darüber hinaus schneit es auf der West- und Südflanke des Tiefs weiter, wobei sich der Niederschlag insgesamt noch etwas nach Westen ausweitet. Apostrophierte Neuschneemengen 1 bis 5 cm, lokal etwas mehr. Das Maximum wird im o.e. SW-Quadranten, etwa in einem Korridor von Mittel-/Osthessen über Unterfranken bis hinüber nach Ostbayern erwartet, wo locker noch mal 5 bis 10, teils bis zu 15 cm Neuschnee dazukommen. Gänzlich in der Rolle des zwar interessierten, aber überhaupt nicht betroffenen Zuschauers die Regionen vom Niederrhein bis hinunter zum Saarland bzw. zur Südpfalz, wo sich kaum eine Flocke hin verirrt. Relativ wenig Niederschlag auch südlich und südwestlich des o.e. Maximums, wobei in Südostbayern gerade im Bereich der unteren Donau noch Restkaltluft liegt, was zumindest am Vormittag die Gefahr von gefrierenden Regen/Nieselregen mit Glatteis birgt. Da vielerorts noch Frost im Boden steckt, sollte man auch dort, wo der Niederschlag schon aufgehört hat und nur noch wenig bis nichts dazukommt (Teile des Ostens und der östlichen Mitte), auf Glätte durch gefrierende Nässe, gefrierenden Nieselregen, Rest-Glatteis oder gefallenen Schnee vorbereitet sein, auch wenn der Tagesgang sicherlich zur Entspannung beiträgt.
Und sonst noch? - An den Küsten weht ein frischer bis starker, in Böen stürmischer (vor allem Ostsee) Nordostwind, exponiert mit Sturmböen 9 Bft, Tendenz bis zum Abend allmählich nachlassend. Temperaturen: um 0°C oder leichter Dauerfrost bei Dauerschneefall bzw. in höheren Mittelgebirgslagen. Sonst verbreitet 1 bis 4, im Süden und Südwesten bis zu 7°C.
In der Nacht zum Dienstag füllt sich das Tief über NO-Deutschland weiter auf, bis es am Morgen fast zur Unkenntlichkeit verkommt. Das Höhentief siedelt über nach Polen, was bei uns eine Abschwächung der Hebungsprozesse zur Folge hat. Gleichwohl kommt es vornehmlich in der SO-Hälfte noch gebietsweise zu überwiegend leichten Schneefällen, in Sachsen und Nord- und Ostbayern lokal bis zu 5 cm, meist aber weniger und bis zum Morgen nachlassend. An der einen oder anderen Stelle könnte auch gefrierender Nieselregen fallen. Zwar trocknet es mit Abzug des Tiefs von oben her langsam ab, mit Ausnahme des Südens (dort größere Auflockerungen + Nebel) bleibt aber eine gut durchgefeuchtete, teils bis 800 hPa gesättigte Grundschicht übrig, in der es zu schwachen Niederschlägen auch in Form von gefrierenden Regen/Nieselregen kommen kann. Da die Temperatur verbreitet in den leichten, im Süden und in einigen Mittelgebirgen punktuell mäßigen Frost absinkt und wie bereits erwähnt häufig noch Frost im Boden steckt, sollte prophylaktisch verbreitet eine gelbe Glättebasiswarnung ausgegeben werden (gefrierende Nässe), auf die man bei Bedarf (gefrierender Regen) eine markante Warnung draufsattelt. Der Nordostwind an der See büßt weiter an Stärke ein, nur exponiert tritt noch die ein oder andere steife Böe 7 Bft auf.
Dienstag... Kaum ist unser Wintertief in die Chroniken meteorologisch erwähnenswerter Ereignisse eingegangen, da gilt es sich bereits auf den nächsten Wirbel einzustellen. Der wird im Gegensatz zu seinem Vorgänger für weniger Flockenwirbel sorgen, auch wenn Schneefall im Portfolio durchaus vorhanden ist. Über Irland gelegen (12 UTC) schickt uns das kleine Sturmtief mit Kerndruck unter 960 hPa im Tagesverlauf eine Warmfront, vor der am Nachmittag und Abend stratiforme Regenfälle von Frankreich und Benelux übergreifen. Die Schneephase spielt angesichts niedertroposphärischer Plusgrade (T850 1 bis 4, im Südwesten gar bis 7°C) zunächst keine große Rolle. Wenn Flocken, dann nur kurz. Unangenehm könnte es werden, wenn der Niederschlag die westlichen und südwestlichen Mittelgebirge erreicht (Rothaargebirge bis runter zur Schwäbischen Alb/Schwarzwald), wo sich z.T. noch Restkaltluft hält und/oder Frost im Boden steckt. Dort besteht dann stellenweise erhöhte Glatteisgefahr, während ein paar Kilometer weiter nichts passiert - undankbar!
Ansonsten gilt es zu konstatieren, dass ganz im Osten anfangs noch etwas Schnee fällt, dass es im Norden und Nordosten bedeckt, aber überwiegend niederschlagsfrei bleibt, dass es in der Südhälfte Auflockerungen gibt und dass südlich der Donau sogar für längere Zeit die Sonne scheint, was ja auch was ist. Höchstwerte in der NO-Hälfte 0 bis 3°C, sonst 1 bis 7°C (Max. am Oberrhein), am leicht föhnigen Alpenrand gar bis zu 9°C. Vor allem auf der Nordsee nimmt der auf Ost-Südost rechtdrehende Wind wieder Fahrt auf, was zunächst aber nur Helgoland und vielleicht die Ostfriesischen Inseln mit Böen 7 Bft betrifft.
In der Nacht zum Mittwoch wird die Warmfront von der nachfolgenden Kaltfront eingeholt, so dass am Ende eine Okklusion übrigbleibt, deren Progression durch das weiterhin über Fennoskandien positionierte Hoch sowie eine überaus solide Zyklogenese über dem Löwengolf erheblich gedämpft wird. So kommen die Niederschläge aus dem Westen und Südwesten auch nur äußerst schleppend nordostwärts voran. Bis zum Morgen erreicht die Vorderkante etwa eine Linie Wesermündung-Vogtlandn, während im Süden vor allem Unter- und Oberfranken sowie Teile von BaWü betroffen sind. Hauptproblem ist die Phase des Niederschlags, der alle Register zieht: Regen, gefrierender Regen, Schneefall. Wo genau was auftritt und wo genau die Übergänge sind - who know´s. Grundsätzlich lässt sich nur sagen, dass die Glatteisgefahr im zentralen Mittelgebirgsraum sowie in den west-südwestlichen Mittelgebirgen am höchsten ist. Ob morgen früh deswegen eine Vorabinformation Unwetter ausgegeben wird, bleibt abzuwarten. Je weiter im Niederschlagsgebiet Richtung Norden, desto wahrscheinlicher die Schneephase (1 bis 5 cm Neuschnee möglich), während in tiefen Lagen West- und Südwestdeutschlands "warmer" im Sinne von nicht gefrierender Regen fällt. Sonst bliebe nur noch zu ergänzen, dass es von der Ostsee her lokal etwas nieseln oder grieseln kann, Glätte inklusive. Und dass es mit Ausnahme tiefer Lagen im Westen und Südwesten sowie unmittelbar an der See in den leichten Frostbereich abkühlt, lokale Glätte durch gefrierende Nässe inklusive. An und auf der Nordsee weht ein lebhafter Ost-Südostwind mit Böen 7-8 Bft.
Mittwoch... heute nur ganz kurz. Blockade und Abschwächung der o.e. Okklusion, trotzdem in der Westhälfte sowie der östlichen Mitte weitere Niederschläge. Allmähliches Aufzehren der höhenmilden Luft (Mitte/Süden), dadurch wieder häufiger Schneefall, im Westen und Südwesten in tiefen Lagen Regen. Glatteis kann es vor allem noch im Bergland sowie in Südostbayern geben. Vom Werdenfelser Land über das Allgäu und Oberschwaben bis zum Schwarzwald 5 bis 10, lokal vielleicht 15 cm Neuschnee, Prognosen aber noch sehr unscharf. An der See frischer östlicher Wind mit Böen 7 Bft. 1 bis 6°C, im Norden und Osten gebietsweise um 0°C. In der Folgenacht verbreitet leichter Frost, SW/W gebietsweise ausgenommen.
Modellvergleich und -einschätzung
Im Großen und Ganzen steht die beschriebene Entwicklung. Was noch nicht so richtig steht sind die Niederschläge am Dienstag/Mittwoch, sowohl in Bezug auf Phase als auch Intensität als auch genauer räumlicher Verteilung.
Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
Dipl. Met. Jens Hoffmann
Synoptische Übersicht Mittelfrist
Synoptische Übersicht Mittelfrist
ausgegeben am Montag, den 26.01.2026 um 10.30 UTC
In der Nordosthälfte kalt, in der Südwesthälfte zunehmend milder. Dabei zeitweise Niederschläge, teils als Schnee, teils als Regen. Im Übergangsbereich auch gefrierender Regen.
Synoptische Entwicklung bis zum Montag, den 02.02.2026
Im mittelfristigen Vorhersagezeitraum von Donnerstag bis kommenden Montag ist keine grundlegende Änderung der Großwetterlage zu erwarten. So reicht eine umfangreiche Tiefdruckzone vom nahen Nordostatlantik über West- und Südwesteuropa hinweg bis in den Mittelmeerraum. Demgegenüber steht ein ebenso umfangreiches Hochdruckgebiet mit Schwerpunkt über Nord- und Nordosteuropa. Deutschland liegt dabei im Übergangsbereich dieser beiden Druckgebilde. Dabei ist in der Nordosthälfte am Rande des Hochs bei einer östlichen bis südöstlichen Windkomponente kalte Kontinentalluft vorherrschend und es bleibt dort auch tagsüber gebietsweise frostig. In die Südwesthälfte hingegen gelangt mit einer eher südlichen Strömung mildere Meeresluft und die Temperatur erreicht zum Wochenende hin im Westen und Südwesten teils Höchstwerte bis +8 Grad. In den Nächten muss aber mit nur wenigen Ausnahmen im äußersten Westen und Südwesten verbreitet mit leichtem bis mäßigem Frost gerechnet werden.
Ausgehend von dem sich immer wieder regenerierenden steuernden Tief mit Schwerpunkt westlich der Britischen Inseln greifen wiederholt Tiefausläufer von Westen über. Am Donnerstag könnten dann die Niederschläge in Teilen Deutschlands etwas kräftiger ausfallen, wenn sich ein Tiefausläufer zonal über die Mitte Deutschlands legt. Während diese im Westen und Süden in tiefen Lagen als Regen fallen, tritt im Bergland sowie Richtung Osten und Norden Schneefall auf. Dabei können gebietsweise auch 5 bis 10 cm in 12 Stunden fallen, lokal auch etwas darüber.
Weitere Tiefausläufer erreichen uns aber aufgrund des blockierenden und sich weiter stärkenden Hochs meist nur in abgeschwächter Form, sodass die Niederschlagsmengen als Regen oder Schnee unkritisch bleiben. Allerdings besteht generell im Übergangsbereich zwischen Schnee und Regen die Gefahr von gefrierendem Regen mit Glatteisbildung. Da aber das Übergreifen der Niederschlagsgebiete von IFS zeitlich gesehen noch nicht konsistent vorhergesagt wird und es diesbezüglich auch noch Unterschiede zu anderen Globalmodellen gibt, ist der genaue Übergangsbereich noch schwer vorherzusagen.
Ab Sonntag weitet sich auf Basis des IFS der Einfluss des Hochs noch etwas weiter Richtung Mitteleuropa respektive Deutschland aus, sodass die Niederschlagsneigung abnimmt. Am Montag und auch zu Beginn der erweiterten Mittelfrist bleibt es dann trocken. Allerdings dreht dann die Strömung insgesamt auf Süd, sodass die mildere Luft auch in Richtung Osten und Norden vorankommt. Erst zur Wochenmitte sollen von Westen wieder neue Tiefausläufer übergreifen.
Bewertung der Konsistenz des operationellen Laufs
Die großräumige Entwicklung der Wetterlage wird relativ konsistent von IFS simuliert. Unsicherheiten gibt es noch bezüglich des zeitlichen Ablaufs und der Ausprägung der Tiefausläufer, die wiederholt auf uns übergreifen. Der gestrige 12 UTC Lauf zeigte die Ausprägung des Hochs ab Sonntag deutlich schwächer (ähnlich zu GFS und ICON), der heutige 00 UTC Lauf folgt aber wieder dem gestrigen 00 UTC Lauf mit dem stärkeren Hoch.
Vergleich mit anderen globalen Modellen
Erste Modellunterschiede zeigen sich am Donnerstag. Dabei zeigt ICON als einziges Modell eine deutliche Abschwächung der Niederschläge über Deutschland, während beispielsweise IFS wie oben beschrieben deutlich höhere Mengen liefert.
Nachfolgend fällt auf, dass der Einfluss des Hochs bei GFS und ICON nicht so weit Richtung Mitteleuropa und somit Deutschland reicht wie bei IFS. Entsprechend greifen bereits am Sonntag von Westen weitere Tiefausläufer über, während es nach IFS trocken bleiben soll.
Bewertung der Ensemblevorhersagen
Die Rauchfahnen für die Temperatur in 850 hPa für ausgewählte Stationen in Deutschland zeigen über den gesamten Vorhersagzeitraum einen engen Verlauf. Somit kann die Temperaturentwicklung als sicher bezeichnet werden. Auch in die erweiterte Mittelfrist hinein bleibt der Spread relativ gering, dabei deutet sich in der neuen Woche eine Milderung an, die dann etwas verzögert auch im Osten und Nordosten durchgreifen soll.
Ein etwas anderes Bild zeigt sich beim Niederschlag. Versetze Maxima des HRES und der Member deuten auf die noch vorhandenen zeitlichen Unschärfen bzgl. der Tiefausläufer hin. Darüber hinaus deuten die Member im Gegensatz zum Hauptlauf auch am Sonntag und kommende Woche auf weitere Niederschläge hin, kombiniert mit einem zunehmendem Spread beim Geopotential. Somit sind auch ICON und GFS noch im Spiel, die zwar auch mit der auf Süd drehenden Strömung die Milderung zeigen, aber doch den Tiefdruckeinfluss dominieren lassen.
Die Clusterung des EZMW zeigt für den Zeitraum +72-96 h sechs Cluster, wobei sich für Deutschland keine nennenswerten Unterschiede ergeben. Im Zeitraum +120-168 h gibt es noch fünf Cluster. In Cluster 1 (14 Member) und Cluster 2 (13 Member) befinden sich die meisten Ensemblemitglieder. Allerdings folgt Cluster 1 eher der Version des IFS Hauptlaufs und Cluster 2 folgt eher GFS und ICON, also Unentschieden. Nach Cluster 3 bis 5, die etwa gleich viele Member aufweisen, deutet zwar alles auf die Milderung, aber unter Dominanz des Tiefdruckeinflusses hin. Somit ist es wahrscheinlicher, dass es in der nächsten Woche weiter wechselhaft, aber dafür milder weiter geht.
Wahrscheinlichkeiten für signifikante Wettererscheinungen
Am Donnerstag sind in Verbindung mit den Schneefällen vor allem in der nördlichen Mitte regional markante Neuschneemengen (>10 cm/12 h) gering wahrscheinlich. Im Westen und Südwesten ist beim Übergang zu Regen örtliche Glatteisbildung nicht ausgeschlossen.
An den Küsten frischt der Ostwind auf mit stürmischen Böen 8 Bft an exponierten Abschnitten.
Am Freitag und in der Nacht zum Samstag ist im Westen und Süden teils gefrierender Regen und Glatteis wahrscheinlich, lokal ist Unwetter nicht ausgeschlossen. In exponierten Lagen an den Küsten sind weiterhin stürmische Böen 8 Bft aus Ost wahrscheinlich.
Am Samstag ist im Süden, im zentralen Mittelgebirgsraum sowie im Nordwesten örtlich gefrierender Regen mit Glatteisbildung nicht ausgeschlossen. In einigen exponierten Lagen an den Küsten treten weiterhin stürmische Böen 8 Bft aus Ost.
Am Sonntag und Montag sind voraussichtlich keine markanten Wettererscheinungen zu erwarten.
Basis für Mittelfristvorhersage
IFS, IFS-EPS, MOS-Mix
VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Johanna Anger





