Warnlage

Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, 03.02.2026, 07:00 Uhr
Gebietsweise Glätte und Schnee, im westlichen Bergland markante Mengen. Im Westen/Nordwesten tagsüber und kommende Nacht auch Glatteis (Unwetter nicht ausgeschlossen). An den Küsten und in einigen Hochlagen stürmische Böen. Im Norden und Osten Dauerfrost.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Mittwoch, 04.02.2026, 07:00 Uhr:
Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenken atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen.
GLÄTTE/GLATTEIS:
Im Tagesverlauf vom Westen und Südwesten auf die Mitte ausbreitende Niederschläge, im Westen und Südwesten oft als Regen. Dort vor allem im Bergland teilweise bis in tiefe Lagen weiterhin gebietsweise gefrierender Regen mit Glatteis, Unwetter nicht ausgeschlossen. In den übrigen Regionen nur stellenweise Glätte durch etwas Neuschnee bzw. überfrorene Nässe.
Am Abend und in der Nacht zum Mittwoch Übergreifen der Niederschläge über die Mitte auf die Norddeutsche Tiefebene. Anfangs, nach Norden und Osten zu durchgehend Schnee. Sonst vor allem vom Münsterland und Emsland über das mittlere und südliche Niedersachsen, Ostwestfalen und Nordhessen bis nach Thüringen bzw. ins südwestliche Sachsen-Anhalt Übergang der Niederschläge in gefrierenden Regen, Unwetter möglich.
Auch sonst in der Nacht zum Mittwoch Glätte durch überfrierende Nässe.
SCHNEE:
Heute zunächst im westlichen Bergland, ab Mittag auch in den mittleren Landesteilen bis in tiefe Lagen Schneefall. Meistens 1 bis 5 cm Neuschnee, vor allem vom Sauerland und Siegerland bis nach Mittelhessen im Tagesverlauf auch kräftigere Schneefälle mit 5 bis 10 cm Neuschnee in sechs Stunden.
In der Nacht zum Mittwoch in den Osten ausbreitende und dann nordwärts verlagernde Niederschläge. Im Bereich der Norddeutschen Tiefebene bis nach Mitteldeutschland dann 1 bis 5 cm Neuschnee, von Süden teilweise Übergang der Niederschläge in gefrierenden Regen.
FROST:
Heute Früh im Nordosten strenger Frost, sonst im Norden, Osten und in der Mitte sowie teils in höheren Lagen im Südwesten leichter bis mäßiger Frost.
Tagsüber im Norden und Osten leichter, im Nordosten mäßiger Dauerfrost.
In der Nacht zum Mittwoch mit Ausnahme der Regionen westlich des Rheins leichter bis mäßiger Frost mit 0 bis -7 Grad, im Nordosten mäßiger Frost bei -7 bis -10 Grad.
WIND:
Heute an der See und zum Teil auch im Nordwesten böiger Ost-Südostwind mit steifen Böen (Bft 7). Vor allem auf den Inseln und an Abschnitten mit auflandigem Wind auch stürmische Böen oder Sturmböen (Bft 8 bis 9). Auch in den Hochlagen einiger Mittelgebirge Südostwind mit steifen, exponiert stürmischen Böen (Bft 7 bis 8). An den Alpen Südföhn, in den Höhenlagen mit Sturmböen (Bft 9), exponiert schweren Sturmböen (Bft 10) und steifen Böen in den Föhntälern. In den Abendstunden allgemein nachlassender Wind, nur an den Küsten noch bis in den Mittwoch hinein steife bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8).
NEBEL:
In der Nacht zum Mittwoch im Süden und Südwesten teils dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.
Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 03.02.2026, 11:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Jens Winninghoff
Wochenvorhersage Wettergefahren
Wochenvorhersage WETTERGEFAHREN Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Dienstag, 03.02.2026, 05:00 Uhr
Winterlich, regional gefrierender Regen mit Glatteis, teilweise Schneefall. An den Küsten und im höheren Bergland teils stürmisch. Im Norden und Osten Dauerfrost.
Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Mittwoch, 04.02.2026, 24:00 Uhr
Am Dienstag anfangs im Südwesten, später dann im Westen, eventuell auch über die mittleren Landesteile bis ins Westerzgebirge gebietsweise gefrierender Regen mit Glatteis, am ehesten im Bergland. Unwetter kleinräumig und vorübergehend nicht ausgeschlossen. An den Küsten und im Bergland stürmische Böen, exponiert Sturmböen (Bft 8 bis 9) aus Ost bis Südost. An den Alpen Föhn, dabei in den Gipfellagen Sturmböen oder schwere Sturmböen aus Süd. In der Nacht zum Mittwoch nach Norden ausgreifende Niederschläge, dabei vom Nordwesten bis in die Mitte weiterhin Glatteis durch gefrierenden Regen wahrscheinlich, Unwetter möglich. Im Bergland langsam abnehmender Wind, an den Küsten weiterhin stürmische Böen um Ost.
Am Mittwoch vor allem in Teilen Niedersachsens, anfangs auch noch bis in die mittleren Landesteile weiterhin gefrierender Regen, anfangs Unwetter möglich, mittags und nachmittags allmähliche Entspannung der Glatteissituation.
An den Küsten noch einzelne stürmische Böen aus Ost bis Südost. In der Nacht zum Donnerstag von Osten bis in die Mitte ausgreifend Niederschläge, teils gefrierender Regen mit Unwetterpotenzial, in einigen Mittelgebirgslagen aber auch markante Neuschneemengen nicht ausgeschlossen.
Weitere Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Freitag, 06.02.2026
Am Donnerstag an den Küsten einzelne stürmische Böen Bft 8 nicht ausgeschlossen. Vom Südosten über Mitteldeutschland bis in den Norden ausgreifend Schneefälle, dabei lokal mehr als 5 cm Neuschnee in 6 Stunden wahrscheinlich. Auf der Rückseite des Schneefallgebietes Übergang des Schnees in Regen, dabei lokal gefrierender Regen nicht ausgeschlossen.
Am Freitag voraussichtlich keine markanten Wettererscheinungen. In der Nacht zum Samstag mit Ausgreifen von Regenfällen aus dem Südwesten in die Mitte sowie den Südosten und Nordwesten gefrierender Regen mit Glatteis wahrscheinlich, Unwetter möglich.
Über den gesamten Zeitraum im Nordosten anfangs sehr verbreitet, am Wochenende dann nur noch lokal leichter Dauerfrost.
Ausblick bis Sonntag, 08.02.2026
Im weiteren Verlauf abklingen der Niederschläge und nach Ende der Glatteislage voraussichtlich keine markanten Wettergefahren.
Nächste Aktualisierung: spätestens Dienstag, 03.02.2026, 11:00 Uhr
DWD/VBZ Offenbach