Warnlage

Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 02.02.2026, 13:59 Uhr
Vielerorts Glätte, im Bergland etwas Neuschnee. An den Küsten steife bis stürmische Böen. In der Nacht zum Dienstag im Südwesten örtlich gefrierender Regen. Im Norden und Osten Dauerfrost, im Nordosten nachts strenger Frost.
Entwicklung der Wetter- und Warnlage:
Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenken atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen.
GLÄTTE/GLATTEIS:
Im Nordwesten tagsüber noch stellenweise Glätte. In der Nacht zum Dienstag im Südwesten und Westen aufkommender Regen. Im Südwesten teils bis in tiefe Lagen, im Westen eher im Bergland teilweise gefrierend mit Glatteis. Unwetter am ehesten im Bereich Oberschwaben/Schwäbische Alb nicht ausgeschlossen. Sonst nur örtlich Glätte durch geringen Sprühregen, etwas Schneegriesel oder überfrierende Nässe.
Am Dienstag langsam nach Norden vorankommende Niederschläge. Vor allem im westlichen Bergland sowie vom Münsterland über die mittleren Landesteile und später am Tag im Nordwesten weiterhin gebietsweise gefrierender Regen mit Glatteisgefahr, Unwetter nicht ganz ausgeschlossen.
SCHNEE:
Zunächst in den Höhenlagen der südwestdeutschen Mittelgebirge, leichter Schneefall mit Glätte, alsbald abklingend. Am Dienstag im westlichen Bergland sowie in den mittleren Landesteilen bis in tiefe Lagen teilweise Übergang der Niederschläge in Schnee und regional einige Zentimeter Neuschnee.
FROST:
Tagsüber im Norden und Osten leichter, im Nordosten mäßiger, regional auch strenger Dauerfrost.
In der Nacht zum Dienstag im Nordosten wieder strenger Frost, sonst im Norden, Osten und in der Mitte sowie teils in höheren Lagen im Südwesten leichter bis mäßiger Frost. Am Dienstag im Norden und Osten weiterhin Dauerfrost.
WIND:
An der See bis in die Nacht hinein böiger Ost-Südostwind mit steifen Böen (Bft 7). Vor allem auf den Inseln und an Abschnitten mit auflandigem Wind auch stürmische Böen (Bft 8). Auch in den Hochlagen einiger Mittelgebirge zunehmender Südostwind mit steifen, exponiert stürmischen Böen (Bft 7 bis 8).
Zudem in der Nacht zum Mittwoch in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge vermehrt stürmische Böen, exponiert Sturmböen (Bft 8 bis 9). An den Alpen später aufkommender Föhn, ebenfalls mit Sturmböen in den Höhenlagen. Am Mittwoch tagsüber noch etwas zunehmender Wind.
NEBEL:
In der Nacht zum Dienstag vom Süden und Südwesten bis zur Landesmitte lokal Bildung dichter Nebelfelder.
Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 02.02.2026, 21:00 Uhr
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Thomas Schumann
Wochenvorhersage Wettergefahren
Wochenvorhersage WETTERGEFAHREN Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 02.02.2026, 11:00 Uhr
Winterlich. Über den gesamten Zeitraum abgesehen vom Nordosten immer wieder regionale Niederschläge, teils als Schnee, teils aber auch als gefrierender Regen mit Glatteisgefahr. An den Küsten, anfangs auch auf den Bergen Sturmböen. Im Nordosten in der Nacht zum Mittwoch strenger Frost, dort anfangs gebietsweise, später lokal leichter Dauerfrost.
Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Mittwoch, 04.02.2026, 24:00 Uhr
Am Dienstag anfangs noch im Südwesten, später dann im Westen, eventuell auch über die mittleren Landesteile bis ins Westerzgebirge gebietsweise gefrierender Regen mit Glatteis, am ehesten im Bergland. Unwetter kleinräumig nicht ausgeschlossen.
An den Küsten und im Bergland stürmische Böen, exponiert Sturmböen (Bft 8 bis 9) aus Ost bis Südost, an den Alpen Föhn mit Sturmböen aus Süd in den Gipfellagen.
In der Nacht zum Mittwoch nach Norden ausgreifende Niederschläge, dabei vom Nordwesten bis in die Mitte weiterhin Glatteis durch gefrierenden Regen wahrscheinlich, Unwetter möglich. Im Bergland langsam abnehmender Wind, an den Küsten weiterhin stürmische Böen, exponiert Sturmböen um Ost.
Im Nordosten gebietsweise strenger Frost bis -13 Grad.
Am Mittwoch vor allem in Teilen Niedersachsens, anfangs auch noch bis in die mittleren Landesteilen weiterhin gefrierender Regen, anfangs Unwetter möglich, mittags und nachmittags allmähliche Entspannung der Glatteissituation.
An den Küsten noch einzelne stürmische Böen aus Ost bis Südost. In der Nacht zum Donnerstag von Osten bis in die Mitte ausgreifend Niederschläge, teils gefrierender Regen mit Unwetterpotenzial, in einigen Mittelgebirgslagen aber auch markante Neuschneemengen nicht ausgeschlossen.
Weitere Entwicklung der WETTER- und GEFAHRENLAGE
bis Freitag, 06.02.2026
Am Donnerstag an den Küsten einzelne stürmische Böen Bft 8 nicht ausgeschlossen. Vom Südosten über Mitteldeutschland bis in den Norden ausgreifend Schneefälle, dabei lokal mehr als 5 cm Neuschnee in 6 Stunden wahrscheinlich. Auf der Rückseite des Schneefallgebietes Übergang des Schnees in Regen, dabei lokal gefrierender Regen nicht ausgeschlossen.
Am Freitag voraussichtlich keine markanten Wettererscheinungen. In der Nacht zum Samstag mit Ausgreifen von Regenfällen aus dem Südwesten in die Mitte sowie den Südosten und Nordwesten gefrierender Regen mit Glatteis wahrscheinlich, Unwetter möglich.
Über den gesamten Zeitraum im Nordosten anfangs sehr verbreitet, am Wochenende dann nur noch lokal leichter Dauerfrost.
Ausblick bis Sonntag, 08.02.2026
Im weiteren Verlauf abklingen der Niederschläge und nach Ende der Glatteislage voraussichtlich keine markanten Wettergefahren.
Nächste Aktualisierung: spätestens Montag, 02.02.2026, 21:00 Uhr
DWD/VBZ Offenbach